3. Übersicht
über den im Schuljahr durchgenommenen Lehrstoff.
1. Untertertia.
Klassenleiter: Im Sommer: wiss. Hilfsl. Hartung; im Winter: Oberlehrer Wicke.
Religion. A. Katholisch. 2 Std. Biblische Geschichte: Ergänzende und vertiefende Wieder- holung der Geschichte des A. T. mit bes. Berücksichtigung seines vorbildlichen, prophet Charakters. Katechismus: Lehre von den Geboten; das Kirchenjahr und dessen Be- deutung. Friton.
B. Evangelisch. 2 Std. Stücke aus den Evangelien und Bilder aus der Kirchen- geschichte. Bibelsprüche und Kirchenlieder. Taufe und Abendmahl. Hlartung. Wicke.
Deutsch. 3 Std. Lesen von Gedichten und Prosastücken aller Art nach dem“ esebuch. Inhalts- angaben. Ubungen im Ordnen von Gedankenstoff. Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten. Zehn Aufsätze.— Hartung. Wicke.
Französisch. 6 Std. a) Grammatik: Gebrauch von avoir und être zur Bildung der umschrie- benen Zeiten. Wortstellung, Rektion der Zeitwörter, Gebrauch der Zeiten und Modi, besonders des Konjunktivs. Ploetz, Stück 29 45. b) Lektüre: Kühn, Auswahl aus Contes et Récits und Histoire bis Sfück 31. Im Anschluß daran Sprechübungen.
Wallenfels.
Englisch. 5 Std. Durchnahme der regelmäßigen und unregelmäßigen Formenlehre unter Berück- sichtigung der syntaktischen Gesetze, welche zur Erklärung der Formen und zum Ver-— ständnis des Lesestoffes erforderlich sind. Hausknecht, Sketches und Composition J.
Wallenfels. Geschichte. 2 Std. Geschichte der römischen Kaiserzeit im UÜberblick. Deutsche Geschichte im Mittelalter. Wallenfels. Erdkunde. 2 Std. Die außereuropäischen Erdteile. Die deutschen Kolonien. Einfache Karten-
skizzen.
Mathematik. 6 Std. Arithmetik: Die Grundrechnungen mit absoluten Zahlen und Einführung der positiven und negativen Zahlgrößen. Gleichungen ersten Grades mit einer Unbe- kannten. Aufgaben aus dem bürgerlichen Leben und dem sogenannten kaufmännischen Rechnen.— Planimetrie: Lehre von den Parallelogrammen. Kreislehre. Konstruktions- aufgaben. Messerschmitt.
Naturkunde. 2 Std. Botanik: Beschreibung und Vergleichung von Pflanzen mit verwickelterem Blütenbau. Im Anschluß hieran Erweiterung und Vertiefung der morphologischen und
biologischen Begriffe. Die wichtigsten Familien der Blütenpflanzen.— Zoologie: Gliedertiere mit besonderer Berücksichtigung der Insekten und ihrer Ordnungen. Messerschmitt.
Zeichnen. 2 Std. Darstellen einfacher Natur- und Kunstformen mit Wiedergabe von Licht und Schatten. Perspektivische UÜbungen. Ubungen im Treffen von Farben, im Skizzieren und im Zeichnen aus dem Gedächtnis. Henkel.


