..
3. Ubersicht über die Während des Schuljahrs 1912 13 erledigten Lehraufgaben.“
1.
I. Aufsätze.
a) Deutsch.
0 I. 1. Welche Geltung hat für uns der Spruch: „Ne quid nimis“? 2. Wie erklärt sich die Ver- schiedenheit der Anschauung in Goethes Gedichten „Prometheus“ und„Grenzen der Menschheit“? 3. Welche Umstände machen den wiederholten Wechsel in der äufseren Politik des Grofsen Kur- fürsten verständlich? 4. Die Schleswig-Holsteini- sche Frage und ihre Lösung.(Prüfungsaufsatz für die Herbstabiturienten.) 5. Wie entstand der Deutsche Bundꝰ? 6. Iphigeniens Charakterzeichnung bei Furipides und Goethe. 7. Wie ist der Aus- spruch„Undank ist immer eine Art Schwäche“ zu verstehen? S. Wie ist der Ausspruch des Dichters zu verstehen:„Höchstes Glück der Erdenkinder sei nur die Persönlichkeit“?(Prüfungsaufsatz).
3 und 7 waren Klassenaufsätze.
U I. 1. a) Wer herrschen will, lerne gehorchen. b) Wer allzuviel bedenkt, wird wenig leisten. 2. Machtstellung und Aussichten der beiden Parteien im„Wallenstein“. 3. Das Wort
„Geschehe denn, was mufs“ soll auf seine Richtig-
Wallensteins
keit hin untersucht werden. 4. Uber den Wert der Kolonien für die Völker. 5. Die Oden„der Zürcher See“ und die„Frühlingsfeier“ verglichen nach Gehalt. Bau und poetischer Form. 6. Unglück selber taugt nicht viel, doch es hat 3 gute Kinder: Kraft, Erfahrung, Mitgefühl. freundliches Geschick wehrt ihm in die Zukunft
7. Ein dem Menschen
jeden Blick. S. Warum lernt man neuere Sprachen?
2. 4. 6 7 und 8 waren Klassenaufsätze.
. 0II. Sommerhalbjahr:
Abteilung a. 1. 0 Jugend sei dem Fleisse hold. Er verwandelt Staub in Gold. 2. Siegfrieds Schuld und ihre Folgen. 3. Wodurch erweckt
IHlagen im Nibelungenlied unsern Abscheu, zugleich
Winterhalbjahr.
.UII. Sommerhalbjahr. 1.
Winterhalbjahr.
aber auch unsere Teilnahme? 4. Wodurch ge- winnen Hetels Abgesandte die Gunst König Hagens von Irland, insonderheit aber Horand die Zu- stimmung der Königstochter Hilde zu ihrer Ent- führung in das Hegelingenland?
2. 4 waren Klassenaufsätze.
Abteilung b. 1. a) Rast' ich, so rost' ich. b) Wer ernten will, muſs säen. 2. Der Zank der Königinnen ein Beleg für die Menschenkenntnis des Nibelungendichters. 3. Chriemhilde an fder Bahre Siegfrieds(nach dem Gemälde von Zick).
4. Die Bedeutung der Eisenbahnen.
3. 4 waren Klassenaufsätze.
Die beiden Abteilungen waren vereinigt. 5. Ist der Ausspruch Hugos von „Héer Walther von der
Vogelweide, swer des vergaeze, der taet; mir
Trimberg gerechtfertigt:
Worin Wankelmut? 7. Roms Macht beruhte auf einem Felsen, Karthagos Geschick auf Sand. 8. a) Was
leide?“ 6. offenbart sich Weislingens
haben Hermann und Dorothea vor ihrem ersten Zusammentreffen schon erlebt? b) Welche Ver- änderung zeigt sich an Hermann infolge Seiner Begegnung mit Dorothea?
6. 8 waren Klassenaufsätze.
Welche Vorteile und Nachteile pringt ein Flufs einer Landschaft?
2. Aus welchen Anlässen ertönt die Glocken(Nach
Schillers Lied von der Glocke.) 3. Erst wäg'’s.
dann wag's! 4. Baumgarten erzählt Werner Stauffacher seine Frlebnisse. 5. Das viermalige Zusammentreffen Tells mit Geſsler.
3. 5 waren Klassenaufsätze.
Abteilung a. 1. Was er- fahren wir aus dem Prolog der„Jungfrau von Orleans“? 2. Vergleich zwischen der Montgomery- und Lionel-Szene. 3. Die Ursachen von Preufsens
*) Die Lehraufgaben der einzelnen Klassen entsprechen den„Lehrplänen und Lehraufgaben für die höheren Schulen in Preuſsen“ von 1901. Sie sind
im Buchhandel zu haben.
Daher werden hier nur die
Aufsätze der Klassen 01 bis UII, die Lektüre und die Reifeprüfungsaufgaben angegeben.


