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ordentlichen Lehrerſtelle zu verſehen hatte, war mit Wirkung vom 1. Mai an die proviſoriſche Verwaltung einer Lehrerſtelle an der Realſchule zu Bingen übertragen worden. Dagegen trat mit Beginn des Schuljahres der Lehramtsacceſiſt Eduard Ottmann aus Gießen als proviſoriſcher Verwalter einer Lehrerſtelle an unſerer Anſtalt ein.
Die Überfüllung der 6. Klaſſe der Realſchule machte eine Trennung derſelben in zwei Parallelklaſſen nötig. Nachdem zum Zwecke dieſer Trennung von hoher Behörde die proviſoriſche Errichtung einer neuen Lehrerſtelle genehmigt worden war, wurde uns durch Verfügung vom 2. Juni der Lehramtsacceſſiſt Georg Stenner, bisher in Mainz, als Verwalter dieſer Stelle zugewieſen. 1
Durch Allerhöchſtes Dekret Sr. K. H. des Großherzogs vom 26. Mai 1886 wurde der proviſoriſche Lehrer Wilhelm Sammet zum Lehrer an dem Gymnaſium und der Realſchule dahier ernannt.(Lebensſkizze desſelben im Programm des Jahres 1884).
Die durch das am 16. April erfolgte Ableben des Pedellen Marianus Schneider er⸗ ledigte Stelle des Schuldieners wurde durch Verfügung vom 11. Juni und durch Miniſterialdekret vom 21. Oktober 1886 dem Militäranwärter Friedrich Brückmann, bisher Garde⸗Unter⸗ offizier in Darmſtadt, übertragen.
Am 21. Juni trat der Lehramtsaſpirant Jakob Keil aus Hohen⸗Sülzen den Acceß an unſrer Anſtalt an.
Der proviſoriſche Lehrer Friedrich Gatzert wurde durch Miniſterialdekret vom 27. Juli 1886 zum Lehrer an dem Gymnaſium und der Realſchule ernannt.(Lebensſkizze desſelben im Programm des Jahres 1884). 1
Am 12. September wurde der Großherzogliche Gymnaſiallehrer Dr. Rudolf Maryx durch Allerchöchſtes Dekret zum Profeſſor ernannt.
Der Lehramtsacceſſiſt Dr. Adolf Horn beendete mit Ablauf des Sommerſemeſters ſeinen Acceß; zum Zwecke der Erfüllung ſeiner Militärpflicht wurde er vom 1. October an auf ein Jahr beurlaubt und ſeines Dienſtes an unſrer Anſtalt entlaſſen. Zu demſelben Zwecke wurde der Lehr⸗ amtsacceſiſt Jacob Keil vom 1. October an auf ein Jahr beurlaubt. Der proviſoriſche Gymnaſiallehrer Eduard Ottmann erhielt gleichfalls zu dieſem Zwecke vom 1. Oktober an Urlaub auf ein Jahr und wurde aus ſeinem Dienſt an unſrer Schule entlaſſen.
Zum Erſatze für den zuletzt genannten wurde der Lehramtsacceſiſt Dr. Theodor Eger aus Darmſtadt zur proviſoriſchen Verwaltung einer Lehrerſtelle mit Wirkung vom 1. October an beſtellt..
Dem Lehramtscandidaten Heinrich Peth, der mit Ende des Sommerſemeſters ſein Probe⸗ jahr beſchloß, wurde geſtattet, bis auf weiteres als Volontär an der Anſtalt zu verbleiben.
Am 3. November trat der Lehramtsaſpirant Hermann Briegleb aus Pfeddersheim
als Acceſſiſt ein. Durch Miniſterialverfügung vom 19. November 1886 wurde die proviſoriſche Errichtung einer weiteren ordentlichen Lehrerſtelle, unter Wegfall der bisherigen Stelle eines Turnlehrers, genehmigt. Mit der Verwaltung dieſer Stelle iſt mit Wirkung vom 1. Januar 1887 an Chriſtian Lenhardt, bis dahin proviſoriſcher Lehrer an der Realſchule zu Alsfeld, beauftragt worden.
Durch Allerhöchſtes Dekret S. K. H. des Großherzogs vom 19. Februar 1887 iſt der


