Dieſterwegs Deutſchkunde. Lebensgut, Teil 1(für Kl. V). Verlag von Moritz Dieſter- weg, Frankfurt a. M. Teil 2 für Kl. IV; Teil 3 und 4 für Kl. L IV.
Menſing, Geſchichte der deutſchen Sprache und Gelchichte der deutſchen Literatur(Hilfs- buch 4. und z. Teil)(für Kl. I), Ehlermann, Dresden.
Franzöſiſch: Grund-Neumann, Franzöſ. Lehrbuch. 1. Teil A.(für Kl. V), 2. Teil A. (für Kl. IV und L IV), 3. Teil Leſe- und UÜbungsbuch(für Kl. L IV und L. III). Verlag Moritz Dieſterweg, Frankfurt a. M.— Grund- Neumann kurzgefaßte franz. Schulgramma- tik(für Kl. II u.).
Erdkunde: E. von Seydlitz, Geographie, Ein- heitsausgabe, Einzelhefte. Verlag Ferd. Hirth, Breslau.
Fiſcher-Geiſtbeck, Stufen-Atlas für höhere Lehranſtalten(Oberſtufe). Verlag Velhagen & Klaſing, Bielefeld.
Geſchichte: Pinnow, Lehrbuch der deutſchen
Geſchichte, B. G. Teubner, Leipzig.
8. Geſchichte
Das Schuljahr begann am 26. April 1927.
I. Kuratorium.
Am 6. Mai traten die örtlichen Vertreter des Kuratoriums zu einer Sitzung zuſammen, in der die Stipendien für das Sommerhalbjahr verteilt wurden.
Am 27. Mai war Vollſitzung, in der über die Umbildung der Anſtalt zur ſog.„Höheren Land- wirtſchaftsſchule“ verhandelt wurde. In Sonder- heit wurden die neuen Satzungen, die Einrichtung des Verwaltungsrates und die Zuſammſetzung des Lehrerkollegiums beraten.
Am 21. Oktober traten die örtlichen Vertreter des Kuratoriums zuſammen, um die Beihilfen an Schüler der Anſtalt neu zu verteilen.
Am 19. Januar 1928 fand Sitzung des Geſamt- kuratoriums ſtatt, in der der Etat 1928-29 feſtge- legt wurde. Im Anſchluß daran wurde die wei- tere Umbildung der Anſtalt beraten.
Die Uberleitung des alten Kuratoriums in den neuen Verwaltungsrat wird im kommen- den Schuljahr vollzogen werden.
II. Lehrerkollegium.
Studienrat Dr. Theobald mußte wegen ſchweren Diphteritisfalls in ſeiner Familie 2 ½ Wochen lang von der Schule fernbleiben; er wurde vom Kollegium und vom Seminar vertreten.
Pfarrer Troch war bis 15. Mai beurlaubt und wurde vertreten.
Am 17. Mai legte Lehrer Schutzbach an unſerer Anſtalt vor der ſtaatlichen Prüfungskommiſſion die II. Lehrerprüfung mit gutem Erfolge ab.
Vom 26. Juni bis 9. Juli war Turnlehrer Schutz-
Pinnow-Bux, Lehrbuch der griech. und röm. Geſchichte, B. G. Teubner, Leipzig. Pinnow-Steudel-Wilmanns, Geſchichtsbuch f. die Mittelſtufe., B. G. Teubner, Leipzig. Zoologie, Botanik:ö Einheitsausgabe von Schmeil. Verlag Quelle-Meyer, Leipzig.
Chemie: Freybe, Chemie für Landwirtſchafts-
ſchulen, 3. Aufl. Ausg. B. Verlag Paul Parey, Berlin.
Landwirtſchaftslehre: L. Neye, Acker-
baulehre. Verlag C. V. Engelhard& Co., Hannover. L. Neye, Pflanzenbaulehre. Verlag C. V.
Engelhard u. Co., Hannover. L. Neye, Tierzuchtlehre, Selbſtverlag Hildes- heim. L. Neye, Landw. Betriebslehre. Hildesheim.
Mathematik: H. Fenkner, Lehrbuch d. Ge- ometrie, Ausg. B. 1. Verlag O. Salle, Berlin. H. Fenkner, Arithmetiſche Aufgaben, Ausg. B. Verlag O. Salle, Berlin.
der Anſtalt.
bach beurlaubt, um an einem für Jugendpflege ein- gerichteten Kurſus in Spandau teilzunehmen.
Am 12. Okt. ſchied Aſſ. Dr. Hofmann aus dem Kollegium aus, um auf Anordnung des Provinzial- Schulkollegiums eine Hilfslehrerſtelle am Eliſa- beth-Oberlyzeum in Marburg zu übernehmen. Sein Fortgang machte die Zuſammenlegung der Parallelklaſſen in II und I nötig.
Durch Erlaß v. 23. 9. 27 genehmigte der Herr Miniſter die planmäßige Beſetzung zweier Studien- ratsſtellen durch die Stud.-Aſſeſſoren Paul und Dr.
chwing mit Wirkung vom 1. Juli 1927.
Studienrat Theodor Paul, geb. I1. Mai 1889 in Straufebach, Kr. Kirchhain; katho- liſch. Nach dem Beſuch der heimiſchen Volks- ſchule, der Lateinſchule in Amöneburg und des Gymnaſiums in Fulda ſtudierte er von 1908 bis 1910 Theologie in Fulda, von 1910— 1915 Philo- logie in Marburg, wo er am 23. Juli 1915 das Staatsexamen ablegte und die Lehrbefähigung in Deutſch, Geſchichte, Franzöſiſch erwarb. 1915 bis 1917 erledigte er in Frankfurt a. M. das Seminar- jahr, in Marburg das Probejahr. Bis Januar 1919 fand er an der Oberrealſchule in Marburg Beſchäf- tigung, dann bis April 1920 an der Eliſabeth- ſchule in Marburg, darauf bis Mai 1920 an der Kealſchule I in Berlin und von da bis Juli 1920 an der Staatl. Bildungsanſtalt in Potsdam. juli 1920 trat er als Aſſeſſor zur Landwirtſchaftsſchule Weilburg über und wurde hier am I. Juli 1927 Studienrat.
Studienrat Dr. Heinrich Schwing, geb. 31. Dezember 1891 in Weilburg, Oberlahn-
Selbſtverlag
19


