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Quinta. Ordinarius: Prof. Dr. Elschner.
Religion: a. Ev.: 2 Stunden wöchentlich. Biblische Geschichten des Neuen Testamentes nach Halfmann und Köster, Hilfsbuch für den evangelischen Religionsunterricht. Wiederholung des in Sexta aus dem Katechismus Gelernten; das zweite Hauptstück mit Erklärung. Wiederholung der Sprüche und Lieder der Sexta; Einprägen von neuen Sprüchen und 5 Kirchenliedern.
Elschner. b. Kath.: 2 Stunden wöchentlich. Die Lehre vom Glauben vom 6. Glaubensartikel an und
die Lehre von den Geboten Gottes und der Kirche nach dem Diöcesankatechismus. Biblische Geschichten des Neuen und Alten Testamentes mit Auswahl. Einige Kirchenlieder.
Ramb. Deutsch: 3 Stunden wöchentlich. a. Lesen und Erklären von Stücken aus dem Lesebuche; einige Gedichte wurden auswendig gelernt und vorgetragen.— b. Rechtschreibung und Zeichen- setzung wurden mündlich sowie in wöchentlichen Diktaten oder Aufsätzen geübt.— c. Grammatik: Ergänzung des Pensums der Sexta im Anschluß an Gurcke, UÜbungsbuch und Hauptpunkte.— Jede Woche eine schriftliche Arbeit. Elschner.
Französisch: 6 Stunden wöchentlich. Vervollständigung der Formenlehre nach dem Elementarbuch der französischen Sprache von Prof. Dr. Georg Dubislav und Paul Boek. Ausgabe C, II. Teil, Lektion 1— 29. Jede Woche eine schriftliche Arbeit. Elschner.
Geschichte: 1 Stunde wöchentlich in Verbindung mit dem deutschen Unterrichte. Griechische Sagen- kunde; Vorgeschichte Roms. Elschner.
Erdkunde: 2 Stunden wöchentlich. Wiederholung des Pensums der Sexta. Länderkunde Mitteleuropas, insbesondere des deutschen Reiches. Die deutschen Kolonien. Weitere Einführung in das Ver- ständnis des Reliefs, des Globus und der Karte. Einiges über Bewegung der Erde, Tages- und Jahreszeiten. Allgemeines über Europa. Kartenskizzen. Heyfelder.
Rechnen: 5 Stunden wöchentlich. Repetition des Pensums der Sexta. Teilbarkeit der Zahlen. Bruch- rechnung. Aufgaben aus der einfachen Regeldetri. Fortgesetzte Ubungen mit benannten Dezimalzahlen. Propädeutischer geometrischer Anschauungsunterricht. Übungen im Gebrauche von Zirkel und Lineal. Sengstock.
Naturgeschichte: 2 Stunden wöchentlich. Im Sommer(oft im Freien): Blütenpflanzen, Vergleichung verwandter Formen, inländische Kulturpflanzen; im Winter: Behandlung wichtiger Wirbeltiere nach vorhandenen Exemplaren und Abbildungen mit besonderer Berücksichtigung der Säugetiere und Vögel, Mitteilungen über Lebensweise, Nutzen und Schaden der behandelten Tiere.
Schenk.
Zeichnen: 2 Stunden wöchentlich. Einfache Gegenstände aus dem Gesichtskreise des Schülers wurden mit Kohle und farbiger Kreide aus dem Gedächtnis dargestellt. Daneben Pinselübungen mit Aquarellfarben und Zeichnen an der Wandtafel. Jäckel.


