46.—
IV: Freihandzeichnen: Ebene krummlinige Gebilde, die einfachen regelmässigen Kurven: Wellenlinie, Kreis, Ellipse, Ovale und Spirale, einfache, charakteristische Pflanzen- formen, Rosetten, Palmetten; Reihungen, Umbilden, Gedächtniszeichnen. 2 St. w. Brückel.
V: Freibandzeichnen: Ebene, grad- und krummlinige Gebilde mit UÜbung im Abändern der vorgeführten Form nach Vorzeichnung und Erläuterung des Lehrers an der Wandtafel und grossen Wandvorlagen. Reihungen. 2 St. w. Brückel.
Fakultativer Zeichenunterricht. Mit Schülern aus I1 bis einschliesslich II2 in 3 Abteilungen. Abteilung l: Freihandzeichnen: Zeichnen nach Modellen, Gipsorna- menten etc., Ausführen der Zeichnungen mit Licht- und Schattenwirkung in zwei Kreiden. — Abteilung 2: Linearzeichnen: Orthogonalprojektion von Linien, Flächen und stereometrischen Körpern, Schnitte und Abwickelung der Oberfläche.— Abteilung 3: Planzeichnen. Zusammen 6 St. w. Brückel.
4. Mitteilungen über den Betrieb des Turnens u. s. w. Die Anstalt besuchten im Sommer 231, im Winter 243 Schüler. Von diesen waren befreit:
Vom Turnen über- Von einzelnen Ubungs- 8 haupt: arten:
Auf Grund äraztlichen Zeugnisses: im S.: 19, im W.: 36, im S.: 1, im W.:—,
26. Aus anderen Gründen:....„„ 6,„„ 6,„„—,„„.
Zusammen: im S.: 25, im W.: 42, im S.: 1, im W.:—.
Von der Gesamtzahl der Schüler also: im S.: 10,4, im W.: 17,3%. ·im S.: 0,4, im W.:—%.
Es bestanden folgende getrennt zu unterrichtende Turnklassen: I:, zus. 33 Schüler, unterrichtet von Brückel.
a) im Sommer: 1. Turnklasse, bestehend aus
2.„„„... 12,„ 34„„„ Angersbach.
3.„„ IIi u. II2,„ 45„„„ Petry.
4.„„„ IIIt u. III?,„ 44„„„ Petry.
5.„„„ IV,„ 34„„„ Angersbach.
6.„„ 3„. V o. VI,„ 41„„„ Angersbach. b) im Winter: 1.„„„, 11,„ 31 4,„„ Brückel.
2.„„„ 12,„ 35 3,„„ Brückel.
3.„„„ II,„ 31„„„ Petry.
4.„„„„ Il2,„ 19„„„„„ Petry.
5. 3„.. IIIi u. III2,„ 50„„„ Angersbach.
6.„„„„„ IVY,„ 3⁵„,„„„„ Angersbach.
7.„„„„ V u. VI,„ 42„„„„ An gersbach.
Eine Vorschule ist mit dem Gymnasium nicht verbunden.
Jede Turnklasse hatte wöchentlich 3 Schulturnstunden; doch wurden im Winter III1 wie III2 wöchentlich je 1 Stunde getrennt, dann beide kombiniert 2 Stunden unter- richtet, sodass im ganzen auf beide zusammen wöchentlich 4 Stunden entfielen und die Summe der sämtlichen Schulturnstunden im Sommer auf 18, im Winter auf 22 sich stellte.
Das Gymnasium besitzt eine eigene, schön eingerichtete, in der Nähe gelegene Turnhalle mit anstossendem freien Platze.


