des Kindes. Paſſende Erzählungen und Geſchicht⸗ chen ſchloſſen ſich an. Reichard.
Deutſch. 5 St.— Lautiren und Leſen der 12 Wand⸗ fibeln. Die erſte Abtheilung des erſten Naſſauiſchen Leſebuchs wurde zu Ende geleſen und öfters wie⸗ derholt. Uebungen im freien Erzählen. Ueber⸗ tragungen der Druck⸗ in Schreibſchrift. Ortho⸗ graphiſche Uebungen, Buchſtabiren, Diktiren.
Reichard.
Rechnen: 3 St.— Sommer: Behandlung des Zahlenkreiſes von 1 bis 10.— Winter: Erwei⸗ terung des Zahlenkreiſes bis 50; Zu⸗ und Abzählen der Grundzahlen von 2 bis 6. Zahlenſchreiben. (Als Anſchauungsmittel diente die ruſſiſche Rechen⸗ maſchine). Reichard.
Schreiben. 5 St.— Einüben der einzelnen Buch⸗ ſtaben; Schreiben von Wörtern und Sätzen nach Vorſchrift auf der Wandtafel. Abſchreiben aus
der Fibel. Reichard. Singen. Einſtimmige Liedchen nach dem Gehör. Reichard.
Neunte Klaſſe.
Ordinarius: Lehrer Gärtner.
Religionsunte rricht.
a. Evangeliſcher. 3 St.— Bibliſche Geſchichte des alten Teſtaments nach Otto bis No. 25. Memoriren von Bibelſprüchen und Liederſtrophen.
Gärtner.
b. Katholiſcher. 2 St.— Kombinirt mit Klaſſe VIII. und VII.— Bibliſche Geſchichten des alten und neuen Teſtaments. Fiedler.
Deutſch. 11 St.— Leſen der 2. Abtheilung des erſten Naſſauiſchen Leſebuchs, einzeln und im Chor, mit Berückſichtigung der Satzzeichen und im Rhyth⸗ mus; Wort⸗ und Sacherklärungen, Nacherzählungen in gedrängter Kürze und freieres Erzählen, Me⸗ moriren von Gedichten. 6. St.— Grammatik:
Unterſcheidung und Verbindung der Laute; Deh⸗
nung und Schärfung; Trennung nach Sprech⸗
und Sprachſilben; Vor⸗ und Nachſilben. Das
Dingwort mit Geſchlechtswort in Ein⸗ und Mehr⸗
zahl, beſonders mit Umlautung; das Eigenſchafts⸗
wort und ſeine zweifache Stellung zum Hauptwort; das Zeitwort nach Perſon und Hauptzeiten, damit in Verbindung die perſönlichen Pronomen; einfache
Sätze— meiſt im Anſchluß an die betreffenden
Uebungen in Stahl's Sprachbuch.— Schriftliche
Arbeiten: Ab⸗ und Auswendigſchreiben, Diktat
nach Stahl's Sprachbuch: Sprech⸗ und Sprach⸗
ſtoffe Seite 3, 4 und 5, Dehnung Seite 26 bis 40, Wortbildung Seite 59 bis 63, Erzählungen Seite 72 und 73 und Beſchreibungen Seite 78, 79 und 80. 5 St. Gärtner. Rechnen. 5 St.— Das Zerlegen des erſten Zehners in die Grundzahlen; das Zuzählen und Abziehen derſelben in Anwendung dieſes Zerlegens, das Ein⸗ maleins, das Enthaltenſein und Theilen im Zah⸗ lenkreis bis 100. Gärtner. Schreiben. 5 St.— Die Kleinbuchſtaben in Kur⸗ rentſchrift, im Sommer die Kurzbuchſtaben in Hefte No. 1, im Winter die Tief⸗, Hoch⸗ und Langbuch⸗ ſtaben, in Hefte No. 2 mit der großen Humboldts⸗ feder, dabei Vor⸗ und Chorübungen. Die kalli⸗ graphiſchen Wandtafeln wurden zur Erklärung und Einübung der Buchſtaben benutzt. Gärtner. Geſang. Einſtimmige Liedchen nach dem Gehör. Gärtner.
Achte Klaſſe. Ordinarius: Lehrer Fiedler. Religionsunterricht.
a. Evangeliſcher. 3 St.— Bibliſche Geſchichten des alten und neuen Teſtaments; Memoriren von Bibelſprüchen und Geſangbuchsſtrophen.
Reichard.
b. Katholiſcher. 2 St.— Kombinirt mit Kl. IX. und VII.— Bibliſche Geſchichten des alten und neuen Teſtaments; Katechismus: das apoſtoliſche Glaubensbekenntniß; Memoriren einiger Gebete.
Fiedler. Deutſch. 11 St.— Leſen in Schulze und Stein⸗ mann's Kinderſchatz II. bis zu Ende; Beſprechen,
Erzählen und Memoriren. 6 St.— Grammatik
und Orthographie: Bilden und Verändern einfacher
Sätze, Subjekt und Prädikat; Deklination der Sub⸗
ſtantive, das Verbum im Präſens, Imperfekt, Per⸗
fekt und Futur; Ableitung und Zuſammenſetzung der Subſtantive, Adjektive und Verben; Dehnung
Schärfung und Silbentrennung. 3 St.— Auf⸗
ſätze: Beſchreibungen und Erzählungen. 2 St.
Fiedler. Rechnen. 6 St.— Im Kopfe: Zuzählen und Ab⸗ ziehen der Grund⸗ und Zehnerzahlen im Zahlen⸗ kreiſe bis 1000, das Einmaleins und Enthaltenſein und Theilbeſtimmungen. Schriftlich: 6ſtellige Zah⸗ len, Addiren, Subtrahiren, Multipliciren mit lſtelligem Multiplikator und Dividiren mit lſtelli⸗
gem Diviſor. Fiedler. Geographie. 1 St.— Im Sommer: Wiesbaden und ſeine Umgebungen, die Karte der Heimath,
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