VII. Kl.
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Dann: Das Tempo und ſeine mathematiſche und aceidentale Beſtim⸗
mung. Rhythmiſche Uebungen; eingeſtreute Gehör⸗ und Stimmübungen.
Die Melodie und ihre Darſtellungsweiſe. Die Intervallenlehre mit pro⸗
greſſiven Uebungen. Leichte, einſtimmige Choräle und zweiſtimmige Lieder. Chriſt.
2 St. wöch.— Bis Ende Novembers: Die Intervallenlehre mit einſchlagenden
Uebungen. Rhymiſch⸗melodiſche lehn ga Ein⸗ und zweiſtimmige Lieder. Welcker.
Dann: Die Lehre von den Ton⸗ und Klanggeſchlechtern, Tonarten und Tonleitern nebſt Leiter⸗ und Treffübungen. Vom Vortrag. Ein⸗ und zweiſtimmige Tonſätze und Lieder. Memoriren der bekannteſten Cho⸗ ralmelodien. Chriſt.
In den vier Mittelklaſſen(VI. V. IV. u. Ili.) ſind die Zöglinge in vier Stimmen abgetheilt, und iſt für jede Stimme wöchentlich 1 Unter⸗ richtsſtunde beſtimmt. Von Zeit zu Zeit treten ſämmtliche Chorſtimmen zum gemeinſamen Geſange zuſammen. Geſungen wurden Lieder, Cho⸗
räle und Motetten. Bis Ende Novembers: Welcker. Dann: Chriſt.
Zur Fortbildung im Geſange traten außerdem ſeit Neujahr in wöchent⸗ lich 1 Stunde und unter der Leitung des Unterzeichneten die Zöglinge der II. u. I. Kl. freiwillig zu einem Gymnaſial⸗Liederkranze zuſammen.“
Chriſt.
1. Körperübungen.
Im Sommer an den freien Nachmittagen des Mittwochs und Samſtags, 4 4
St. wöch.;
Turnübungen aller Schüler auf dem Turnplatze.— Im Winter nach
beendigten Schulſtunden des Abends, 4 St. wöch.: Turnen in einem bedeckten Raume des Gymnaſialgebäudes. und Spazierginge, abwechſelnd mit den Riegen der Unterklaſernä.— De Laspéc.


