Jahrgang 
1844
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betrag von 32 thlr. Dagegen wurde auf Befehl Sr. Excellenz, des Herrn Staatsminiſters Dr. Schweitzer an die Großherzogl. Bibliothek in Weimar das Schöffer'ſche Pſalterium von 1490 ab⸗ geliefert.*) Es ſei mir geſtattet, das Motiv zu dieſem Tauſche mit den Worten des Herrn Staats⸗ miniſters zu bezeichnen, daß dieſe Seltenheit Weimar nicht verloren gehe, und nur unter ähnlichen

Schätzen auf der Großherzogl. Bibliothek an Werth gewinnen ſolle.

Statiſtiſches.

Nach dem vorjährigen Programme betrug am Schluſſe des vorigen Schuljahres die Schülerzahl 81. Nachzutragen ſind als Abgegangene: 1) Wilhelm Möller aus Ober-⸗Quarta, der nach dem Oſtereramen die Schule verließ, um Apotheker zu werden, 2) Richard Anſchütz, der eben bei der Oſter⸗Translokation nach Sekunda verſetzt worden war; er wollte Kaufmann werden. So blieben 79 Schüler.

Zur Aufnahme waren 28 angemeldet, wovon nach beſtandenem Eramen 26 angenommen wur⸗ den, nämlich: Armin Haberfeld, Georg Roſenſtock, Chriſtian Friedr. Sehrwald in Tertia; Karl Kötſchau, Mar Frey, Reinhold Böttger in Quarta; Bruno Mattheſius, Karl Gräf, Richard Wuth, Heinrich Habermaas, Karl Richard Böttger, Hermann Meurer, Otto Gräf, Georg Koch, Ludwig von Harſtall, Franz Gräf, Karl Ernſt Batſch, Karl Chriſt. Höber, Georg Aler. Sonderhoff, Anſelm Hohmann, Heinrich Karl Möder, Eduard Knoll, Heinr. Seebach, Karl Kayſer, Aler. Möller, Karl Oskar Waitzenberg in Quinta.

Demnach begann das Sommerhalbjahr mit 105 Schülern, als 10 in Prima, 15 in Sekunda, 27 in Tertia, 29 in Quarta, 24 in Quinta.

Davon gingen ab 1) Friedrich Kämpf aus Tertia, am 3. Mai, um Kaufmann zu werden; in den Monaten Juli und Auguſt 2) Adolf Appelius, 3) Reinhold Theyſon, 4) Otto Dietel, 5) Wilhelm Anhalt, 6) Georg Koch, 7) Georg Sonderhoff auf die neu errichtete Realſchule hier; im Septbr. 8) Konrad Bohne aus Quarta auf das Rentamt, 9) Friedr. Heinrich Virnau aus Tertia, um Apotheker zu werden; zu Michaelis aus Ober⸗Quarta 10) Gero von Gersdorff auf die Realſchule, 11) Fritz Gulden, welcher Kaufmann werden wollte, 12) Leonhardt Zierdt auf das hieſige Großherzogl. Schullehrerſeminar.

Die Univerſität bezog zu Michaelis

Julius Michel aus Geiſa, um die Rechte zu ſtudiren, mit der Cenſur der Sitten: I'*, und der wiſſenſchaftlichen: faſt I.

Es blieben alſo am Schluſſe des Sommerhalbjahrs 92 Schüler. Dazu kamen am 11. Oktober, nachdem ausnahmsweiſe vom Großherzogl. OKonſiſtorium die Aufnahme geſtattet worden war, zwei, als Adolf Rupert nach Tertia, Karl Vogt nach Quinta. 34

So waren bei dem Beginn des Winterhalbjahrs 94 Schüler, als 13 in Prima, 15 in Sekunda, 25 in Tertia, 19 in Quarta, 22 in Quinta.

Davon verließen die Anſtalt Heinrich Vogt aus Tertia, um Kaufmann zu werden, und Ferd. Haſert aus derſelben Klaſſe, um zum Rechnungsweſen überzugehen, im December. Ein braver Knabe, das einzige Kind ſeiner Aeltern, Reinhold Böttger, der nur kurze Zeit unſer Schüler ge⸗ weſen, aber ſeinen Lehrern lieb geworden war, ſtarb nach längerem Siechthum den 31. Januar d. J. bei den Seinigen. Ferner ging ab Heimbert Jacobi aus Ober⸗Tertia, um Buchhändler zu wer⸗ den. Endlich haben ihren zu Oſtern erfolgenden Austritt angezeigt: Meinhold Kayſer in Quarta, der Goldarbeiter werden will, und Mar Frey aus derſelben Klaſſe, der auf die Realſchule übergeht.

*) Dies iſt bekanntlich das Pſalterium, deſſen vermeintliche Entäußerung an eine ausländiſche Bibliothek auf

eine übereilte Anklage hin den Vorſtehern der Ciſenachiſchen Schule ſo zum Vorwurfe gemacht wurde. S. Jacobs und Ukert Beiträge zur ältern Litter. I. S. 449. In Bezug auf ſolche Seltenheiten ſagt der treffliche Jacobs Vorrede S. XV.:.. wohl wäre zu wünſchen, daß Seltenheiten dieſer Art aus Bibliotheken der Schulen und Kirchen, in die ſie der Zufall nutzlos geworfen hat, den öffentlichen Sammlungen uͤbergebeu würden, wo ſie durch den Zuſammenhang mit andern gleichartigen Werken an Werthe gewönnen, und in jedem

Falle der Erhaltung gewiſſer waren.