Sommer.
Winter.
Franzöſiſch, 4 St. Im Mittelpunkt des Unterrichts ſtehen die unregelmäßigen Verben u. die dazu ge⸗
hörigen übungen.
Gelegentlich gramm. Wiederholungen zwecks Erweiterung der in V und IV erworbenen gramm. Kenntniſſe. Stete Erweiterung des Wortſchatzes.
Schriftliche Klaſſenarbeiten und übungen im münd⸗
lichen Gebrauch der franzöſiſchen Sprache. Anleitung der Schüler zum Leſen frz. Schriftſteller in deutſchen
Schulausgaben.
Erdkunde, 2 St. Wiederholung der Heimat⸗ kunde. Süddeutſchland.
Erdkunde, 2 St. Norddeutſchland.
Fortſetzung der Himmelsbeobachtungen.
Pflanzenkunde, 4 St. Geordnete Ueberſicht der leichteren Blütenpflanzen mit beſonderer Berückſich⸗ tigung der landwirtſchaftlich wichtigen. Unter Wie⸗ derholung der in den unteren Klaſſen beſprochenen Pflanzen ſollen vorzugsweiſe behandelt werden die Familien und Ordnungen: Hahnenfußartige, Kreuz⸗ blütler, Nelkenartige, Schmetterlingsblütler, Dol⸗ denblütler. Korbblütler, Lippenblütler, Lilienblütige, Gräſer. Beobachtung der Pflanzen⸗ und Tierwelt im Freien.
Chemie, 6 St. Unterſuchung von einfachen im Acker vorkommenden Stoffen. Kalk. Die Ver⸗ brennung, Stickſtoff und Sauerſtoff. Element und Verbindung, Oxyde der Metalle, des Kohlenſtoffs und Schwefels. Sulfide. Das Waſſer, Waſſerſtoff, Geſetz der feſten Verhältniſſe, Molekül und Atom, Umſetzungsgleichungen, Schwefelwaſſerſtoff, Schwe⸗ felkohlenſtoff, Kohlenſäure, ſchweflige Säure, Schwefelſäure, Vitriolbildung, Baſen und Salze. Viehſalz und Kochſalz, Natrium und Chlor, Eiſen—
oxyd und Eiſenoxydul, Glauberſalz, Soda, Kar⸗
bonate, Salzſäure, Chloride, Salzbildungsgeſetze. — Kalhkſtein. Kalzium, Kalziumſalze. Dolomit, Magneſium und ſeine Salze, Gips, Sand, Quarz, Kieſelſäure, Silizium, kieſelſaure Salze. Waſſer⸗ glas. Ton, Lehm, Tonerde. Aluminium, ſeine Sal⸗ ze und Verwertung. Zement.
Rechnen, 2 St. Zins⸗, Prozent⸗, Geſell⸗ ſchafts⸗ und Miſchungsrechnung. Mathematik(Algebra), 3 St. Bürgerliches
Rechnen und in Anwendung auf landwirtſchaftl. Verhältniſſe. Vorkurſus in der Flächen⸗ und Kör⸗ perberechnung: Dreieck, Viereck, Parallelogramme, ze und Verwertung, Zement.
Tierkunde, 4 St. Geordnete Ueberſicht der Wirbeltiere mit beſonderer Berückſichti⸗ gung der landwirtſchaftlich wichtigen. Unter Wie⸗ derholung der in den unteren Klaſſen beſprochenen Tiere ſollen vorzugsweiſe behandelt werden die Fomilien, Ordnungen und Klaſſen: Paarhufer, Unpaarhufer; Klettervögel und Vogelſchutz; Tau⸗ ben; Sumpfvögel; Schwimmvögel, Schildkröten, Eidechſen, Schlangen, Schwanzlurche, ungeſchwänz⸗ te Lurche; Knochenfiſche, Knorpelfiſche.— Le⸗ bensweiſe, Bauart und Einteilung der Gliederfüßler im Anſchluß an die Betrachtung häu⸗ figerer und größerer Vertreter ihrer einzelnen Ab⸗ teilungen.
Phyſik, 6 St. Mechanik, Beſtimmung des Gewichts, Wage. Spezifiſches Ge⸗ wicht und ſeine Beſtimmung. Schwerpunkt. He⸗ ben von Laſten. Kraft und Arbeit. Fort⸗ ſchaffen von Laſten. Reibung. Das Auf⸗ laden. Anſpannen. Fahren, Anhangskraft und Beharrungsvermögen. Gleiten und Fallen der Körper, Pendel. Heben von Flüſſigkei⸗ ten.— Wärmelehre. Wärmeempfindung und Wärmegrad. Wärmemeſſung, Ausdehnung der Kör⸗ per durch die Wärme. Schmelzen und Erſtarren, Verdampfen und Verdichten. Quellen der Wär⸗ me. Dampfmaſchine. Lokomobile, Loko⸗ motive. Gas⸗, Benzin⸗ und Petroleum⸗Moto⸗ ren.
Geometrie und Linearzeichnen, 3 u. 2 St. Die Lehre von den Linien und Winkeln, von den Drei⸗ ecken und Vierecken. Ausführung leichterer Kon⸗ ſtruktionsaufgaben. Anfertigung der Zeichnungen mit Lineal, Zirkel und Reißfeder.
Landwirtſchaftslehre, 2 St. Die Pflege der landw. Haustiere. Sorge für geſunden Stall. Rein⸗


