Jahrgang 
1926
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gehaltes des Marmors, des Wassergehaltes von Ca(OH)z. Bestimmung des Aequivalentgewichtes von Mig und Zu. Besichtigung des Gaswerkes durch die Primaner.

Kunstgeschichte. Teilnehmer in UI alle 14 Schüler, in OII 13 Schüler.

In UI kam zur Bearbeitung: Moderne Malerei, Gmpressionismus Expressionismus) und moderne Baukunst. Verbunden wurden diese Themen mit Besichtigungen entsprechender Ausstellungen(Mu- seum, Nass. Kunstverein, Kunstsalon Schäfer). Das Projekt eines Einfamilienhnauses wurde von den Teilnehmern bearbeitet.

Wahlfreier Unterricht. Geometrisches Zeichnen. Sommer:

OI: Schattenkonstruktionen und Einleitung in die Zentralperspektive.

UI: Körperdurchdringungen und Schattenkon- struktionen.

OII: Ebene Schnitte durch Körper, Körper- durchdringungen.

U II: Darstellungen von Körpern in Grund- und Aufriß. Schräge Parallelprojektion.

O III: Ubungen im Gebrauch von Zirkel, Lineal und Zeichendreiecken. Regelmäßige Figuren.

Winter: OI: Aufgaben aus der Zentralperspektive. U I: Einführung in die Zentralperspektive.

In OII wurde, ausgehend von der Fragewas O II: Bauzeichnungen im Anschluß an die ist Barock, über Stilentwicklung gesprochen und Kunstgeschichte. dann übergegangen auf die grundlegenden Formen U II: Maßstabzeichnungen. und technischen Mittel der Baukunst, insbesondere O HI: Planimetrische Konstruktionen. der neuzeitlichen. Im Anschluß daran wurde für. 4 3 das Projekt eines Schulneubaues auf dem Boseplatz Teinehmerzahlen im geometrischen Zeichnen

eine Lösung versucht.

0I UIOr VUI OIl zus.

Zu beiden Arbeitsgemeinschaftten wurde der Sommer 3 3 4 5 9 24 Unterricht im Freihandzeichnen und Linearzeichnen wi 5 3. in Verbindung gesetzt. inter 2 4 6 9 24

II. Bericht über die Lehrer.

Leider hat sich unsere Hoffnung nicht erfüllt, persönlich Abschied zu nehmen von Herrn Studienrat Merbach, der, im Mai 1923 von der französischen Besatzungsbehörde ausgewiesen, schwer erkrankte und nach Erreichung der Altersgrenze in den Ruhestand trat. Mit ihm ist ein geistig überaus reger und anregender Lehrer von gründlichem Wissen aus unserem Kreise geschieden, ein aufrechter Mann, den seine kerndeutsche Gesinnung schon einmal in Konflikt mit der fremden Besatzungsbehörde brachte, sodaß er eine mehrwöchige Gefängnisstrafe verbüßen mußte. Uber 30 Jahre, seit dem 1. September 1893 als Hilfslehrer, seit dem 1. Oktober 1896 alsOberlehrer, hat er erfolgreich an unserer Anstalt gewirkt. Ein altes Nervenleiden verschlimmerte sich und raubt ihm nunmehr die Freude am Leben und am wohlverdienten Ruhestand. Unsere besten Wünsche begleiten ihn auf seinem ferneren Lebenswege. Der Gesundheitszustand der Lehrer war zunächst leidlich, führte jedoch, besonders im letzten Vierteljahr zu mehrfachen längeren Erkrankungen einzelner, sodaß im ganzen 201 Unterrichtsstunden durch Vertretungen innerhalb des Lehrkörpers gedeckt werden mußten, davon 112 allein im letzten Vierteljahr. 35 Unterrichtsstunden mußten in diesem Vierteljahr ausfallen. Die kurzfristige Aufstellung der neuen Anstalts-

lehrpläne stellte hone Anforderungen an die Arbeitskraft des Leiters und der Lehrer der Anstalt.