Jahrgang 
1884
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Monocotyledonen und Dicotyledonen.) Im Winter: Zoologie.(Ubersicht der Wirbeltierklassen; In- sekten; Würmer; Stachelhäuter; Darmlose und Ur-

tiere.) Gull. III b. C. B. 2 St. Dasselbe Pensum wie in Cöt. A. Oppermann.

IIIa. C. A. 2 St. Im Sommer: Botanik: Ubersicht über die Klassen der Kryptogamen nebst Beschreibung einzelner Repräsentanten. Im Winter: Anthropologie. Die Elemente der Mineralogie. Im Sommer: Seipp. Im Winter: Klau.

IIIa. C. B. 2 St. Dasselbe Pensum wie in Cöt. A. Güll.

5) Naturlehre.

II b. C. A. 2 St. Experimentalchemie, anorganischer Teil: Die wichtigsten Elemente und ihre Verbin- dungen. Im Anschlufs daran: Mineralogie.

Oppermann.

Dasselbe Pensum wie in Cöt. A. Derselbe.

IIa. C. A. 2 St. Physik: Allgemeine Eigenschaften der Körper; Wärme, Magnetismus und Elektrizität. Im Sommer: Seipp, Kandidat. Im Winter: Bücheler..

IIb. C. B. 2 St.

Physik: Dasselbe Pensum wie in Klau.

Ib. 2 St. Physik: Die Lehre von dem Gleichgewicht und der Bewegung der Körper. Bücheler.

Ia. 2 St. Physik: Akustik und Optik. Derselbe.

IIa. C. B. 2 St. Cöt. A.

6. Philosophische Propädeutik.

1 b. 1 St. Einleitung über Wesen und Aufgabe der Philosophie. Die Logik nach Rumpels philosophischer Propädeutik.

Ia. 1 St. Die Grundlehren der Psychologie nach

Rumpels philosophischer Propädeutik. Paehler.

C. Technische Fentigkeiten.

1. Schönschreiben.

VI. A. 2 St. Das deutsche und lateinische Alphabet wurde nach Vorschrift eingeübt. Taktschreiben.

VI. B. 2 St. Dasselbe Pensum wie in Cöt. A.

V. A. 2 St. Fortsetzung der Schreibübungen nach Vorschrift und nach Zählen in verschiedenen Gröfsen. Mic den besseren Schülern wurde auch Rundschrift geübt.

V. B. 2 St. Dasselbe Pensum wie in Cöt. A.

Schmitt.

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2. Zeichnen.

VI. A. 2 St. Ubungen im Zeichnen einfacher, gerad- und krummliniger Figuren auf Grundlage der geo- metrischen Formenlehre. Zusammenstellung von Blatt-, Knospen-, Blüten- und Rankenformen zu Rosetten, Bordüren,-Füllungen und Dessins, an der Schultafel in grolsem Malsstabe entworfen und vor- gezeichnet; leicht schattierte Ornamente.

VI. B. 2 St.

V. A. 2 St. Gefäfsformen, freie und symmetrische Ornamente verschiedener Stile nach Vorzeichnungen an der Schultafel; schattierte Ornamente.

V. B. 2 St.

IV. A. 2 St. Die Proportionen des menschlichen Kopfes, sowie die Anatomie desselben, in grofsem Malsstabe an der Schultafel vorgezeichnet. Die Lehre von der Beleuchtung der Körper, Ornamente verschiedener Stile. Köpfe und Teile des mensch- lichen Körpers, teils in Umrissen, teils schattiert.

IV. B. 2 St.

Selecta. 2 St. Fortsetzung und Erweiterung der in Quarta begonnenen Ubungen; schwerere Schattier- übungen, Ornamente, Landschaften in den ver- schiedensten Behandlungen, Köpfe und Figuren. Die Proportionen des menschlichen Körpers in na- tärlicher Gröfse im Profil und en face an der Tafel vorgezeichnet und erklärt. Ausführung von Gruppen des grossen figurenreichen FriesesDer Alexanderzug von B. Thorwaldsen in annähernder Originalgröfse. Antike Gypsmodelle; Situations- zeichnen; Perspektive.

Kreutzer, Zeichenlehrer.

Dasselbe Pensum wie in Cöt. A.

Dasselbe Pensum wie in Cöt. A.

Dasselbe Pensum wie in Cöt. A.

3. Singen.

VI. A. und B. 2 St. Das Notwendigste aus der all- emeinen Musiklehre; melodische, rhythmische und Srnunnische Ubungen; ein- und zweistimmige Volks- lieder; ca. 20 Choräle.

V. A. und B. 2 St. Fortsetzung der Gehör- und Treffübungen; zwei- und dreistimmige Lieder; ca. 25 Choräle.

Allgemeiner Chor. 2 St. Verschiedene kleinere und gröfsere Chöre für gemischten und Männerchor.(Mit dem Männerchor wurde privatim während des Winters wöchentlich einmal gesungen, Volkslieder, Vater- landslieder etc.) Schmitt.

D. Leibesübungen.

1. Obligatorischer Unterricht.

VI. A. und B. 2 St.

a) Freiübungen: Leichtere Freiübungen auf und von der Stelle. Ordnungsübungen. Ein- fache Reigen.

b) Bewegungsspiele: Leichtere Lauf- und Gesellschaftsspiele:Schlagball,Kreisball, Dritten absc lagen',Der schwarze Mann, Fuchs ins Loch?,Jagd,Katze und Maus,