16
B. im Winter:
1. Turnklasse, bestehend aus Ii mit 22 Schülern, unterrichtet von Temme.
2.„„„ I2„ 22„„„ Angersbach. 3.„„„„ III„ 26„„„ Angersbach. 4.„„„ II2„ 26„„„ Mankel.
5.„„„ III¹ und III2„ 32„—„ Mankel.
6.„„„IV, V und VI„ 52„„„„ Rossbach.
Jede Turnklasse hatte wöchentlich 3 Unterrichtsstunden.
Das Gymnasium besitzt eine schön eingerichtete Turnhalle mit anstossendem freien Platze.
Bei günstigem Wetter wurde möglichst im Freien geturnt und öfters auch gespielt. Der freie Platz vor der Turnhalle ist leider wegen seiner geringen Breite und ungünstigen Begrenzung zu Ballspiclen wenig geeignet.
Die unteren Klassen, sowie der aus Schülern der oberen Klassen I bis III bestehende „Verein für deutsche Spiele“, der unter der Aufsicht des Oberlehrers Temme steht, pflegten ausserhalb der Schulzeit noch eifrig das Turnspiel, teils auf dem Platze vor der Turnhalle, teils auf einem städtischen Anger. tceils in den an die Stadt angrenzenden Gehölzen.
Die bevorzugten Spiele waren:
Bei den Schülern aus VI und V: Räuber und Fänger, Drittenabschlagen, Frei Keck, schwarzer Mann, Barlauf;
IV„ III?: Kriegsspiel, Drittenabschlagen, Bärenschlag, Barlaut, Jagdball, Schleuderball.
Unter der Aufsicht des Direktors und des Turnlehrers Professor Angersbach besteht noch ein„Gymnasial-Turnverein“ aus Schülern der Klassen I' bis IIII. In wöchentlich 2 1 ½ Stunden hat er turnerischen Ubungen mit Fleiss obgelegen und auch das Spiel nicht vernachlässigt.
Die Schüler badeten zu bestimmten Stunden in der Schwimmanstalt der Königlichen Unteroffiziervorschulce.
Der verflossene Winter bot öfter Gelegenheit zum Schlittenfahren und Schlittschuh- laufen.
„ 7 n„ n


