Jahrgang 
1903
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b) Gesang.

VI. 2 St. Das Notwendigste aus der allgemeinen

Musiklebre; rhythmische, melodische und dy- namische Übungen; ein- und zweistimmige Lieder; Choräle.

c) Zeichnen.

Uiber den allgemeinen, verbindlichen Zeichenunterricht

ist bei den Klassen V. IV, III und IIII das Nötige bemerkt. Der für die Klassen II und 1. eingerichtete wahlfreie Zeichenunterricht wurde

74: durch den Zeichenlehrer Schmidt erteilt. Es . 2 St. Miederholung und Erweiterung des nahmen im Sommer 32 und im Winter 28 Schüler Sexta-Pensums; Tonleitern und Intervalle; zwei- qaran teil und dreistimmige Lieder; Choräle.

Fi. . Zeichnen und Malen ganzer Pflanzen und schwierigerer Allgemeiner Chor-IV. 2 St Chöre verschiedener Gegenstände aus der Umgebung und Natur-

Art für gemischte Stimmen und Männerchor. skizzierübungen. Elemente der Projektions-

Paul. lehre. Projizieren von Gegenständen nach ge- gebenem Malsstabe.

II. Verfügungen der Behörden.

Das P. S. C. macht Mitteilung von Ferien-, Jahres- und Halbjahrskursen für Neusprachler, Turnen, Handarbeiten, Volks- und Jugendspiele, Naturwissenschaften, Staatswissenschaften, Zeichnen und Archäologie. Ebenso werden Bücher. Zeitschriften, Anschauungsmittel etc. empfohlen.

Durch Verfügung vom 1. April 1902 wird der Anfang des Schulunterrichts bis Pfingsten auf 8, nach Pfingsten bis zu den Sommerferien auf 7 Uhr festgesetzt; durch Verfügung vom 21. April wird die sog. Marburger Ferienordnung genehmigt, d. h. Pfingsten- und Weihnachtsferien bleiben dieselben, die Osterferien dauern 14 Tage: 1 Woche vor und 1 Woche nach Ostern; 4 Wochen Sommerferien vom 3. Sonntag im Juli ab nebst dem auf diese Zeit folgenden Montag, Michaelis- ferien 1 ½ Wochen, vom Sonntag nach der Michaeliswoche ab.

Verfügung vom 14 Apbril betrifft Verbesserung der Handschrift der Schüler.

Verfügung vom 12. Mai betrifft IHaftpflicht der Lehrer der Physik und des Turnens.

Durch Verfügung vom 31. Mai werden neue Bestimmungen für den Zeichenunterricht getroffen; desgl. durch Verfügung vom 6. August.

Durch Verfügung vom 19. Dezember wird angeordnet, dass sämtliche Lehrer für die Eltern ihrer Schüler Sprechstunden festsetzen(vergl. die Mitteilung im letzten Abschnitt).

III. Chronik der Anstalt.

1. Das Schuljahr begann am 9. April mit der Aufnahmeprüfung.

2. In das pädagogische Seminar traten ein: Dr. Richard Amelung aus Hildesheim, Berthold Apel aus Eckernförde, Dr. Otto Berlit aus Hersfeld, Dr. Ernst Bungers aus Halle a. S., Dr. Adolf Reusch aus Rüdesheim und Max Kämmerer aus Rossbach. Zu Lehrern am Seminar wurden berufen: Die Oberlehrer Professor Bücheler, Dr. Heil und Mosheim.