3. Latein.
Nach Repetition des Pensums der Quarta die syntax casuum, das Wichtigste aus der Lehre von den Conjunctionen und dem accusativus cum infinitivo nach der Schul- grammatik von Siberti-Meiring. Exempla syntaxis latinae. Mündliches Uebersetzen aus dem Deutschen ins Lateinische nach Ostermann's Uebungsbuch für III. Memoriren von Vokabeln nach dessen vocabularium. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit(abwechselnd Pensum und Extemporale). Gelesen wurde: Caesar de bello gallico comm. IV und V. Ovid. Metam. Daedalus und Icarus, Philemon und Baucis, Orpheus in der Unterwelt, Macht des Gesanges, Orpheus' Tod, Diluvium, Cadmus. Memorirt wurden lib. VIII 183— 254. 5 St.
Der Rektor. 4. Französisch.
Die unregelmässigen Verben, Anwendung von avoir und être bei der Conjugation, reflexive und unpersönliche Verben, Formenlehre des Substantivs, Adjectivs und Adverbs nach Ploetz, Schulgrammatik Lekt. 1— 35; sämmtliche Uebungsstücke wurden übersetzt und eingeübt. Alle 8—14 Tage eine Correctur(abwechselnd Pensum oder Extemporale). Gelesen wurden eine Anzahl kleiner Erzählungen und Fabeln aus Lüdecking I. Einige Gedichte wurden memorirt. Ausserdem lasen die Schüler der IIIa noch einige grössere historische Stücke aus Lüdecking I. 4 St.
Der Ordinarius. 5. Englisch.
Die wichtigsten Regeln über die Aussprache. Die Formenlehre und einige der wichtigsten syntaktischen Regeln. Die Lesestücke und Uebungen des 2. und 3. Abschnittes aus Behn-Eschenburg's Elementarbuch wurden übersetzt und eingeübt. Alle 8—14 Tage eine Correctur(abwechselnd Pensum oder Extemporale). Aus Lüdecking's Lesebuch I. Theil wurden einige kleine Erzählungen gelesen. Einige Gedichte wurden memorirt. Mit den Schülern der IIIa wurden ausserdem noch grössere historische Stücke aus Lüdecking I. gelesen. 4 St. Derselbe.
6. Geographie und Geschichte.
Physische und politische Geographie von Europa mit Ausschluss von Deutschland nach Daniel§ 71— 84.— Kartenzeichnen. Die neue Geschichte von 1492—- 1878. Die brandenburgisch-preussische Geschichte. 4 St.
Zülch. 7. Mathematik und Rechnen.
a) Geometrie. Repetition des Quartaner Pensums. Kreislehre. Lehre von der Verwand- lung, Theilung, Ausmessung geradliniger Figuren. Zahlreiche Constructionen. Aehn- lichkeit. Kreisberechnung.— Nach Kambly.
b) Arithmetik. Proportionen. Gleichungen I. Grades mit einer und mehreren Unbe- kannten. Potenzen. Wurzeln. Ausziehung von Quadratwurzeln. Nach Kambly und Feld und Serf.


