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Physik: Das physische Pendel und seine Verwendung zur absoluten Messung der Erdschwere(3). Chemie: Fällungsreaktionen in wässerigen Lösungen vom Standpunkte der lonentheorie und des Massenwirkungsgesetzes(1). Biologie: Die Mendelschen Vererbungsregeln und ihre Erklärung aus der Chromo- somentheorie(8).
H) Der künstlerische und technische Unterricht. 1. Musik.
Der Unterricht in VI und V wurde wie seither nach den Richtlinien erteilt. In den
Arbeitsgemeinschaften wurden folgende besonderen Gebiete behandelt:
1. IV— UIII: Erfindung einer zweiten Stimme. Intervall-Lehre. Der Kanon. Haupt- und Nebendreiklänge. Liedformen. Einfache Formen der Instrumentalmusik: Marsch, Tanz, Rondo, Variation.
2. OIII— UII;: Tonschriften. Der prot. Choral. Die Kirchentonarten. Die Suite. Die Sonate. Elemente der Oper. Haydns Leben und Werke, Die Musikausübung zur
— Zeit Haydns.
3. 0 1— Ol: Musik des Altertums. Anfänge des Kirchengesanges. Stellung der Musik im katholischen und protestantischen Gottesdienst. Bachs Matthäus-Passion. Minnesänger. Uberblick über moderne Strömungen: Impressionismus, Ex- pressionismus,„Neue Sachlichkeit“. Das Klavierlied(Schubert). Das Kunstwerk Richard Wagners(Ring der Nibelungen).
Der Schulchor.
a) Großer Chor: 162 Sänger. Volkstümliche Lieder, gemischte Chöre älterer und neuerer Meister, Chöre von Schubert(u. a.„An die Sonne“;„Gott der Weltschöpfer“), Satz aus einer Weihnachtskantate von Bach.
b) Kleiner Chor: 30 Sänger. Madrigale älterer Meister, Gesänge aus dem Lochheimer Liederbuch. Chorsätze von Händel.
c) Schulorchester: 18 Geigen, Bratsche, Flöte, Cello, Klavier und Harmonium. Schubert:
- Musik zu Rosamunde, Manfredini: Weihnachtskonzert, Haßler: Intraden, Mozart:
Eine kleine Nachtmusik. Begleitung der Chöre.
Der Chor und das Orchester waren beteiligt bei 4 Schulfeiern.
2. Zeichnen.
Der Unterricht im Zeichnen soll die Schüler befähigen, aus ihrem eigensten Empfinden heraus mit den Mitteln der Form und der Farbe bildhaft zu gestalten, sowohl in freien Form- und Farbenspielen, als auch in gegenständlichen Darstellungen aus Phantasie, Ge- dächtnis und Naturbeobachtung heraus. Eine bestimmte Stufenfolge etwa nach Maßgabe der Klasseneinteilung kann bei weitgehender individueller Behandlung nicht eingehalten werden, doch ergibt sich gemäß dem allgemeinen Reifezustand von selbst ein UÜberwiegen der Phantasiedarstellungen auf der Unterstufe, der Naturdarstellungen auf der Mittel- und Oberstufe, während die freien Form- und Farbenspiele unabhängig auf allen Altersstufen


