franzöſiſchen Sprache.— Plötz, K. Syſtematiſche Darſtellung der franzöſiſchen Ausſprache. — Korreſpondenz⸗Blatt für die Gelehrten⸗ und Realſchulen in Württemberg. Jahrgang 1881. — Zeitſchrift für das höhere Unterrichtsweſen. Leipzig, Jahrgang 1880.— Lützel, J. H., Chorlieder.
2. Die Schülerbibliothelt.
Aus den zur Verfügung ſtehenden Mitteln wurde die am Schluß des vorigen Jahres 200 Bände zählende Schülerbibliothek um folgende Bücher vermehrt:
Bäßler, Ferd. Helleniſcher Heldenſaal oder Geſchichte der Griechen. 2 Bde.— Cüp⸗ pers, F. Hermann der Cherusker.— Klöden, Oberländer und Köppen. Deutſches Land und Volk. 3 Bde.— Maſius, Herm. Die Tierwelt.— Mohl, M. O. Seltſame Geſchichten.— Otto, Franz. Das Tabaktskollegium und die Zeit des Zopfs.— Pall⸗ mann, K. Gefährliche Tiere.— Roth, Rich. Heinrich Peſtalozzi.— Verne, Jul. Ein Kapitän von 15 Jahren. 2 Bde.— Zöllner, Reinh. Der ſchwarze Erdteil.
3. Lehrmittel.
Für den Zeichenunterricht wurde angekauft: Kumpa, Joſ. Zeichenſchule. Große Aus⸗ gabe in Wandtafeln. 2. und 3. Abteilung.
Für den geographiſchen Anterricht wurde angekauft: Kiepert, H. Pyhyſiealiſche Wandkarte von Aſien.
Für den naturwiſſenſchaftlichen Anterricht wurde in dieſem Jahre nichts Neues ange⸗ ſchafft, ſondern nur das Vorhandene durch Reparaturen erhalten.
6. Chronike der Auſtalt.
Das Schuljahr 1880/81 begann am 6. April. Kurz nach Beginn desſelben wurde der bisherige proviſoriſche Lehrer Herr Wilhelm Judith, der ſeit Oſtern 1879 als Verwalter der ſechsten Lehrerſtelle an der höheren Bürgerſchule gewirkt hatte, an die Gemeindeſchule zu Weiſenau im Kreis Mainz verſetzt. Au deſſen Stelle trat der Schulamtsaſpirant Herr Heinrich Engel, der am 1. Mai in den Dienſt eingewieſen wurde.“
Heinrich Engel, geboren am 17. Juni 1844 zu Grüningen im Kreis Gießen, abſolvierte Oſtern 1864 das Lehrerſeminar zu Friedberg, verwaltete von Oſtern 1864 bis Herbſt 1867 die erſte Mädchenſchule zu Schotten und war von Herbſt 1867 bis Herbſt 1869 Lehrer an der Wagner'ſchen Privatſchule in Darmſtadt. Von Herbſt 1869 bis Oſtern 1874 ſtudierte er am Polytechnikum zu Darmſtadt Ingenieurwiſſenſchaften und war ſeitdem im Königl. Württembergiſchen Eiſenbahnbaudienſt thätig. Durch Verfügung Großh. Miniſteriums vom 2 ⁄. April 1880 wurde ihm die Verwaltung der 6. Lehrerſtelle an hieſiger Schule übertragen.
Mit Beginn des Winterſemeſters ſchied Herr Wilhelm Lahrmann, der ſeit Oſtern 1877 an der Schule thätig war, aus dem Lehrerkollegium. An ſeine Stelle trat der Gymnaſial⸗ und Realſchul⸗Lehramts⸗Aſpirant Herr. Ludwig Roth, der am 9. Oktober in den Dienſt einge⸗ wieſen wurde.. S ttaer an
Ludwig Roth, geboren am 27. Juni 1854 zu Lorbach im Kreis Büdingen, beſuchte die Volksſchule zu Oberſemen, dann 2 Jahre das Gymnaſium zu Büdingen, alsdann 3 Jahre die Realſchule zu Darmſtadt. Im Jahr 1874 abſolvierte er ſeine Maturitätsprüfung am Polytech⸗ nikum zu Darmſtadt, ſtudierte von 1874 bis 1877 Chemie am Polytechnikum zu Darmſtadt und bis 1879 Naturwiſſenſchaften auf der Univerſität Gießen. Im Jahr 1879 beſtand er zu Gießen
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