Jahrgang 
1880
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Quinta.

Religion Die heilige Schrift und ihre Einteilung 3 St. w. übersichtlich. Die biblischen Geschichten des alten Testamentes repetitorisch, so- dann die biblischen Geschichten des neuen

Testamentes bis zur Auferstehung Jesui

nach dem eingeführten Historienbuche. Memorieren von 15 Kirchenliedern und ausgewählten Bibelsprüchen. W. Sauer. S. Brückel. Deutsch. Lesen und Erklären ausgewählter 2 St. w. Stücke und Gedichte aus dem Lesebuch von Hopf und Paulsieck für Quinta, Me- morieren und Declamieren von Gedichten. Wöchentlich ein Dictat ohne Angabe der Interpunction. Anfertigen von Aufsätzen ins Diarium. Grammatik: Wortklassen, Declination, Conjugation, Elemente der Interpunction. Primer. Lateinisch Die regelmässige Formenlehre wurde 10 St. w. repetiert und die unregelmässige einge- übt, ebenso die Grundregeln der Syntax nach Ostermanns Uebungsbuch für Cuinta und der Grammatik von Ellendt-Seyffert. Systematisches Repetieren der Vocabeln. Wöchentlich ein häusliches und ein Klas- senexercitium.. Primer. Französisch Anfangsgründe der französischen Sprache 3 St. w. nach Plötz, Lection 1 60. Leyendecker. Geographie Europa nach Daniels Leitfaden, 3. u- 2 St. w. 4. Buch. W. Schäfer. S. Mauck.

Rechnen Beendigung und Wiederholung der

3 St. w. Bruchlehre. Gemischte Aufgaben zur Uebung der vier Rechnungsarten in ge- wöhnlichen und Decimalbrüchen. Regel- detri. W. Brückel. S. Mauck.

Naturkunde Naturgeschichte der Vögel und der 2,St. w. Insecten nach Leunis. 7 Leyendecker. Schreiben Das deutsche und lateinische Alphabet 3 St. w. in genetischer Stufenfolge. Verbindung der eingeübten Pormelemente zu Wörtern und Sätzen. Schreiben nach Zählen so- wie nach Vorschrift an der Wandtafel und im Hefte. Mit den Geübteren wur- den im letzten Vierteljahre Uebungen in der Rundschrift nebenbei vorgenommen. W. Sauer. S. Brückel.

9 gexta.

Religion Die Bücher des alten Testaments. Die

3 St. w. biblischen Geschichten des alten Testa- mentes nach dem eingeführten Historien- buche. Memorieren von 10 Kirchenliedern und ausgewählten Bibelsprüchen.

1 W. Sauer. S. Brückel. Deutsch Lectüre und Erklärung poetischer und 2 St. w. prosaischer Stücke aus SIDp und Paul-

siecks Lesebuch T. I. Memorieren von Gedichten. Wöchentlich ein Dictat zur Einübung der Orthographie.

19 Gropius.

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Lateiniseh Die regelmüssige Formenlehre. Ein- 10 St. w. übung von Vocabeln. Uebungen. im münd- lichen und schriftlichen Uebersetzen, so- wie im Construieren und Bilden von Sätzen. Benntzt wurde die Grammatik von Ellendt-Seyffert und Ostermanns Uebungsbuch für Sexta. Wöchentlich ein Exercitium und ein Extemporale. Gropius. Geographie Die Grundlehren der Geographie. Kurze 3 St. w. Uebersicht der fünf Erdteile. Beschreibung von Asien, Afrika, Amerika und Austra- lien nach Daniels Leitfaden. W. Brückel. S. Mauck. Rechnen Die vier Rechnungsarten in unbenann-

4 St. w. ten und benannten, ganzen und gebroche- nen Zahlen, excl. Division der Brüche.

. Mauck. Naturkunde W. Säugethiere. S. Botanik. Pflan- 2 St. w. zenbeschreibung. Schäfer.

Schreiben Das deutsche und lateinische Alphabet 3 St. w. in genetischer Stufenfolge. Verbindung der eingeübten Formelemente zu Wörtern und Sätzen. Schreiben nach Zählen so- wie nach Vorschrift an der Wandtafel und im Heſte. W. Sauer S. Brückel.

Religionsunterricht für die katholischen Schüler.

Cl. IIla VI comb. 2 St. In der biblischen Ge- schichte.: A. T. Vom Untergange des Reiches Israel, Nr. 70 bis Schluss; N. T. Von der Geburt bis zum TLeeiden Jesu, Nr. 1 64, memoriert und erklärt nach Schuster. Im Kutechismus: Von den Gnadenmitteln, den Sacramenten, den Sacramentalien, dem Gebete und den kirchlichen Gebräuchen und Ceremonien, nach dem Diöcesankatechismus.

Cl. I- IIb comb. 2 St. Von der Erschaffung und dem Urzustande des Menschen, der Erhaltung und Regierung der Welt, von der Gnade, den Gnadenmit- teln, dem Busssacramente, der heiligen Oelung, den letzten Dingen, von der Kirche, dem heiligen Mess- opfer. In der Kirchengeschichte von Constantin dem Grossen bis Bonifacius VIII, nach Dictaten.

Stein.

Technischer Unterricht.

a. Singen. Quinta und Sexta. 2 St. w.

Gehör- und Treffübungen und die notwendige Theorie: Namen und Wert der Noten und Pausen ete. Die leichteren Tonleitern und daneben einstimmige Choräle und Lieder. 3

Tertia und Quarta. 4 St. w.

Wiederholung des Pensums der beiden Unter-

klassen. Einige der schweren Tonleitern. Einübung

ſeinstimmiger Choräle und ein- und zweistimmiger

Lieder, sowie der Sopran und Altstimmen zu den vier- stimmigen Chorgesängen. 1 181 Prima und Secunda. 2 St. w. Einübung leichter Chöre und Lieder geistlichen

und weltlichen Inhalts. Männer- und gemischte Chöre. W. Sauer. S. Mauck. 2*