Jahrgang 
1905
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Schulkollegium dem Fürstlichen Gymnasium zu Corbach zur Ableistung des Probejahres überwiesen. Von MHerbst 1883 bis 1884 genügte er in Hersfeld seiner Militärpflicht. Michaelis 1884 wurde er Hilfslehrer an dem Königlichen Gymnasium zu Rinteln und Ostern 1888 ordentlicher Lehrer an dem Königlichen Gymnasium zu Marburg. Am 1. Oktober 1904 wurde er an das Königliche Gymnasium zu Weilburg versetzt. Im Drucke sind von ihm erschienen: 1. De locatione conductione atque emphyteusi Graecorum.(Diss. inaug.) Gissae, Ricker. 1882. 2. UÜber die Abfassungszeit der Isokratischen Friedensrede. Programm, Corbach 1883. 3. Uber die angebliche Farbenblindheit Homers. Programm, Marburg 1903. Hermann Tiesler, Sohn des verstorbenen Eisenbahnsekretärs Tiesler, wurde am

4. März 1875 zu St. Johann a. d. Saar geboren. Seinen ersten Unterricht genoss er in der Souchay-Schule in Frankfurt-Sachsenhausen, ging dann Ostern 1888 in das Kaiser-Fried- rich-Gymnasium über und bestand Ostern 1895 an demselben die Reifeprüfung. Er studierte zu München und Münster i. W. Theologie und empfing am 25. Januar 1899 zu Limburg a. Lahn die Priesterweihe. Als Kaplan und Pfarrverwalter an verschiedenen Orten in der Diözese Limburg tätig, wurde er von der Maria Hilf-Kirche in Wiesbaden am 1. Oktober 1904 als Kaplan nach Weilburg versetzt.