Ausflug
Revision
Lehrerkollegium
Schüler
Prämien
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Friedrichs des Grossen eine längere Ansprache über die geschichtliche Bedeutung dieses grossen Herrschers, um im Anschluss hieran den unten genannten Schülern Prämien zu überreichen. Herr Oberlehrer Dr. Horn sprach in seiner Festrede über die Entwickelung der Feuerwaffen.
Am 6. Juli machten die Schüler sämtlicher Klassen unter Leitung ihrer Ordinarien einen Tagesausflug in die nähere und weitere Umgebung.
Am 14. September 1911 und am 31. Januar 1912 besuchte Herr Geheimer Regierungs- und Provinzialschulrat Dr. Kaiser den Unterricht mehrerer Lehrer, besonders der Kandidaten. Am 3. April 1911 hatte bereits Herr Generalvikar Hilpisch den katholischen Religions- unterricht einer eingehenden Prüfung unterzogen.
Durch Ministerialerlass vom 19. Juli 1911 wurde Herrn Oberlehrer Dr. Weimer der Charakter als Professor verliehen.— Der Anstalt wurden überwiesen: Als wissenschaftliche Hilfslehrer die Herren Thiemeyer(Verfügung 12. April 1911) und Dr. Eichhorn(Ver- fügung 12. Oktober 1911), als Probanden die Herren Dr. Rühl(Verfügung 15. April 1911), Littmann(Verf. 13. April 1911), beide bis Herbst, Dr. Weygandt(Verf. 25. Mai 1911), Dr. Szymanski(Verf. 7. Oktober 1911) und Zickel(Verf. 12. Oktober 1911).— Von den Oster- bis zu den Sommerferien waren die Herren Professor Dr. Rossmann und Pprofessor Dr. Weimer zu einer Studienreise nach England bezw. Frankreich, Herr Professor Dr. Diehl im Anschluss an die Sommerferien 4 Wochen zu einer Studienreise nach England, Herr Professor Tiedemann s Tage zur Teilnahme an einem archäologischen Ferienkursus, Herr Zeichen- lehrer Achilles 10 Tage zur Teilnahme an einem Kursus im Linearzeichnen beurlaubt.
Wegen Erkrankung waren die Herren Professor Pagenstecher von den Sommerferien bis zum Herbst, Professor Dr. Kadesch während des ganzen Schuljahres, Professor Usener vom Beginn des Schuljahres ab 2 ½ Woche, der Direktor während des Dezembers beurlaubt.
Nachdem Herr Professor Escher wegen schwerer Krankheit vom 13. Juli bis zum Herbst und sodann wieder vom Herbst bis Weihnachten seinen Unterricht hatte versäumen müssen, starb er plötzlich infolge Herzschlags am 1. März 1912. Sein Tod bedeutet nicht. nur für seine Familie und seine vielen Freunde, sondern auch für die Anstalt einen schweren Verlust. Seit 1893 hatte er in treuer Pflichterfüllung, stets freundlich und gefällig, von seinen Kollegen und Schülern gleich sehr geschätzt, gewirkt. Das Lehrerkollegium und sämtliche Schüler mit Ausnahme von 4 unteren Klassen gaben ihm am 4. März das letzte Geleite. Der Direktor würdigte den Heimgegangenen mit herzlichen Worten als Kollegen, Lehrer und Freund, indem er einen Kranz am Grabe niederlegte.
Ostern 1912 wird Herr Professor Dr. Weimer die Anstalt verlassen, um die Leitung der Riehlschule(Rpg. m. Rsch.) in Biebrich zu übernehmen. Während seines 14jährigen Wirkens an der hiesigen Anstalt hat er sich als einen kenntnisreichen und geschickten Lehrer erwiesen und zu seinen Schülern ein freundliches Verhältnis zu finden gewusst. Seine Kollegen und seine Schüler begleiten ihn mit ihren besten Wünschen an die neue Stätte seiner Tätigkeit.
Für das Winterhalbjahr war Herr Bénazet aus Boussenac(Ariege) der Anstalt als Lehramtsassistent zur Abhaltung französischer Schülerkurse überwiesen worden.
Am 31. Juli 1911 starb unerwartet der Unterprimaner Ernst Pagenstecher, ein begabter, liebenswürdiger Schüler, der zu den schönsten Hoffnungen berechtigte.
Aus der Gustav Freytag-Stiftung erhielten Prämien: Ernst Nöldechen UI: Soll und Haben; Friedrich Stöffler OII, die verlorene Handschrift, Friedrich Lendle UII R., die Brüder vom Deutschen Hause.— Die von Seiner Majestät dem Kaiser und König zu seinem allerhöchsten


