Themata der lateinischen Aufsätze.
1. Omne genus magnorum virorum Graeciam tulisse. 2. Quae fuerint Gracchorum consilia et conten- tiones et quid de iis iudicandum sit. 3. De Epaminondae Thebani rebus gestis et mori- bus. 4. De orationis pro Murena argumento et dispo- sitione. Unter-Secunda. Reljgion Kombiniert mit Ober-Secunda. Deutsch Lectüre: Aus„dem Nibelungenlied“ 2 St. w. Avent. I. II. III. XV. XVI. XVII. und aus„Küüdrün“ Avent. I— V nach dem Lesebuch von Hopf und Paulsieck für Secunda und Prima. Mittelhochdeutsche Grammatik nach Martin. Das notwen- digste von der Aufsatzlehre. Anleitung zum Disponieren. Uebungen in selbstge- wählten Gedichten zum Declamieren. Alle 4 Wochen ein häuslicher Aufsatz, jedes Semester eine Klausurarbeit. Privatlectüre, durch Aufsätze und Besprechungen con- trolliert: Herders Cid., Aeneis, lib. II u. IV nach Schillers Uebersetzung. Turandot. Don Carlos. Geschichte des Abfalls der Niederlande. Wallenstein. Uhland: Her- zog Ernst von Schwaben. Voss: Luise. Primer. Lateinisch Lectüre: Cic. Cat. I u. II. Liv. I,
10 St. w. 1—31. Ausserdem privatim Caes. bell. Gall. VI und VII. 5 St. Gropius. Vergil. Aen. kombiniert mit Secunda a. 2 St. Stoll. Stilübungen: Vebersetzen ausge- wählter Stücke aus Süpfles Aufgaben. Th. II.; Repetition von Stücken aus Oster- manns Uebungsbuch für Tertia. Wöchent- lich abwechselnd ein Exercitium oder Extemporale nach Dictaten. 3 St. Gropius. Griechisch Pronomen, Präpositionen. Casus nach 6 St. w. Halms Lehrbüchern. Exercitien und Px- temporalien. 2 St. Xenophons Anab. III, c. 2—-5. IV, c. 1—6. 2 St. Homer. Od. I-III. 2 St. Stoll. Französisch Lectüre: Ausgewühlte Stücke aus 2 St. w. Lüdeckings Lesebuch I. Grammatik: Plötz' Lection 36— 50. (Ausserdem Repet. der unregelm. Verba). Pxercitien und Extemporalien. Gundlach.
Englisch Lehre der Aussprache; In Schmidts 2 St. w. Elementarbuch, erster Abschnitt und An- fang des zweiten bis Lect. 15. Münd- liche und schriftliche Uebungen. Gundlach. Gesrhichte Kombiniert mit Secunda a. Stoll.
4 St. w. Potenzen u. Wurzelgrössen. Gleichungen
vom ersten Grad mit mehreren Unbe- kannten.
Geometrie: Planimetrie nach Koppe. Aehnlichkeitslehre. Ausmessung gerad- liniger Figuren und des Kreises. Geo- metrische Constructionen algebraischer Ausdrücke. Schüfer.
Physik Allgemeine Eigenschaften der Körper. 2 St. w. Grundzüge der anorganischen Chemie. — Schäfer.
Themata der deutschen Aufsätze.
Ferro nocentius aurum.(In Form einer Chrie). Was besprechen die Götter in der„9ει ‿e᷑ος⁷ (Hom. a 26— 95).
Cids Edelmut.(Nach Herders Cid.).
Warum verlässt Aeneas die Dido?(Nach Schil-
lers Uebersetzung des II. und IV. Buches der
Aeneis).
Der Fluss ein Bild des menschlichen Leb ens.
(Klassenarbeit).
Herkules am Scheidewege.(Poetischer Versuch.)
Was bewog Hagen zu Siegfrieds Ermordung?
. Der Starke ist am mächtigsten allein.
. Die Jugendgeschichte des wilden Hagen bis zu seiner Vermählung.(Nach Küdrün, Avent. I— IV).(Klassenarbeit).
10. Charakteristik Telemachs.
I— III).
.5 n
n
(Nach Hom. Od.
Ober-Tertia.
Lectüre: Die Geschichtsbücher des
Neuen Testaments.
1. Leben Jesu nach den Synoptikern und Johannes. Erklärung der Berg- predigt und der Parabeln.
2. Die Apostelgeschichte Lucae. Das Ge- bet des Herrn und des christlichen Glaubensbekenntnisses. Stück III.
Oertel.
Religion 2 St. w.
Deutsch Lesen und Erklären prosaischer und 2 St. w. poetischer Musterstücke. Aufsätze. Stoll. Lateinisch Lectüre: Caes. bell. Gall. IV— VI. 10 St. w. 4 St. Primer.
Grammatik: Die Tempus- und Mo- duslehre nach Ellendt-Seyffert mit Be- nutzung des Uebungsbuches von Oster- mann für Tertia. Methodisches Repetieren von Vocabeln. Wöchentlich abwechselnd eine häusliche oder Klassenarbeit.
4 St. Primer.
Ovid. Metam. nach der Auswahl von Siebelis, Nr. 1—8. 2 St. Stoll.
Griechisch Lectüre: Xenophons Anabasis. Buch I. 6 St. w. Grammatik: Repetition der regel- mässigen Formenlehre. Die unregelmässige zu Ende geführt. Die Lehre von den Präüpositionen. Wöchentlich abwechselnd ein Exercitium oder Extemporale. — Oertel. Französisch Repetition der unregelmässigen Verba. 2 St. w. Plötz' Schulgrammatik Lection 29—46. Durch mündliches und schriftliches Ueber-
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