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Erdkunde 2 Std. Heimatkunde und im Anschluß daran die Grundbegriffe der allgemeinen Erd- kunde. Anleitung zum Verständnis des Globus und der Karten. Länderkunde Europas, ausgehend von der Heimat Die fremden Erdteile. 3 Weis.
Rechnen. 5 Std. Die vier Grundrechnungsarten mit unbenannten und benannten ganzen Zahlen. Die deutschen Münzen, Maße und Gewichte, Einfache Aufgaben aus der Zeitrechnung. Einführung in die Rechnung mit gemeinen Brüchen Einfache Regeldetri mit einfach benannten ganzen Zahlen.„ Weis.
Naturkunde. 2 Std. Botanik: Beschreibung Leesweerzeeden Blütenpflanzen und Besprechung der Formen und Teile der Wurzeln, Stengel, Blätter, Blüten, leicht erkennbaren Blütenstände und Früchte Zoologie: Beschreibung wichtiger Säugetiere und Vögel nebst Mit-
teilungen über ihre Lebensweise, ihren Nutzen und Schaden. Messerschmitt.
Schreiben. 2 Std. Deutscheund lateinische Buchstaben in Einzelformen und Wörtern. Henkel.
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Mitteilungen über den technischen Unteirichi-
1. Turnen. Die Anzahl der Schüler deuug 76.
Von diesen waren befreit: Von einzelnen Ubungen: NNVom Turnunterricht überhaupt:
Auf Grund ärztl. Zeugnisses.——. 9 Aus anderen Gründen...—— Zusammen— Prozentzahl— 11,8
Geturnt wurde in drei Abteilungen, da die Untertertia und Ouarta vereinigt waren. Den Unterricht erteilten in Ulll und IV Wicke V Henkel, VI Weis. So oft es das Wetter erlaubte, wurde im Freien geturnt oder gespielt, mitunter ein Turnmarsch unternommen. Als wundervoller großer Spielplatz steht die sog. Stierstädter Heide zur Verfügung. Die täglichen Ubungen wurden der Vorschrift gemäß ausgeführt. Zum Schlittschuhlaufen war auf der Eisbahn des Eisvereins öfters, zum Rodeln seltener Gelegenheit. 3
2. Gesang: VI. Weckung und Entwicklung des musikalischen Gehörs durch Gehörübungen. Atmungs-, Tonbildungs- und Aussprachübungen. Einführung in die Notenschrift. Die gebräuchlichsten Taktarten. Zahl- und Taktierübungen. Aufbau der Duͤrleiter. Die Intervalle der Durleiter. Der tonische Dreiklang in C-dur mit seinen Um— kehrungen. Die wichtigsten dynamischen Zeichen und Tempovorschriften. Musik- diktate. Einstimmige Volkslieder.
V. Ubungen wie in VI. Dazu: Einführung in die Zweistimmigkeit. Eingehenderes über Rhytmus, Tempo und Dynamik. Seltener vorkommende Taktarten. Dreiklänge der Quart und Quint mit Umkehrungen. Enharmonik; die Triolen. Der Stimm- apparat. Ein- und zweistimmige Volkslieder.
IV. u. Ulll. Aus den musikalisch und gesanglich befähigten Schülern ist ein Chor zusammengestellt. Im Verlaufe des Einübens werden die Schüler im sicheren Hören von Harmonien ausgebildet. Kurze Bemerkungen über bedeutende musi- kalische Werke und Komponisten. 3stimmige Volkslieder, Hymnen und einfache Motetten. Henkel.


