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h. Teilnehmer um freiwilligen Unterricht.
Klaſſe Engliſch Hebräiſch Stenografie O1 3—— UI 4 2— OII 11 1— UII—— 2 O III—— 3 UIII—— 5 IV—— 12
i. Schulgemeinde.
Die Schulgemeinde tagte auch im vergangenen Schuljahr 1926/27 monatlich ein bis zweimal. Wiederum ſtanden im Mittelpunkte der Vorträge und Diskuſſionen Angelegenhei⸗ ten des Schullebens und der Schülerſelbſtverwaltung. Daneben wandte die Schulgemeinde in weitem Maße ihre Aufmerkſamkeit allgemein intereſſierenden Fragen zu.
Die Reichsgeſundheitswoche im April 1926 gab Anlaß, auf das ſo wichtige Gebiet der Volksgeſundheit hinzuweiſen. Die Ausſprache ergab wertvolle Anregungen für die Beteili⸗ gung der Schüler bei der Aufklärung unſeres Volkes durch Wort und Beiſpiel.
Ein Beſuch der hieſigen Niederlaſſung der Mand'ſchen Klavierfabrik unter Führung des Betriebsleiters gewährte intereſſante Einblicke in einen ſonſt wenig bekannten Zweig der modernen Induſtrie.
Eine rege Ausſprache rief das Thema„Braucht Deutſchland Kolonien?“ hervor. Ein⸗ gehend beſprach man die Vor⸗ und Nachteile der Kolonien und ihre Bedeutung als Sied⸗ lungsländer, als Produktionsgebiete für Rohſtoffe und als Abſatzmärkte für Induſtrieerzeug⸗ niſſe.
Ferner beſchäftigte ſich die Schulgemeinde mit der Alkoholfrage. Neben der medizini⸗ ſchen und pharmazeutiſchen Seite fanden auch die ſoziale Bedeutung der Alkoholfrage und ihr Einfluß auf die moderne Jugendbewegung beſondere Beachtung.
Einen breiten Raum in den Erörterungen der Schulgemeinde nahm das gerade in der heutigen Zeit ſo bedeutſame Thema der Berufsberatung in Anſpruch. Vorträge einzelner Schüler behandelten die verſchiedenſten, in erſter Linie aber die vom allgemeinen Zuſtrom weniger berührten Berufe und die Ausſichten in ihnen für Schüler und Schülerinnen eines Gymnaſiums. Beſondere Berückſichtigung fanden an Hand der„Merkblätter für Berufsbera⸗ tung“ die Laufbahn des Journaliſten, des Reichswehr⸗ und Schutzpolizeioffiziers und des höheren Poſt⸗ und Finanzbeamten. Auch in Zukunft will die Schulgemeinde dieſen Fragen erhöhte Beachtung ſchenken. Berater der Schulgemeinde: Studienrat Dr. Schwarte. Leiter: Oberprimaner Müller.
k Schulgeld.
Das Schulgeld betrug 200 Rℳ jährlich. Im Sommerhalbjahr hatten 4 Schüler eine ganze, 21 Schüler eine halbe, 1 Schüler eine viertel Freiſtelle; im Winterhalbjahr hatten 4 Schüler eine ganze, 18 eine halbe und 7 eine viertel Freiſtelle.
I. Schülerhilfsbücherei.
Von den zur Verfügung ſtehenden Mitteln wurde die Bücherei weiter ausgebaut; ſie wurde von den Schülern ſehr rege in Anſpruch genommen.


