Jahrgang 
1915
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IK. Die Bücherei.

Folgende Zeitschriften werden gehalten: 1) Das Deutschtum im Ausland. 2) Lyon, Zeitschrift für den deutschen Unterricht. 3) Koschwitz, Zeitschrift für französischen und englischen Unterricht. 4) Unterrichtsblätter für Mathematik und Naturwissenschaften von Direktor Dr. Thaer, Hamburg. 5) Gute Disziplin. 6) Das Alumnat. Eine pädagogische Zeitschrift. 7) Südwestdeutsche Schulblätter. 8) Zeitschrift des allgemeinen deutschen Sprachvereins.

Die Schülerbücherei, deren kostenlose Benutzung jedem Schüler frei steht, wurde durch Anschaffung neuer Werke auf 846 Bände vermehrt.

Bücher wurden geschenkt von: Zimmer U. II. 2.(1 Bd.), Zeiß U. III. 1.(1 Bd.), Perret IV. 1.(4 Bde.) und Engelhardt V. 1.(1 Bd.)

Den freundlichen Gebern danken wir bestens. Um die Verwaltung der beiden Büchereien haben sich auch im verflossenen Jahre Herr Dr. Hesse und Herr Assessor Trautmann verdient, gemacht.

X. Das Pensionat.

Mit der Anstalt ist ein Alumnat verbunden. Die Zahl der Zöglinge desselben betrug während des laufenden Schuljahres 63. Davon waren 2 aus Baden, 4 aus Bayern, 1 aus Brasilien, 15 aus Hessen, 39 aus Preußen und 2 aus der Schweiz.

Die Beschäftigung der Alumnen während des Tages war folgendermaßen verteilt:

Um 6 ¼ Uhr Aufstehen, von 6 ¾ 7 ¾% Uhr Arbeiten, 7 ¾ Uhr Kaffee, 8 106 Unterricht, 10 Frühstück, 10% 12% Unterricht, im Sommer 12 01 Uhr Baden, im Winter dafür Spazier- gang(1 mal wöchentlich Baden), 1 Uhr Mittagessen, 1 ½ 2²⁰0 Uhr Aufenthalt im Freien(Spielen), 3° Unterricht, 3⁰³ 5% Singen und Arbeiten, 4 Uhr Kaffee, 5- 6 ½ Spaziergang, 6 ½ 7 ½ Arbeiten, hierauf Abendessen, 89 Uhr Spielen oder Lektüre, für die Abiturienten Arbeitsstunde, 9 Uhr Schlafengehen.

Am Mittwoch und Samstag endigten Unterricht und Arbeiten bereits um 1 ¹⁰. An den Nach- mittagen dieser Tage wurden Spaziergänge in die Umgebung von Offenbach gemacht, oder es wurde im Freien gespielt.

Nach Ausbruch des Krieges traten folgende Aenderungen ein:

Nachmittagsunterricht und Arbeiten von 2 ¼ 4, 4% Kaffee, 4 5 ²°)Spaziergang, darauf Arbeiten bis 7%. Im übrigen blieb die Beschäftigung der Zöglinge die gleiche wie vorher.

Außer den täglichen Spaziergängen in die waldreiche Umgebung Offenbachs wurde von den Alumnen am 21. Mai ein größerer Ausflug in den Taunus(Cronberg Falkenstein Königstein Soden) unternommen.