35 Ein ladunn g.
Den 13ten Maͤrz werden nach Auffuͤhrung der Partie aus Hayd'ns Schoͤpfung„von deiner Guͤt', o Herr“ die Pruͤfungen mit den Primanern, den 14ten mit den Seeundanern, den 16ten mit den Tertianern, den 17ten mit den Quartanern unter dem Vor⸗ ſitze des Kurfuͤrſtlichen Schulrathes Statt finden. Den 15ten nehmen zwei Schuͤler oͤffentlich Abſchied, um auf Univerſitaͤten zu gehen: Eduard Windmuͤller aus Pyrmont, ſeit drei Jahren, und Theodor Heinrich Siemens aus Reher im Hanndverſchen, ſeit zwei Jahren Primaner, nachdem ſie die Pruͤfung ihrer Reife ruͤhmlich beſtanden, jener, indem er ein lateiniſches Gedicht„Jaudes Pyr-— monti“ gedruckt vorlegt und gegen einige Primaner vertheidigt, dieſer, indem er einen Rede-Verſuch macht„de communi litera- rum vinculo“; worauf ich dieſelben, ſo wie noch einen andern Pri— maner, Auguſt Adolph Friedrich von Blum aus Diepenau im Hanndverſchen, welcher nach anderthalbjaͤhrigem Beſuche der Claſſe gleichfalls auf Univerſitaͤten geht, entlaſſen werde. Bei der fei— erlichen Verſetzung der Schuͤler, den 3ten April, wird nach Auf⸗ fuͤhrung der Partie aus der Schoͤpfung„mit Staunen ſieht das Wunderwerk“ vom Herrn Doctor Schiek eine Rede„uͤber den Be⸗ griff der Humanitaͤt“ gehalten, und von mir die Handlung voll— zogen werden. Den äAten beginnt der neue Lehrgang. Wir laden hierdurch zu dieſen Pruͤfungs⸗ und Feierſtunden, welche jedes Mal Vormittags 9 Uhr anfangen, die hohen Behoͤrden, ſo wie anwe⸗ ſende Eltern, auch vaͤterliche und muͤtterkiche Freunde und Freun⸗ dinnen der Jugend, durch deren Gegenwart die Zwecke dieſer Hand⸗ lungen befoͤrdert werden, geziemend ein.
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