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b) Statiſtik der Prüfungen. Die Reifeprüfung haben beſtanden: a) am 20. November 1916.
Geburts⸗
Zeit Klaſſe
Ordn- 2 4 Glaubens⸗ Demnächſtiger Beruf Beruf Wohnort
Nr. Zu⸗ und Vorname datum bekenntnis een eariüne bezw. Berufsſtudium des aer 1 klauer, Hans 22. 2. 98 dtſch.⸗kath. Oſter 3 pkl. Erſatzrekrut Ohotograph Offenbach 2 Kreuzer, Fritz 5. 8 98 evang. Opern Il a Erſatzrekrut Fabrikant Frankfurt a. M.
b) am 18. Januar 1917.
3 Dörr, Karl 22. 6.99 kathol. een vl.— Zollaufſeher Fechenheim 4 Feibuſch, Ernſt 28. 11.98] israel. oftenn 3. Vrl. Heilkunde prakt. Arzt Offenbach 5 Feick, Otto 30. 9. 99 evang. Hfee Ila MNeuere Philologie † Bahnaſſiſtent Neu⸗Iſenburg 6 peterſohn, Ernſt 17. 6. 99 evang. Oſtern 3.pkl. maſchinenbau Oberpoſtſchaffner Offenbach 7 völker, Franz 31.3.99 evang. ſtern lla Bankfach †Bleicher Neu⸗Iſenburg 8 wil, Friedrich 19.4. 99 evang. Oſtern 3. pll. Heilkunde Kaufmann Offenbach
Zur 6eſchichte der Rnſtalt.
Die durch den Krieg verurſachten Störungen des Schulbetriebs dauerten auch während dieſes Schul⸗ jahres an. Hoch immer muß unſer Schulgebäude der 6roßh. Oberrealſchule am Friedrichsplatz zur Iit⸗ benutzung überlaſſen werden. Infolge deſſen mußte wieder eine Reihe von ÜUnterrichtsſtunden ausfallen.— don unſeren etatsmäßigen Cehrer ſtanden profeſſor Kron, Oberlehrer De Rill, Reallehrer Müller und Reallehrer ſammann während des ganden jahres, Reallehrer Cinn bis zum 1. Juni, und profeſſor DE Becker bis zum 7. juni und wieder ſeit dem 20. Nlovember beim feere. Letzterer hat jedoch vom 4. Dezember bis zu Weihnachten neben ſeiner Cazarettarbeit auch ſeinen vollen Unterricht an unſerer Rnſtalt erteilt. Hleu eingetreten beim fjeere ſind dOberlehrer Kaſter(vom 2. Ruguſt bis 12. September und wieder ſeit 3. Januar), Cehramtsaſſeſſor ofmann(am 3. Januar) und profeſſor 6lenz(am 5. jJanuar).— Ruch der pedell Kraffert befand ſich bis zum 12. Juli und wieder ſeit dem 1. Dezember beim heere.—
üm 10. juli ſtarb den heldentod fürs Daterland der Lehramtsaſſeſſor Jakob Kraft. ſlur kurze Zeit gehörte er während ſeines zweiten Dorbereitungsjahres dem Cehrkörper an, aber ſein friſches Weſen hatte ihm aller fjerzen gewonnen.
m 23. März 1916 erkrankte Lehramtsaſſeſſor Dy Wilhelm Tavernier an einem ſchweren Ceberleiden, dem er am 14. Rpril 1916 erlag. Wir verloren in ihm einen wiſſenſchaftlich hochgebildeten und doch mit ganzem ferzen an den Leiden und Freuden der Schule teünehmenden Lehrer. Er wird des⸗ halb von ſeinen mtsgenoſſen, wie von ſeinen Schülern in gleicher Weiſe betrauert. Seine Leiche wurde nach Straßburg in der Uckermark überführt.
mit dem 1. Hpril 1916 ging die 6eſchäftsführung unſerer Kaſſe an die hieſige Stadtkaſſe über. ferrn Rechnungsrat Schmidt, welcher wegen vorgerückten Rlters ſein Umt als Oberrealſchulrechner nieder⸗


