Jahrgang 
1905
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b) Gesang.

VI. 2 St. Das Notwendigste aus der allgemeinen

Musiklehre; rhythmische, melodische und dy- namische Ubungen; ein- und zweistimmige Lieder; Choräle.

. 2 St. Wiederholung und Erweiterung des Sexta-Pensums; Tonleitern und Intervalle; zwei- und dreistimmige Lieder; Choräle.

c) Zeichnen.

Über den allgemeinen, verbindlichen Zeichenunterricht

ist bei den Klassen V, IV. III und IIIi das Nötige bemerkt worden. Der für die Klassen II und I eingerichtete wahlfreie Zeichenunterricht wurde durch den Zeichenlehrer Schmidt erteilt. Es nahmen im Sommer 24 und im Winter 16 Schüler daran teil.

Zeichnen und Malen ganzer Pflanzen und schwierigerer Gegenstände aus der Umgebung und Natur- skizzierübungen. Elemente der Projektions-

Paul. lehre. Projizieren von Gegenständen nach ge-

gebenem Maſsstabe.

Allgemeiner Chor I-IV. 2 St. Chöre verschiedener Art für gemischte Stimmen und Männerchor.

II. Verfügungen der Behörden.

Das P. S. C. macht Mitteilung von Ferien-, Jahres- und Halbjahrskursen für Neusprachler, Turnen, Handarbeiten, Volks- und Jugendspiele, Naturwissenschaften und Archäologie. Ebenso werden Bücher, Zeitschriften, Anschauungsmittel etc. empfohleu.

Verfügung vom 29. Juni betrifft Lieferung des Heizmaterials vom Mindestfordernden. Verfügung vom 19. August betrifft die Geschichte der Anstalt als Programm-Beilage.

Durch Verfügung vom 21. Dezember werden die Bestimmungen über die kleinen deutschen Ausarbeitungen in Erinnerung gebracht.

Die Verfügung vom 21. Februar wendet sich gegen den Aufwand bei Schülerfestlichkeiten. Die Verfügung vom 15. März betrifft Austausch von Lehramts-Kandidaten mit Frankreich.

III. Chronik der Anstalt.

1. Das Schuljahr begann am 11. April mit der Aufnahmeprüfung.

2. In das pädagogische Seminar traten ein: Otto Ahrens aus Helmstedt, Friedrich Arensmeier aus Riepen, Dr. Karl Faber aus Wiesbaden, Kar] Hübner aus Prüm, Rudolf Klee aus Rinteln, Eugen Ströder aus Weilburg und Dr. Paul Wüst aus Wiesbaden. Zu Lehrern am Seminar wurden berufen: die Oberlehrer Dr. Heymach, Mosheim und Schmelz.

3. Die Pfingstferien dauerten vom 22. bis 30. Mai.

4. Vom 16. Juni ab besuchte der schwedische Oberlehrer Herr E. Palmkvist mehrere Tage den deutschen und geographischen Unterricht der unteren Klassen.

5. Am 2. September fiel der ÜUnterricht aus; sämtliche Klassen machten unter Führung

ihrer Ordinarien, die in freien Ansprachen auf die nationale Bedeutung des Tages hinwiesen, Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung der Stadt.