Jahrgang 
1917
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Geſchichte

der Anſtalt im Schuljahr 1916/77.

Das Schuljahr 1916/17 begann am 28. April 1916 mit der Aufnahme der neuen Schüler. Ihre Zahl war noch größer als im vergangenen Jahr. Es wurden aufgenommen in Kl. V= 31 Schüler, in Kl. IV= 5, in Kl. III= 12, in Kl. II= 1, zuſammen 49. Die Geſamtſchülerzahl betrug danach= 164. Das iſt die höchſte Zahl, die bisher in Weilburg vorgekommen iſt. 1

A. Kuratorium. In die Prüfungskommiſſion wurde bis 31. März 1918 gewählt: a) als Vertreter des Kuratoriums: Oekonomierat Dr. Staehly⸗Caſſel; b) als Stellvertreter: 1) Hofmetzgermeiſter Fr. Brinkmann⸗Weilburg, 6 2 S. K. 7 8 2) Profeſſor Gropius⸗Weilburg. 2 Ob 5r. ſer biheriger Dezer g dor C. 8:. Im Oktober wurde unſer biheriger Dezernent bei der Kgl. Regierung, Herr Regierungs⸗ und Schulrat Dr. Grau, als Provinzialſchulrat nach Magdeburg verſetzt An ſeine Stelle trat lt. Verfügung Kgl. Regierung vom 30. Dezbr. Herr Regierungs⸗ und Schulrat Dr. Lieſe⸗Wiesbaden. 1 b Am 27. Januar 1917 wurde dem Vorſitzenden unſeres Kuratoriums Herrn Regierungs⸗ e!: 27 2 5. 28 4 d präſidenten Dr. von Meiſter⸗Wiesbaden, ſowie dem Herrn Landrat Lex⸗Weilburg das Eiſerne Kreuz am weiß⸗ſchwarzen Bande verliehen. 1 3

B. Lehrerkollegium.

Bei Beginn des Schuljahres ſtand Profeſſor Freybe als Leiter der Marine⸗Luftfahr⸗ Wetterdienſtſtelle Libau im Dienſt der Flotte, Oberlehrer Dr. deyt ſei N einshe nſeiahm Heeresdienſt. Eine Oberlehrerſtelle war unbeſetzt. Der dadurch entſtandene Mangel an Lehrkräften wurde in der Weiſe gedeckt, daß Hilfslehrer Dr. Keil die Stunden von Profeſſor Freybe übernahm, und daß 22 Stunden in den Klaſſen V und IV mit Genehmigung der Kgl. Regierung von 5 Lehrern der Weilburger Volksſchule, den Herren Hauptlehrer Körber Lehrer Mankel, Lehrer Hendorf, Lehrer Heinrich, Lehrer Schönwetter verſehen wurden.

Dr. Keil wurde am 26. Mai bei der Nachmuſterung in Limburg garniſondienſtver⸗ wendungsfähig geſchrieben. Die Anſtalt reklamierte ihn als unabkömmlich. Das General⸗ kommando verfügte ſeine Befreiung vom Heeresdienſt bis zum 31. März 1917. Vom 3. bis 7. März 1917 war Dr. Keil wegen Trauerfalls in der Familie beurlaubt.

Lehrer Petry übernahm Anfang November die Leitung der Jugendwehr.

Lehrer Heinrich wurde in den Pfingſtferien ſchwer krank und konnte den von ihm übernommenen Hilfsunterricht nicht weiterführen. Seine Vertretung übernahmen Lehrer Petry, Hauptlehrer Körber und Lehrer Schönwetter.

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