Jahrgang 
1927
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Sommer.

Winter.

Das Wichtigſte aus der Lehre von der Stoffgliederung mit Übungen im Anſchluß an den Leſeſtoff.

Auſſätze.

Leſen von Gedichten aus Lyon: Auswahl deutſcher Gedichte(Verlag Velhagen u. Klaſing).

Leſen von Dramen und Novellen.

Geſchichte, 2 St. Neueſte, vornehmlich deutſche Ge— ſchichte von 1786 bis 1850.

Franzöſiſch, 4 St.

Geſchichte, 2 St. Deutſche Geſchichte von 1850 bis zur Gegenwart. Verfaſſung des preußiſchen Staates und des Reiches.

Leſen franz. Schriftſteller in deutſchen Schulausgaben nach häuslicher Vorbe⸗

reitung. Im Anſchluß an gramm. übungen die Lehre vom Gebrauch der Zeitform, von Indikativ und

Konjunktiv, Infinitiv und Partizip.

ſchatzes.

Erdkunde, 2 St. Aſien, Auſtralien.

Tierzuchtlehre, 6 St. Fütterungslehre: Die Futtermittel. Zuſammenſetzung. Anteil des Futters an verdaulichen Nährſtoffen, deren Verwen⸗ dung im Tierkörper zum Aufbau und zur Erhaltung und zur Bildung von Wärme und Arbeit. Wertig— keit, Stärkewert. Bedarf eines Tieres an Futter. Fütterungsnormen. Die einzelnen Futtermittel, de⸗ ren Futterwert und Verabreichung. Kalk, Salz, Waſſer. Die Fütterung der Haustiere je nach Art und Nutzung.— Züchtungslehre: Rindvieh⸗

zucht. Wahl der Raſſe. Anforderungen an Zucht⸗ tiere. Die für die Züchtung maßgebenden Grund— ſätze. Ausführung der Zucht. Aufzucht der Kälber.

Verbeſſerung mangelhafter Zuchten. Herdbuchein— richtung.— Pferdezucht. Wahl der Raſſe und von Hengſt und Stute. Hengſthaltung. Pflege der Zucht— tiere. Aufzucht der Fohlen.— Schweinezucht. Wahl der Raſſe und der Zuchttiere. Eberhaltung. Pflege der Zuchttiere. Aufzucht der Ferkel.— Schafzucht. Die Wolle und deren Bewertung. Wahl der Raſſe und der einzelnen Zuchttiere. Bockhaltung. Pflege der Zuchtſchafe. Aufzucht der Lämmer.

Beſonderer Pflanzenbau, 3 St. Der Anbau der wichtigſten Feldfrüchte in engem Anſchluß an die Ar— beiten im Verſuchsfeld. Es werden behandelt: Halmfrüchte, Hülſenfrüchte, Knollen⸗ und Wurzelgewächſe, Futterpflanzen, Olpflanzen, Geſpinſtpflanzen, Tabak, Hopfen.— Wieſenbau: Pflege der Wieſen und Weiden. Ernte. Verbeſſerung, Neuanlage von Wieſen und Weiden.

Landw. Rechnen, 1 St.

Pflanzenkunde, 2 St. Die niederen Pflan⸗ zen mit beſonderer Berückſichtigung der landwirt⸗ ſchaftlich wichtigen. Es ſollen vorzugsweiſe behan⸗ delt werden: Bakterien. Hefepilze, Kopfſchimmel, Kartoffelpilz, Traubenpilz, Mutterkorn, Getreideroſt, Gitterroſt, Brandpilze, die bekannteſten eßbaren Schwämme, Flechten, Mooſe; Farnkräuter.— Be⸗ fruchtung der Blütenpflanzen. Geſamtwiederholung.

überſetzungen aus dem Franzöſiſchen ins Deutſche und aus dem Deutſchen ins Franzöſiſche, auch Diktate als Klaſſenarbeit zur Verbeſſerung. Mündliche Übungen im Gebrauch der Sprache.

Erweiterung des Wort⸗

Erdkunde, 2 St. Afrika, Amerika.— Allgemeine phyſikaliſche Erdkunde. Wiederholung der Lehrauf⸗ gaben der Klaſſen III-—I.

Landwirtſchaftliche Betriebslehre, 7 St. Ziel der Tätigkeit des Landwirts(Erzeugung dauernder Reinerträge), volkswirtſchaftliche Bedeutung der Landwirtſchaft. Quelle der Reinerträge iſt der Boden. Der Unterricht knüpft daher an die Art der Bodenausnützung an, wie ſie in der Nähe Weilburgs und in den den Schülern ſonſt be— kannten Wirtſchaften üblich iſt. Die üblichen Feld⸗ bewirtſchaftungsweiſen. Wahl der Bewirtſchaftung erſt möglich, wenn der Landwirt alle Umſtände kennt, die auf Wirtſchaftsreinertrag einwirken. Die Be⸗ triebsmittel: Gebäudekapital. Arbeitsvieh. Das tote Inventar. Die menſchlichen Arbeitskräfte. Geld⸗ weſen. Die Verwertung der Erzeugniſſe. Verkauf der Feldfrüchte. Die Einrichtung der Nutzviehhal⸗ tung. Die landwirtſchaftlichen Nebengewerbe. Be⸗ laſtung des Landwirts durch Steuern, Abgaben; Si⸗ cherung durch Eingehen von Verſicherung.— Wahl der Betriebsweiſe(Feldſyſtem, Viehhaltung, Neben⸗ gewerbe). Feldbereinigung(Konſolidation). Auf⸗ ſtellung des Wirtſchaftsplans.— Pacht, Kauf.— Landwirtſchaftliche Verwaltung und Vertretung.— Landwirtſchaftliche Buchführung. Zweck der Buch⸗ führung., Ermittelung des Vermögensſtandes und des Reinertrages der ganzen Wirtſchaft und einzel⸗ ner Betriebszweige. Die dazu erforderlichen Bücher. Zahlenmäßige Ermittelung des Vermögens, des Wirtſchaftsreinertrages, des geſamten Einkommens, des ſteuerpflichtigen Einkommens, des Gewinnes.

Landw. Rechnen, 1 St.

Tierkunde, 2 St. Die niederen Tiere mit beſonderer Berückſichtigung der landwirtſchaftlich wichtigen. Es ſollen behandelt werden: Urtiere, Hohltiere, Stachelhäuter, Würmer, Weichtiere. Bau der Gliederfüßler. Geſamtwiederholung.

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