Religion 2 St. W.
Deutsch 3 St. w.
Lateinisch 8 St. w.
Griechisch 6 St. w.
Französisch Lectüre: in Plötz' Manuel:
2 St. w.
7
Uebersicht der im Schuljahre 1879/80 durchgenommenen Lehrpensa.
Prima.
Das Evangelium Johannis erklärt aus dem Grundtext. Glaubenslehre. Allgemeiner Teil. Wesen und Ge- schichte der Religion; die paganistischen Systeme und das Judentum. Christliche Religion: Der gemeinsame Grund und die besonderen Bekenntnisse. Besonderer Teil. Erstes Hauptstück: Von Gott dem Schöpfer nach Beck; das Chris- tentum nach Geschichte und Lehre. Bd. II 5 1— 83. Repetitionen.
Oertel.
1. Lectüre: Schillers Wallenstein. Ueber den Grund des Vergnügens an tragischen Gegenstäünden.
Mittelbochdeutsche L.: Aus dem deutschen Lesebuch von J. Hopf. K. Paulsieck. Teil II, Abteil. 2. Prster Ab- schnitt: Proben der klassischen Poesie des 12., 13., 14. Jahrhunderts.
2. Literaturgeschichte; Von den ältesten Zeiten bis zum Kampf der Leip- ziger und Schweizer.
3. Stilübungen: Alle sechs Wochen ein häuslicher Aufsatz, in jedem Semester eine Klausurarbeit.
Die Lehre von der Inventio. Das genus rationale, die Lehre von der dispositio. Dispositionsübungen und häusliche Aufgaben. Vorträge der Schü- ler im Anschluss an die Lectüre und die Literaturgeschichte. Oertel.
Lectüre: Cic. pro Milone; d. off. I. Privatim: orr. pro Ligario, pro rege De- jotaro, d. off. II.
Sallust. Catilina.
Horat. carm. III u. IV, ars poet., ei- nige Epoden und Satiren.
Stilübungen: Alle 6 Wochen ein Aufsatz, ausserdem in jedem Semester eine Klausurarbeit.
6 St. Bernhardt.
Extemporalien und Exercitien, nach Wochen wechselnd.
2 St. Ebhardt.
Lectüre: Plat. Apologie. Demosth. orr. Olynthiae I—III, de pace, Philipp. I u. II.
Soph. Ajax.
Hom. Ilias- XII, zum Teil privatim.
Exercitien u. Extemporalien, letztere meist an die Lectüre angeschlos- sen, nach Wochen wechselnd.
Bernhardt. Cha- teaubriands Itinéraire, Voltaires Henriade
und Zarre, Lamartines Meditations.
Englisch
t. w.
2
Hebräisch 2 St. w.
Geschichte 3 St. w.
Grammatik: Plötz“ Uebungen: D, 8, 9, 15, 16; E, 1; F, 4; G, 4, 5; H. Extemporalien und Exercitien nach Die- taten. Gundlach.
Ia Lectüre: Dickens' Christmas Carol.
Grammatik: Plates Lehrgang II; Wiederholung der unregelmässigen Verba; Lehre von den Präpositionen.
Ib kombiniert mit Ila. Gundlach.
Repetition des starken Verbums, des Verbums mit Suffixen und des schwachen Verbums.
Die Nominalbildung; die Zahlwörter und Partikeln. Aus der Syntax die wichtigsten Abschnitte nach Seffer Elementarbuch der Hebräischen Sprache § 64— 100, mit mündlichen und schrift- lichen Uebungen.
Lectüre: Genesis 1. 2. 3. Exodus 1. 2. 3, I Reg. 17— 21 incl. II Reg. 1 und 2. Ausserdem eine Reihe von Psal- men. Oertel.
Deutsche Geschichte von der Völker- wanderung bis Ende des Mitttelalters. Repetitionen aus der griech. und römi- schen Geschichte. Stoll.
Mathematik Arithmetik: Arithmetische und geo-
Physik 2 St. w.
7.
St. w.
metrische Reihen, figurierte Zahlen, Zinses-
zins- und Rentenrechnung. Die Ketten-
brüche und die unbestimmten Gleichungen. 2 St.
Geometrie: la. Wiederholung der
Trigonometrie, trigonometrische u. stereo-
metrische Aufgaben. Ib. Stereometrie
nach Kambly..
2 St. Leyendecker.
Die Lehre vom Schall und Licht nach Koppe. Leyendecker.
Themata der deutschen Aufsätze.
Das Werk lobt den Meister.
Wie rechtfertigt der Verlauf der Geschichte den Mahnruf des Horaz an das römische Volk in den Oden lib. III, 2 u. 37
Im Kriege selber ist das Letzte nicht der Krieg. (Klassenarbeit).
Max Piccolomini. Der Kampf des Herzens und der Pflicht.
Wie charakterisiert Demosthenes den König Philipp von Macedonien in den Olynthischen Reden?
Zufrieden lasst uns sein stets mit des Glückes Gaben, Mit dem nie, was wir sind, mit dem nur, was wir haben.
Inwiefern hat der peloponnesische Krieg dazu beigetragen, den überwiegenden Einfluss des Königs Philipp von Macedonien auf die helle- nischen Staaten herbeizuführen?


