rung einſchließlich Erziehungsmühen umfaſſen. Je nach den von den Eltern geſtellten Anſprüchen ſind die jährlichen Penſionsſätze mit etwa 800 bis 1000 RM anzunehmen; ſie werden zwiſchen El- tern und Penſionshaltern vereinbart, ſind am An- fange eines jeden Monats fällig und gelten auch für die Ferienzeit.
F. Unfallverſicherung der Schüler.
Sämtliche Schüler werden bei dem Verband öf- fentlicher Lebensverſicherungsanſtalten in Deutſch- land(Abtlg. Unfallverſicherung) gegen Unfälle im Schulbetrieb und auf dem Wege zur und von der Schule verſichert. jeder Schüler zahlt zu dem Zwecke bei Beginn des Schuljahres den vom Ver- band feſtgeſetzten Jahresbetrag(für Heimſchüler 2.25 KM, für in Weilburg wohnende Schüler 1.50 RM). Schadensfälle ſind ſofort anzumelden. Die Kaſſe trägt die nötigen Heilkoſten und zahlt in ſchweren Fällen Abfindungsſummen.
Die gemeinſame Verſicherung hat ſich durchaus bewährt und liegt im Sinne der Schüler wie ihrer Eltern. Die Schule muß darauf drängen, daß kein Schüler ſich ausſchließt.
G. Schulordnung.
Jeder Schüler erhält bei ſeinem Eintritt in die Anſtalt eine Schulordnung, deren Beſtimmungen er genau befolgen muß. Die geſetzlichen Vertre- ter der Schüler ſowie die Penſionshalter erkennen
ſie durch Unterſchrift für verbindlich an.
H. Abmeldungen von Schülern müſſen durch die geſetzlichen Ver-
treter beim Direktor ſchriftlich oder mündlich er- folgen. Die Abmeldungstermine richten ſich nach der Art der Schulgeldzahlung. Solange das Schul- geld monatlich erhoben wird, muß die Abmeldung vor Beginn des Monats einlaufen, für den ſie beab- ſichtigt iſt. Soll alſo ein Schüler z. B. mit Ende Auguſt die Schule verlaſſen, ſo muß ſein geſetz- licher Vertreter vor dem 1. September Mitteilung gemacht haben; unterläßt er das, ſo hat die Stadt Anſpruch auf das September-Schulgeld.
4. Lehrplan.
Diejenigen Schüler, die nach der Reform von 1927 aufgenommen ſind und im Schuljahr 1929 bis 30 die Fachklaſſen beſuchten, werden nach ei- nem Uebergangslehrplan zum Abſchluß geführt. Die Schüler der Oſtern 1930 neu errichteten Klaſſe LI(die etwa der Oberſekunda entſpricht) unter- ziehen ſich wie urſprünglich vorgefehen Oſtern 1931 der Abſchlußprüfung. Diejenigen Schüler, die Oſtern 1930 in die Klaſſe LII(Obertertia) ein- treten, gelangen im Herbſt 1931 zum Abſchluß, alſo ½ Jahr früher, als es für ſie vorgeſehen war. Diejenigen Schiüler endlich, die Oſtern 1930 in die Klaſſe LIII(Obertertia) eintreten, gelangen im Frühjahr 1932 zum Abſchluß, alſo I Jahr frü- her, als urſprünglich vorgeſehen war.
Die Stundentafel und der beſondere Lehrplan, die ab Oſtern 1930 für die Klaſſe VI, V, IV und UIII vorgeſehen ſind, werden als Anlage zu dem vorliegenden Jahresbericht veröffentlicht werden, ſobald ihre endgültige Faſſung vorliegt.
5. Lehrerkollegium.
Lehrer
Unterrichtsfächer
I Studiendirektor Prof. Dr. Helmkampf
2 Studienrat Dr. Heyl 3 Studienrat Heumann Studienrat Dr. Ottmann
Studienrat Dr. Theobald Studienrat Paul
△̈
7 Studienrat Dr. Schwi n g 8Studienaſſeſſor Dr. Michels
9 Studienaſſeſſor Dr. Scholl, vom II. April
1929 bis 31. März 1930
10 Lehrer Klapper vom 10. April 1929 bis 9. April 1930
11 Lehrer Körner, vom 1. Mai 1929 ab Hilfskräfte:
12 Pfarrer Troch
13 Pfarrer Herr
14 Mitglieder des pädagogiſchen Seminars
Landwirtſchaft, Volkswirtſchaft
Landwirtſchaft, Volkswirtſchaft, Naturwiſ- ſenſchaft, Mathematik
Deutſch, fremde Sprachen, Erdkunde, Zeich- nen
Mathematik, Chemie, Phyſik
Naturwiſſenſchaften, Erdkunde
Deutſch, fremde Sprachen, Geſchichte, Erd- kunde, Kurzſchrift
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Deutſch, fremde Sprachen, Geſchichte, Erd-
kunde Deutſch, fremde Sprachen, Erdkunde Elementarfächer, Turnen, Muſik Elementarfächer, Turnen, Muſik Evang. Religion
Kathol. Religion. Landwirtſchaft, Naturwiſſenſchaf


