Jahrgang 
1884
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D. Realschule.

Sexta. Abtlg. A. Ordinarius: Ordentlicher Lehrer Usener.

Religionsunterricht.(3 St. wöchentl.)

a. Epangelischer. Die biblische Geschichte des Alten Testaments bis zum König Salomo. Luthers Geschichte. Die zehn Gebote und einige Kirchenlieder wurden besprochen und memoriert.

Ziemendorff.

b. Katholischer. Im Diözesankatechismus: Das I. Hauptstück, vom Glauben(mit Weglassung der schwereren Fragen) und vom III. Hauptstück Frage 267 340, von den Sakramentalien und dem Gebete. In der biblischen Geschichte (Handbuch von Schuster) das Alte Testament mit Auswahl. Wedewer.

Deutsch.(4 St. wöchentl.) Lesen in Hopf und Paulsiek I, 1. Sprachliche und sachliche Er- läuterungen; Ubungen im Wiedererzählen. Me- morieren prosaischer und poetischer Stücke. Wöchentlich ein Diktat. Grammatisches: Der einfache Satz, die Wortklassen, Deklination und Konjugation. Aufsätze: Fabeln, Er- zählungen und kleine Beschreibungen, wöchent- lich eine Arbeit mit Korrektur des Konzepts und der Reinschrift. Jung.

Französisch.(8 St. wöchentl.) Es wurden in Plötz' Elementargrammatik die Lektionen 1 60 durchgenommen. Gelesen und auswendig gelernt wurden leichtere Lesestücke aus Lüdecking I. Wöchentlich ein Exercitium oder ein Extem-

porale. Usener.

Geographie und Geschichte.(38t. wöchentl.) Gestalt und Bewegung der Erde. Allgemeine Ubersicht über die fünf Erdteile. Griechische Geschichte. Benutzt wurde Daniels Leitfaden der Geographie und Welters Weltgeschichte I.

Im Sommer: Stephan. Im Winter: Dr. Heymach.

Rechnen.(5 St. wöchentl.) Die 4 Species in benannten Zahlen; die gemeinen Brüche und die Decimalbrüche. Leichtere Aufgaben aus dem bürgerlichen Leben wurden mündlich ge- löst. Benutzt wurde Schellens Aufgaben- sammlung. Jung.

Naturgeschichte.(2 St. wöchentl.) Im Sommer: Botanik. Dr. Wickel.

Im Winter: Naturgeschichte der Säugetiere. Jung. Schreiben.(2 St. wöchentl.) Die Buchstaben und ihre Verbindungen in genetischer Folge wurden vorgeschrieben und nach ihren Grund-

formen erklärt; Schreiben in Gärtners Schreib- hefte, deutsch Nr. 1, 2, 3, lateinisch Nr. 1 u. 2.

Gärtner.

Zeichnen.(2 St. wöchentl.) Massenunterricht im Freihandzeichnen nach Vorzeichnung des Leh- rers an der Wandtafel und unter Benutzung von Müller-Guts systematischer Zeichenschule, Heft-III: Die gerade Linie in verschiedenen Lagen, Teilungen derselben; Zeichnung des Quadrats, Dreiecks, regelm. Sechs- und Acht- ecks und von Kreisbogen. Gut.

Gesang.(2 St. wöchentl.) Kenntnis und Gebrauch der Noten; melodische und rhythmische Ubungen. Ein- und zweistimmige Liedchen aus Gut, Perlen, Heft I. Gut.

(2 St. wöchentl.) Freiübungen. Hofmann.

Ausserdem(1 ½ St.) Turnspiele.

Eisenkopf.

Turnen.

Abtlg. B.

Ordinarius: Im Sommer: Candidat Moureau. Im Winter: Ordentl. Lehrer Deubner.

Sexta.

Religionsunterricht. Kombiniert mit VIa.

Deutsch.(4 St. wöchentl.) Lesen in Hopf und Paulsieks Lesebuch für Sexta; Erklarung des Gelesenen und UÜbungen im Erzählen. Me- morieren von Gedichten und Prosastücken. Wöchentlich ein Diktat. Grammatik: Der einfache Satz, die Wortarten und ihre Biegung. Aufsätze: Fabeln, Erzählungen und Be- schreibungen. Wöchentlich eine Arbeit mit Korrektur des Konzepts und der Reinschrift.

Leonhard.

Französisch.(8 St. wöchentl.) In Plötz' Ele- mentar-Grammatik wurden durchgenommen die Lektionen 1 60 inclusive. Von den Lesestücken der Elementar-Grammatik wurden einige gelesen, übersetzt, besprochen und zum Teil memoriert. Wöchentlich ein Exercitium oder ein Extem- porale. Im Sommer: Moureau.

Im Winter: Deubner.

Geographie und Geschichte.(3 St. wöchentl.) Geographische Grundbegriffe. Ubersicht über die fünf Erdteile. Nach Daniels Leitfaden. Biographische Erzählungen aus der griechischen Sage und Geschichte.

Feldhausen.

Rechnen.(5 St. wöchentl.) Die 4 Species in be- nannten Zahlen; die gemeinen Brüche und die Decimalbrüche, Schellens Aufgabensammlung,

I. Abteilung bis§. 30. Leonhard.

Naturgeschichte.(2 St. wöchentl.)

Im Sommer: Botanik. Moureau. Im Winter: Zoologie; die Säugetiere. Stephan.

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