Jahrgang 
1912
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F. Zur Geſchichte der Rnſtalt.

1. Perſonalangelegenheiten.

1. April 1911. Den Oberlehrern Auguſt Hirſch und Dr. Fritz Meyer wird der Charakter als Profeſſor verliehen; zu Oberlehrern an unſerer Anſtalt werden der Großh. Oberlehrer Heinrich Hirſch zu Oppenheim und der Lehramtsaſſeſſor Wilhelm Jakob ernannt; die Leitung der höheren Bürgerſchule zu Rimbach wird dem Lehramtsaſſeſſor Wendel Pfeifer, die Verwaltung einer Lehrerſtelle an unſerer Anſtalt dem Lehramtsaſſeſſor Dr. Theodor Spira übertragen.

21. Auguſt 1911. Durch Allerhöchſtes Dekret wird der Großh. Oberlehrer Profeſſor Dr. Fritz Meyer an das Herbſtgymnaſium zu Mainz verſetzt. 3

Am 4. September 1911 wird der Großh. Oberlehrer Ludwig Hertſch mit der Leitung der höheren Bürgerſchule zu Schotten(6 klaſſige Realſchule mit Militärberechtigung) betraut und gleichzeitig zum Rektor dieſer Anſtalt ernannt.

Am 12. Oktober 1911 übernehmen die Lehramtsaſſeſſoren Dr. Eduard Stohr und Dr. Chriſtian Müller die Verwaltung von Lehrerſtellen an der hieſigen Anſtalt.

11. April 1911. Der Lehramtsaſſeſſor Friedrich Schwarz wird uns für die Dauer des Sommerſemeſters überwieſen; er vertritt nacheinander die zu militäriſchen Übungen ein⸗ berufenen Herren: Wolf, Lehrer an der Vorſchule, Seiler, Großh. Oberlehrer, Dör⸗ ſam, Lehramtsaſſeſſor.

13. Juli 1911. Der Lehramtsreferendar Albert Streuber vertritt vom 10. Auguſt bis zum 27. September den zu einer Studienreiſe nach England beurlaubten Oberlehrer Franz.

1. September 1911. Der Lehramtsreferendar Heinrich Hilsdorf übernimmt bis zum 27. Sep⸗ tember die Vertretung von Oberlehrer Jakob, der eine achtwöchige militäriſche Übung erledigt.

Der Lehramtsreferendar Heinrich Elbert aus Worms ſetzt das Probejahr an unſerer Anſtalt fort und wird am 1. Oktober zum Lehramtsaſſeſſor ernannt; vom 3. November 1911 ab wird er auf ſeinen Wunſch an der Realſchule zu Gernsheim beſchäftigt.

Mit Beginn des Winterſemeſters tritt der Lehramtsaſſeſſor Dr. Heinrich Racke aus Worms als Volontär ein; durch eine achtwöchige Übung, die am 29. Februar 1912 begann, wurde ſeine Berufsarbeit bis zum Schluſſe des Semeſters unterbrochen.

An dieſer Stelle berichten wir noch gern von ſehr ehrenvollen Auszeichnungen, mit welchen die Kollegen Profeſſor Habermehl und Profeſſor Bonin bedacht wurden.

Die Senckenbergiſche Naturforſchende⸗Geſellſchaft zu Frankfurt a. M. wählte Herrn Profeſſor Habermehl zum korreſpondierenden Mitglied und ſtellte ihm ein Diplom über ſeine Ernennung aus.

Herrn Profeſſor Bonin verlieh Se. Königliche Hoheit der Großherzog von Sachſen⸗Weimar die Silberne Medaille, die zur Einweihung des Goethe⸗ und Schiller⸗Archivs zu Weimar geſtiftet