Jahrgang 
1913
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VIII. Die Bücherei.

Für die Lehrerbücherei wurden angeschafft: 1) Grieb-Schröer, Engliches Wörterbuch. 2 Bände. 2) Sachs-Vilatte, Französisches Wörterbuch. 2 Bände. 3) Weigand, Deutsches Wörterbuch(herausgegeben v. Hirt) 2 Bände. Die Schülerbücherei, deren kostenlose Benutzung jedem Schüler freisteht, wurde durch Anschaffung neuer Werke auf 794 Bände vermehrt.

Bücher wurden geschenkt von:

Herrn Bankdirektor Söhngen: Die Hohenzollern und das Deutsche Vaterland, von Dr. R. Graf Stillfried-Alcantara und Professor Dr. Bernhard Kugler.

Herrn Religionslehrer Gabriel:Die Zukunft der Juden. Ein Referat über Werner Sombarts Schrift von Dr. Eugen Fuchs, Geheimer Justizrat

Herrn Lehramtsassessor Trautmann: Deutsche Erfinder von Feldhaus. Eroberer der Lüfte von Roland.

Mohr, O. III. 2.: Rübezahl von K. A. Müller. Deutsche Heldensagen von Oskar Höcker.

Blum, U. III. 1.: größere Anzahl Jugendschriften.

Daniel, U. III. 2.: Buchenhof einst und jetzt von Soph. v. Niebelschatz. Schirmer, U. III. 3.: für junge Herzen von Beate Frederich.

Knappeis, IV. 1.: Rübezahl von Rud. Reichardt.

Ihlau, V.: Rübezahl von P. Arndt.

Schink, V.: Das alte Raubschloß von Ch. v. Schmidt.

Den freundlichen Gebern danken wir bestens. Um die Verwaltung der beiden Büchereien haben sich auch im vorflossenen Jahre Herr Dr. Hesse und Herr Assessor Trautmann verdient gemacht.

IXx. Das Pensionat.

Mit der Anstalt ist ein Alumnat verbunden. Die Zahl der Zöglinge desselben betrug während des laufenden Schuljahres 54. Davon waren 14 aus Hessen, 30 aus Preussen, 2 aus Bayern, 2 aus Baden, 1 aus Oldenburg, 2 aus Lothringen, 1 aus der Schweiz und 2 aus den Vereinigten Staaten von Nord- Amerika..

Die Beschäftigung der Alumnen während des Tages war folgendermassen verteilt:

Um 6 ¼ Uhr Aufstehen, von 6 ¾ 7 ¾ Arbeiten, 7 Uhr Kaffee, 8 10²⁵ Unterricht, 10²25 Frühstück, 10⁴⁰ 1210 Unterricht, im Sommer 12¹⁰0- 1 Uhr Baden, im Winter dafür Spaziergang(einmal wöchentlich Baden), 1 Uhr Mittag- essen, 1 ½ 220 Bewegung in freier Luft, 2²⁰0 305 Unterricht, 3⁰5 510 Singen und Arbeiten, 4 Uhr Kaffee, 5¹⁰ 6 ½ Spaziergang, 6 ½ 7 ½ Arbeiten, hierauf Abendessen. 89 Uhr Spielen oder Lektüre, für die Abiturienten Arbeit- stunde. 9 Uhr Schlafengehen.

Am Freitag endigten Unterricht und Arbeiten bereits um 41¹⁰, am Mitt- woch und Samstag um 1¹0. An den Nachmittagen dieser Tage wurden Spazier- gänge in die Umgebung von Offenbach gemacht, od. es wurde im Freien gespielt.

X. Verzeichnis der Lernmittel.

3. Vorschule: Lernlust, eine Comenius-Fibel, Ausgabe für das Grossherzogtum Hessen, herausgegeben von J. Dietrich. Geiss, Rechenbuch für höhere Lehranstalten, Unterstufe, bearbeitet von Dr. E. Heinemann, Heft I.