Französisch: 4 Stunden wöchentlich. a. Grammatik: Plötz, Schulgrammatik i. k. F., Lektion 1— 25. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit. b. Lektüre gemeinsam mit Obertertia. Simon.
Englisch: 4 Stunden wöchentlich. Gesenius, Lehrbuch der englischen Sprache I, c. I—XX. Die Übungsstücke der ersten Reihe wurden übersetzt, die englischen Erzählungen auswendig ge- lernt. Sprechübungen. Wöchentlich ein Exercitium oder Extemporale. Simon.
Mathematik und Rechnen. a. Praktisches Rechnen: 1 Stunde wöchentlich. Repetition des Pensums der Quarta. Anwendung der Prozentrechnung auf Gewinn- und Verlustrechnung. Fölsing II. Kap. 5. Ruetz.
b. Arithmetik: 2 Stunden wöchentlich; die 4 Species in Buchstaben; einfache Glei- chungen mit einer Unbekannten nach Heis, Aufgabensammlang. Schotten.
c. Geometrie: 2 Stunden wöchentlich. Dreiecks- und Kreislehre, Viereckslehre, ein- fache Konstruktionen. Nach Koppe, Planimetrie. Schotten.
Zeichnen: 2 Stunden wöchentlich. Im Sommer Zeichnen nach Gipsornamenten in Bleiumrissen. Im Winter wie Obertertia.. Im Sommer: Glimm, im Winter: Brüggemann.
Quarta.
Ordinarius: Wassermeier.
Religionslehre: 2 Stunden wöchentlich. Lesen historisch wichtiger Abschnitte aus dem alten Testamente. Im Anschlusse daran zusammenhängende Geschichte des israelitischen Volkes bis zur Zerstörung von Jerusalem.— Elementare Bibelkunde. Geographie von Palästina. Ein- gehende Besprechung der kirchlichen Zeiten. Die durchgenommenen Katechismuspensen wurden wiederholt. Das 4. und 5. Hauptstück wurden mit den Erklärungen Luthers und den zuge- hörigen Sprüchen auswendig gelernt. Repetition der gelernten Kirchenlieder und Bibelsprüche. 6 Lieder wurden memoriert. Weidemann.
Deutsch: 3 Stunden wöchentlich. a. Lektüre: Lesen und Erklären geeigneter Stücke aus Schmidt, Lesebuch. Übungen im Nacherzählen. Erklärnng, Auswendiglernen und Vortrag einzelner Ge- dichte aus dem Lesebuche.— Schriftliche Arbeiten: Wöchentlich abwechselnd ein Diktat oder ein Aufsatz; daneben kurze schriftliche Klassenübungen zur Festlegung der Recht- schreibung und Interpunktion. c. Grammatik: Wiederholungen aus Formen- und Satzlehre Neu: Beendigung der Satz- und Interpunktionslehre. Wassermeier.
Lateinisch: 7 Stunden wöchentlich. a. Grammatik: Wiederholung und Erweiterung der Formen- lehre. Elemente der Syntax, besonders die„Dass-Sätze“ und Participialkonstruktionen nach Beck, Übungsbuch für Quinta und Quarta§§ 1— 8. b. Lektüre: Jacobs, Lesebuch I, Absch. IV, lib. 3— 6; und II, E, 15— 37. Wassermeier.
Französisch: 5 Stunden wöchentlich. a. Grammatik: Die regelmässigen Konjugationen. Pronoms personnels. Verbe pronominal. Accord du participe passé. Die wichtigsten unregelmässigen Verben. Übersetzungsübungen nach Plötz, Elementargrammatik, Lekt. 61— 112. b. Lektüre: Lüdeking I, ausgewählte Stücke aus Abschnitt 1. Im Anschluss an den Lesestoff Sprechübungen. Wöchentlich eine Haus- oder Klassenarbeit; ausserdem Diktate.
Im Sommer: Simon, im Winter: Brüggemann.


