0
höheren Schulen
3. Ubersicht über die
während des Schuljahrs 1914 15 erledigten
Lehraufgaben.“)
a) Aufsätze. a) Deutsch.
I. 1. Aufbau und Ahnlichkeit in der Anlage der peiden Elegien„Spaziergang“ und„Pompeji und Herkulaneum“. 2. a) Wodurch gelangt Don Manuel zu der Erkenntnis, daß Beatrice seine Schwester ist? b) Durch welche Mittel weiß Schiller in der „Braut von Messina“ den Eintritt der Katastrophe zu verzögern? 3. Prüfungsaufsatz: Warum verdient Kurfürst Friedrich Wilhelm den Beinamen des Großzen? 4. Gegensätze in der Charakteranlage und Lebensauffassung des Orestes und Pylades (nach Iphig. II, 1). 5., 6. und 7. s. UI. 8. Prüfungs- aufsatz: Worauf gründet sich die Hoffnung des deutschen Volkes, daß es in dem gegenwärtigen Weltkriege den Sieg davontragen wird? 2 und 5 waren Klassenarbeiten.
I. 1. Wie sind die Worte stehen:
des Dichters zu ver- „Im engen Kreis verengert sich der Sinn. es wächst der Mensch mit seinen größern Zwecken“? 2. Welche Schlüsse auf Elisabeths Charakter müssen wir aus ihrem 1. Auftreten in Schillers„Maria Stuart“(II, 2) ziehen? 3. Welche Unterschiede ſinden wir in den politischen Idealen der sächsischen Kaiser? 4. Inwiefern sind die Worte berechtigt: „Es ist der Geist, der sich den Körper baut?“ 5. Wie schildert uns Goethe die staatlichen Ver- hältnisse Italiens zu Tassos Zeit? 6. Es bildet ein Talent sich in der Stille, Charakter in dem Strom der Welt. 7. Odipus und der Jokaste Odipus“. Dichter.
3, 5 und 8 waren Klassenarbeiten.
sich ein Schuld und Sühne in Sophokles„König 8. Klopstock ein echt
des
vaterländischer
0 II. 1. Warum lernt man neuere Sprachen? 2. Sieg-
frieds Verhalten bei seinem ersten Auftreten am Hof Gunthers und bei seiner ersten Begegnung mit Chriemhild. 3. Aufgaben und Pflichten der Jugend im gegenwärtigen Kriege. 4. a) Die Haupt- unterschiede zwischen der nordischen und deutschen Fassung der Nibelungensage und ihre Bedeutung. b) Was trieb den Dreiverband zum Kampf gegen Deutschland? 5. Krieg dem Fremdwort! 6. a) Haupt- merkmale Waltherscher Minnedichtung. b) Dulce
et decorum est pro patria mori. 7. a) Die Be- deutung der Regentinszenen im Egmont. b) Die
Bedeutung der allgemeinen Wehrpflicht. S. Der dramatische Plan im Goetz.
1, 4, 6 und 8 waren Klassenarbeiten.
II. 1. Durch welche Eigenschaften hat sich Kaiser
Wilhelm J. die Liebe seines Volkes erworben? 2. Warum verdient der Mai den Namen Wonne- monat? 3. Die Aufgabe des Mannes(nach Schillers (Glocke. 4. Meine Erlebnisse während der Sommer- ferien(Brief). 5. Unterredung Stauffachers mit Gertrud(nach Wilhelm Tell I, 2). Welche Wirkung übt Geßlers Härte in der Apfelschußszene auf die Anwesenden aus? 7. Was weiß uns die Tanne in dem Rückertschen Gedicht„Die Straßburger T'anne“ zu erzählen? S8. Wodurch beweist Johanna dem König Karl VII. ihre göttliche Sendung?(nach Schiller„Jungfrau von Orleans“ J. 10). 9. Weshalh verdienen die Dichter der Freiheitskriege die gleiche Ehre, wie die großen Männer jener Zeit? 10. a) Wodurch wird Marbod veranlaßt, auf das ihm von Hermann angebotene Bündnis einzugehen? b) Der Kampf der deutschen kaiserlichen Frankreich-
Heere mit dem
1, 3, 9 und 10 waren Klassenarbeiten.
*) Die Lehraufgaben der einzelnen Klassen entsprechen den„Lehrplänen und Lehraufgaben für die
in Preußen von 1901.
Halle, Buchhandlung des Waisenhauses.)
Daher werden hier nur
die Aufsätze der Klassen OI bis UII, die Lektüre und die Reifeprüfungsaufgaben angegeben.


