Jahrgang 
1930
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Schulnachrichten. I. Der Unterricht. X. Behandelter Lehrſtoff:

Wie in den früheren Jahresberichten beſchränken wir uns auf die Angabe des deutſchen und fremdſprachlichen Leſeſtoffes ſowie der

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IIb

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Ib

IIa

IIb

in den Klaſſen Ia bis IIb geſchriebenen deutſchen Aufſätze.

1. Deutſch.

a) Leſeſtoff. Goethe, Dichtung und Wahrheit, Egmont, Iphigenie, Fauſt z. T., ausgewählte Gedichte. Hebbel, Agnes Bernauer. Otto Ludwig, Der Erbförſter. Kleiſt, Prinz Friedrich von Homburg. Gerh. Hauptmann, Die Weber. Novellen von C. F. Meyer und Gottfr. Keller. Lyrik des 19. und 20. Jahrhunderts.

Gottfr. Keller, Frau Regel Amrain und ihr Jüngſter. Richard Wagner, Die Meiſterſinger von Nürnberg(I. Akt). Klopſtock, Oden und Meſſias(in Auswahl). Leſſing, Laokoon(in Auswahl), Minna von Barnhelm, Emilia Galotti, Nathan der Weiſe. Goethe, Götz von Berlichingen. Althochdeutſche Dichtungen, Nibelungenlied(mhd., Auswahl) Walther v. d. Vogelweide(mhd., Auswahl) G. Keller, Hadlaub, frühneuhochd. Texte(nach Leſebuch) G. Keller, Das Fähnlein der ſieben Aufrechten. Th. Storm, Zur Chronik von Grieshuus, Eekenhof.

LeſebuchLebensgut für IIb. Schiller, Das Lied von der Glocke, Wilhelm Tell. Kleiſt, Die Her⸗ mannsſchlacht. O. Ludwig, Zwiſchen Himmel und Erde. Raabe, Die ſchwarze Galeere.

b) Aufſätze. 1. Zur Wahl: a) Meine früheſten Kindheitserinnerungen. b) Ein heimatliches Landſchaftsbild. 2. a) Goethes Ilmenau als Bruchſtück einer großen Konfeſſion. b) Der Beruf des Dichters nach GoethesIlmenau undHans Sachſens poetiſche Sendung. c) Beurteilung des WortesDie Sprache iſt die Wurzel der Lüge. 3. a) Goethes Urteile über die gotiſche Baukunſt. b) Das Seſenheimer Idyll. c) Wie hat Goethe ſein eigenes Wort:Wir müſſen nichts ſein, ſondern alles werden wollen in Leipzig und Straß⸗ burg beherzigt? 4. a) Bericht über ein künſtleriſches Erlebnis. b) Egmonts Attrativa. 5. a) Film oder Theater? b) Für und gegen die Todesſtrafe. Für die Reiſeprüfung wurden zur Wahl geſtellt: a) Der Sieg des Staatsgedankens in KleiſtsPrinz Friedrich von Homburg und HebbelsAgnes Bernauer. b) Die Freundſchaft zwiſchen Goethe und Schiller. c) Das Bild der Großſtadt. Tatſachen und Wünſche. d) Licht- und Schattenſeiten des Merkan⸗ tilismus. 1.Es muß doch Frühling werden. 2. a) Wie erzieht Frau Regel Amrain ihren Sohn zur Erfüllung ſeiner vaterländiſchen Pflichten? b) Rede an einem Feſte deutſcher Jugend(im Anſchluß anFrau Regel Amrain und ihr Jüngſter von Gottfried Keller). 3. Welche Hoffnungen dürfen wir auf die Weltfahrt desGraf Zeppelin ſetzen? 4. Die Gedankenwelt der Oden Klopſtocks. 5. Die wichtigſten Geſetze für den darſtellenden Künſtler(nach LeſſingsLaokoon Kap. 1 3) und DürersRitter, Tod und Teufel. 6. Der nationale Charakter vonMinna von Barnhelm. 7. Wahlfreies Thema. 1. Die Schlacht im Teutoburger Wald(von einem Germanen bezw. Römer erzählt). 2. Wie ſi der ſchilt⸗ waht pflagen(freie Ubertragung aus dem Nibelungenlied). 3. Walther v. d. Vogelweide und ſein Lied... (begrenzte Auswahl). 4. Beobachtungsaufſatz(Rahmenthema). 5. Bildbetrachtung(Rahmenthema). 6. Mittel humoriſtiſcher Geſtaltung in KellersFähnlein der ſieben Aufrechten(H. A.). 1. Wahlfreies Thema. 2. Die Beſtimmung der Glocke. 3. Vor DefreggersLetztes Aufgebot. 3. Stauf⸗ facher erzählt ſeiner Frau, was auf dem Rütli geſchah. 5. Ulrich von Rudenz. 6. Was ich werden möchte. Ein Brief. 7. Jan Norris, der Held. 8. Am Ende des Schuljahres.