Jahrgang 
1883
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Schönſchreiben. Deutſche und lateiniſche Kurrentſchrift mit Zerlegung und Darſtelung der Entſtehung der Buchſtaben an der Wandtafel. 2 St. w.(Schmidt II.)

Religionslehre für die Schüler katholiſcher Konfeſſion. Prima und Secunda. I. Dogmatik: Lehre von der Erlöſung(S.) und Heiligung(W.) II. Kirchengeſchichte: Geſchichte der Kirche von Bonifacius bis zur Reformation.(S. u. W.) III. Geſchichte des Kirchenliedes mit Beiſpielen und Erklärung einiger Hymnen(S. u. W.) 2 St. w.

Für die untern Klaſſen. Die Gebote. Die bibliſchen Geſchichten von Errich⸗ tung des Königtums in Israel bis auf Chriſtus.(S. u. W.) Erklärung und Memorieren von 12 Kirchenliedern(S. u. W.) 2 St. w.(Pfarrer Müller.)

Zeichnen. In Sexta, Quinta und Quarta obligatoriſch.(Schmidt II.)

Sexta. Die gerade Linie in ihrer verſchiedenen Richtung. Zeichnen von Quadraten, Rechtecken, Dreiecken und Benutzung dieſer Formen zur Ausführung von einfachen geradlinigen Flach⸗ ornamenten: Mäander, Sternfiguren, Verſchlingungen, Durchſchiebungen, parquetartige Muſter⸗ und Bandverſchlingungen. Nach Vorzeichnungen an der Wandtafel. 2 St. w. 2

Quinta. Fortgeſetztes Zeichnen von geradlinigen Flachornamenten. Die krumme Linie; Zeichnen des Kreiſes, Ovals und der Vielecke. Einfache Blattformen. Uebungen im Schraffieren und Anlegen mit 1 bis 2 matten Farbentönen. 2 St. w.

Quarta. Einfache krummlinige Flachornamente unter Zugrundelegung der gerad⸗ und krummlinigen geometriſchen Figuren. Die Spiral⸗ und Schneckenlinie; Umriſſe von Gefäßen. Nach Vorzeichnungen an der Wandtafel. 2 St. w.

Tertia.(mit II und I kombiniert.) Schwierigere Flachornamente und Umriſſe von Gegenſtänden nach Vorzeichnungen an der Wandtafel. Fortgeſetzte Uebung im Tuſchen und An⸗ legen mit mehreren matten Farbentönen. Zeichnen von geometriſchen Körpern nach Modellen. 1 St. w.

Seeunda n und Prima. Zeichnen nach Gypsmodellen und Vorlagen. Ausführung der Zeichnungen in Licht und Schatten mit dem Wiſcher und 2 Kreiden, ſowie in Tuſchmanier. Elemente der Projektionslehre, Perſpektive und Schattenkonſtruktion. Das Wichtigſte aus der Ornamentfor⸗ menlehre. 1 St. w.

Geſang. Sexta und Quinta(kombiniert). Uebung des muſikaliſchen Gehörs; Ton⸗ bildung; leichtere Tonleitern; Solfeggien; Notenkenntnis; leichte Treffübungen und Takteinteilung. Einübung von Chorälen und etwa 24 Liedern nach Erk. 2 St. w.

Quarta und Untertertia(kombiniert). Dieſe Abteilung beſteht aus noch nicht zum Chor herangezogenen Schülern. Wiederholung und Erweiterung des Erlernten; genauere Berück⸗ ſichtigung des Taktweſens; die Zahl der Lieder wurde um etwa 12 vermehrt. 2 St. w.

Chorklaſſe. Einige Chöre aus demWeltgericht und derSchöpfung.Barbaroſſa (von F. Jacobs.) Hymnen von Beethoven. Patriotiſche und andere Chorlieder von Marſchner, Kreutzer, J. Haydn, Mendelsſohn u. a. Einige vierſtimmige Choräle und mehrere Motetten. So⸗