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Sommer. Bäume. Maßregeln zur Förderung des Wachs— tums. Schutzmaßregeln gegen Witterungsein— flüſſe, Feinde aus der Tier- und Pflanzen⸗ welt. Die Ernte. Aufbewahrung des Obſtes, deſſen Verwertung durch Verkauf, Weinbe⸗ reitung, Dörren ꝛe. Die Neuanpflanzung von Bäumen. Die Pflege der jungen Bäume bis zur Tragfähigkeit. Das Wichtigſte über die Kultur des Zwergobſtes und der Beeren— ſträucher. Schriftliche Arbeiten zur Korrektur.
Landw. Rechnen, 1 St.
Botanik, 4 St. Phyſiologie und Ana⸗ tomie der Blütenpflanzen. Die Na⸗ tur und Herkunft der pflanzlichen Nährſtoffe. Die Aufnahme der Nährſtoffe aus dem Bo— den. Die Verdunſtung und die Bewegung des Waſſers in der Pflanze. Die Aſſimila⸗ tion des Kohlenſtoffs und die Bildung orga⸗ niſcher Subſtanz. Die Atmung und die Durch⸗ lüftung der Pflanze. Die Umwandlung und Wanderung der Stoffe in der Pflanze. Das Wachstum und die Bewegungen der Pflanzen. Die Feſtigung der Pflanze. Verwundung und Wundheilung der Pflanzen, ſowie andere ſchäd— liche und tödliche Einwirkungen.— Die ana— tomiſchen Verhältniſſe, Zellen- und Gewebe— lehre, ſowie die pathologiſchen Erſcheinungen werden jedesmal im Anſchluß an die phyſio⸗ logiſchen Verhältniſſe behandelt.— Daneben, ſoweit möglich, je nach der Blütezeit einige ſchwierigere Phanerogamen⸗Kätzchen⸗ träger(Haſelnuß, Erle, Birke, Hainbuche, Buche, Eiche, Kaſtanie, Walnuß, Weide, Pappeh; Nadelhölzer(Lärche, Kiefer, Fichte, Tanne, Wachholder, Eibe); Rüſter, Eſche. Die wichtigſten Wieſengräſer(Raygräſer, Fuchsſchwanz, Timothygras, Knäuelgras, Fio⸗ ringras, Riſpengräſer, Schwingel). Schrift⸗ liche Arbeiten zur Korrektur.
Ehemie, im erſten Vierteljahr 4 St. Hu⸗ mus, Holzaſche; Pottaſche, Kali, Kalium, die Kaliſalze, Kalifeldſpat. Knochenaſche: Phosphorſäure, Phosphor und Phosphate, deren Aufſchließen und Zurückgehen. Apatit. Stallmiſt u. Jauche. Stallammoniak: die Ammoniakſalze, Ammoniak, Ammonium. Mauerſalpeter: gewöhnlicher Salpeter, Salpeterſäure und ihre Salze.— Kalk— dünger. Kalidünger: Kainit, Karnallit, Kalidüngeſalz, deren Herſtellung aus den Staßfurter Salzen. Die Phosphorſäure⸗ dünger: Phosphorit, Superphosphat, Dop⸗
Winter.
Landw. Rechnen, 1 St.
Zoologie, 4 St. Phyſiologie und Ana⸗ tomie der Wirbeltiere. Vorgänge des tieriſchen Lebens im allgemeinen; Stoff⸗ wechſel, tieriſche Wärme und Arbeit. Vergleich des Stoff⸗ und Kraftwechſels bei Tier und Pflanze. Chemiſche Beſtandteile des Körpers und der Nahrung, Nahrungsſtoffe, Nahrungs— mittel und deren Zubereitung. Lage und Verbindung der Ernährungsorgane im Körper. Bau und Verrichtung der Verdauungsorgane. Aufſaugung der Nahrungsſtoffe. Atmung und Atmungsorgane. Kehlkopf und Stimm— bildung. Chemiſche und Formbeſtandteile des Blutes. Sekretions- und Exkretionsorgane. Blutkreislauf. Bau und Verbindung der Kno— chen. Muskelſyſtem, Nervenſyſtem. Sinnes— organe. Die anatomiſchen Verhältniſſe, Zellen— und Gewebelehre werden jedesmal im An— ſchluß an die phyſiologiſchen Verhältniſſe be⸗ handelt.— Sodann, ſoweit möglich, Ergän— zung der Syſtematik der Gliederfüßler mit beſonderer Berückſichtigung der landwirtſchaft— lich wichtigen.— Schriftliche Arbeiten zur Korrektur.
Chemie, im erſten Vierteljahr 4 St. Kar⸗ toffel: Zellſtoff, Rohfaſer, Stärke, Albumin. Getreide: Kleber. Hülſenfrüchte: Le⸗ gumin. Futterrübe: Rübenzucker, Amide. Heu, Grünfutter. Pülpe, Stärkefabrikation. Kleie, Müllerei. Schnitzel, Zuckerrübe, Zuckerfabrikation, Scheideſchlamm, Melaſſe. Oelkuchen, ölhaltige Samen, Oelſchlägerei, Pflanzenöle, Fettſäuren, Glyzerin. Treſter,
Fruchtzucker, Traubenzucker, Pflanzenſäuren.
Milch: Milchfett, Käſeſtoff, Milchalbumin, Milchzucker. Fleiſchfuttermehl, Fleiſch, Blut, Talg, Bindegewebe. Futterknochen⸗


