Jahrgang 
1915
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Sommer.

Winter.

5weite Klaſſe(1I).

Turnen(2 St.) und Geſang(1 St.) ſiehe III.

Religion. A. Evangeliſche Religionslehre, 1 St., zuſammen mit I in zwei jährigem Kurſus: Bibelkunde des neuen Teſtaments auf Grund ausgewählter Abſchnitte: 1. Jahr: Leben Jeſu unter beſonderer Berückſichtigung der Bergpredigt, der Gleichniſſe und der Paſſionsgeſchichte. 2. Jahr: Das apoſtol. Zeitalter unter beſonderer Berückſichtigung der Apoſtelgeſchichte und der Briefe Pauli. B. Katholiſche Religionslehre, 1 St.,

zuſammen mit V, IV und I.

Deutſch, wöchentlich 4 Stunden.

Goethes Götz von Berlichingen, Schillers Wallenſteins Lager, Leſſings Minna von Barnhelm. Goethes Lyrik, Schillers Lyrik. Biographie Leſſings, Goethes, Schillers. Metrik im Anſchluß an die Lektüre. 8 Diktate und 8 Aufſätze zur Korrektur, bei der

Rückgabe Wiederholung von Grammatiſchem.

Geſchichte, 2 St. Vornehmlich deutſche Geſchichte von 1492 bis 1786. ranzöſiſch, 4 St. Lektüre franzöſiſcher Schriftſteller in deutſchen Schulausgaben, Lehre 3 franz vom Hilfszeitwort und Rektion der Verba. Ueberſetzungen aus dem Franzöſiſchen ins Deut⸗

ſche und aus dem Deutſchen ins Franzöſiſche, meiſt als Klaſſenarbeiten zur Korrektur.

Erdkunde, wöchentlich 2 Stunden.

Beendigung und Wiederholung Europas; Amerika(Matzat, Erdk. III, 8 bis 11, IV, 3 und 4).

Pflanzenbaulehre, 7 St. Allgemeiner Pflanzenbau: Die Saat: Anforderungen an gute Saatware, ihre Prüfung auf Rein heit, Keimfähigkeit, Echtheit, Fülle,(Gebrauchs⸗ wert). Herrichtung von Saatgut in der Wirt ſchaft, die dazu nötigen Maſchinen und Geräte. Saatwechſel. Wahl der Sorte. Ankauf von Saatgut. Saatmethoden(Breitſaat, Drillſaat, Dibbelſaat). Bedarf an Saatgut. Die Pflege: Bekämpfung des Unkrauts. Schutz⸗ maßregeln gegen ſchädliche Tiere, gegen Un gunſt der Witterung, gegen Schädigung durch Menſchen. Sonſtige Förderung des Wachs⸗ tums, Verſorgung der Pflanzen mit Waſſer, Nahrung, Luft, Licht, Wärme,(Hackkultur, Kopfdüngung). Die Ernte: Zeitpunkt der Ernte, Aberntung von Getreide und ähn⸗ lichen Früchten, die dazu nötigen Maſchinen und Geräte. Die Trocknung der Friüchte. Einholen und Aufbewahrung der Feldfrüchte in Scheunen und Mieten. Druſch der Körner⸗ früchte mit Hand und Maſchinen. Aufbewah⸗ rung der Körner auf Speichern und in Lager

Mathematiſche Geographie(Matzat, Erdk. V, l). Schriftliche Arbeiten zur Korrektur.

Tierzuchtlehre, 5 St. Rindviehhaltung: Pflege des Rindes, Sorge für geſunden Stall, deſſen Bauart und Einrichtung. Reinhaltung des Rindes, Einſtreu, Putzen, Waſchen, Sche⸗ ren, Pflege an Horn u. Klaue. Sorge für friſche Luft, Bewegung. Die wichtigſten Seuchen und Krankheiten und die vom Landwirt da⸗ gegen zu ergreifenden Maßregeln. Reichs⸗ viehſeuchengeſetz. Die wichtigſten Rinderraſſen, ihre Merkmale, Leiſtungen, Heimatverhältniſſe. Die Benutzung des Rindes zur Arbeit, Wahl der Arbeitstiere, Kennzeichen der Arbeitstüch⸗ tigkeit, Altersbeſtimmung; Anſpannung, Klau enbeſchlag, Sorge bei der Arbeit. Die Be⸗ nutzung des Rindes zur Maſt, Erkennung der Maſtfähigkeit. Gewichtsermittelung durch Wä⸗ gen und Meſſen; Schlachtung und Ausſchlach⸗ tung. Der Verkauf von Schlachtvieh. Die Benutzung des Rindes zur Milchgewinnung, Erkennung der Milchergiebigkeit. Der An⸗ kauf von Rindvieh, die einſchlägigen geſetz⸗ lichen Beſtimmungen über Viehhandel. Molkereiweſen: Eigenſchaften gewöhn⸗