Jahrgang 
1885
Einzelbild herunterladen

zahlen. Eingehendere Wiederholung der deut- schen Geschichte bis 1763. Nach Eckertz' Hilfsbuch. Schmitthenner.

Geographie(2 St. wöchentl.): Wiederholung der Elemente der mathematischen Geographie, der topischen Geographie der aufsereuropäischen Erd- teile, sowie der physischen Geographie der aufser- deutschen Länder Europas, verbunden mit karto- graphischen UÜbungen nach Debes' Zeichenatlas. Zur häuslichen Präparation benutzten die Schüler Daniels Lehrbuch. Schmitthenner.

Arithmetik und Rechnen(3 St. wöchentl.): Die Lehre von den Potenzen und Wurzeln. Gleich- ungen des ersten Grades mit mehreren Unbe- kannten und quadratische Gleichungen mit einer Unbekannten. Nach Bardeys Aufgabensamm- lung. Aufgaben aus der Disconto-, Gesell- schafts- Mischungs- und Wechselrechnung. Nach Kleinpauls Aufgabensammlung.

Siebert.

Geometrie(3 St. wvöchentl.): Stereometrie nach Fischers Leitfaden. Wiederholung der Plani- metrie. Geometrische Aufgaben.

Siebert.

Naturbeschreibung(2 St. wöchentl.): Im Sommer: Botanik. Einführung in die Anatomie und Physiologie der Pflanzen. Einübung des natür- lichen Systems. Im Winter: Zoologie. Die Arthropoden, besonders die Insekten. Repetition der Hauptteile des ganzen Gebiets. Nach Leunis' Schulnaturgeschichte.

Dr. Wickel.

Zeichnen(2 St. wöchentl.): Wie Abtlg. A. Gut.

Untertertia, Abtlg. A.

Ordinarius: Oberlehrer Güth.

Christliche Religionslehre(2 St. wöchent.).

a. Eoangelische(comb. mit Abtlg. B): Geschichte des Alten Bundes von den Königen bis auf die neutestamentliche Zeit. Das Buch Hiob. Neues Testament: Die Apostelgeschichte. Geo- graphie des heiligen Landes und der für die Apostelgeschichte wichtigen Länder. Bibel- sprüche mit Bezug auf die christliche Lehre.

Ziemendorff.

b. Katholische(comb. mit Abtlg. B. und IV): Im Katechismus das II. Hauptstück(von den Ge- boten) ganz und vom III. Hauptstück(von den Gnadenmitteln) Frage 1 266. Wiederholungen aus der biblischen Geschichte nach Schusters Handbuch. Wedewer.

Deutsch(3 St. wöchentl.): Ausführliche Behandlung der Satzlehre und im Anschluls daran die Lehre von der Interpunktion. Erläuterung der Regeln über die Rechtschreibung. Wiederholung der Formenlehre. Lesen und Erklären von Prosastücken und Gedichten in Hopf und Paulsieks Lesebuch für Tertia. Von letzteren

wurde eine gröfsere Anzahl memoriert. Alle 14 Tage ein Aufsatz. Daneben herlaufend viel- fache schriftliche Arbeiten im Anschluſs an die Lektüre und die Geschichte. Güth.

Französisch(7 St. wöchentl): In Plötz Schul- grammatik wurden die Lektionen 1 36 münd- lich und schriftlich durchgenommen. Wöchent- lich ein Exercitium oder Extemporale. Gelesen wurde in Lüdeckings Lesebuch I die Schilde- rungen aus dem Natur- und Völkerleben und die historischen Stücke. Sprechübungen im An- schluls an die Lektüre. Memorieren von Ge- dichten. 6 St. Dillmann.

Charles XII par Voltaire, II. III., grölstenteils übersetzt und zu vielfachen Sprechübungen be- nutzt. 1 St. Magnin.

Englisch(4 St. wöchentl.): Plate I, Lekt. 32 65. Aus Plate und aus deckings Lesebuch I wurden Erzählungen, Gedichte, sowie einzelne geschichtliche Stücke übersetzt, teilweise memo- riert und zu Sprechübungen verwendet. Wöchent- lich ein Exercitium oder Extemporale.

Deubner.

Geschichte(2 St. wöchentl.): Deutsche Geschichte bis 1648 nach Eckertz' Hilfsbuch. Güth.

Geographie(2 St. wöchentl.): Deutschland mit be- sonderer Berücksichtigung der preuſsischen Pro- vinzen nach Daniels Leitfaden. Kartenzeichnen.

Güth.

Arithmetik und Rechnen(3 St. wöchentl.): Die vier ersten Operationen der Buchstabenrechnung. Gleichungen des ersten Grades mit einer Unbe- kannten und Anwendungen derselben. Benutzt wurde Bardeys Aufgabensammlung. Auf- gaben aus der Zins-, Diskonto-, Termin-, Ge- sellschafts-, Ketten- und Mischungsrechnung nach Schellens Materialien II.

Dr. Diehl.

Geometrie(3 St. wöcheutl.): Flächengleichheit und Ahnlichkeit der gradlinigen Figuren. Proportio- nen am Kreise. Berechnung des Kreises. Viele Aufgaben. Mit Benutzung von Spitz' Lehrbuch der ebenen Geometrie. Stephan.

Naturbeschreibung(2 St. wöchentl.): Im Sommer: Botanik. Repetition und Erweiterung der Mor- phologie. Beschreibung der wichtigsten Pflan- zenfamilien. Das natürliche Systemw. Im Winter: Die Arthropoden. Wiederholung des Pensums der Quarta. Nach Leunis' Schul- naturgeschichte. Dr. Hoffmann.

Zeichnen(2 St. wöchentl.): Freihandzeichnen: Schwierigere Flachornamente, sowie kunstgewerb- liche Gegenstände nach Vorlagen, mit vielfacher Anwendung der Farbe. Linearzeichnen: Konstruktion von regulären Vielecken, Ovalen, Spiralen und Schneckenlinien. Flächenverzierun- gen, architektonische Bogen, Simsprofile und gothisches Malswerk mit Anwendung der Farbe.

ut.

2