Fähigkeit farbigen Ausdrucks. Schrift. Model- lieren.
Oberstufe: Naturstudium mit Anleitung zum selbsfändigen Aufsuchen von NMotiven: ATrchifekturfeile, Straßenbilder, Landschaft, Stil-
leben. Tier und Mensch nach dem Gedächtnis und nach der Natur. Dekorative Entwürfée. Schriftübung. Plakat. Kunstbetrachtung: Kunst-
stile von der Romantik bis zur„Neuen Sach- lichkeit“.
Gesang und sonstige Musikpflege.
Sexla: Der Dreiklang. XAufbau der C-Leiter. Frfassen einfacher rhythmischer Motive. Pau- sen und Notenwerte, Taklbezeichnungen. F- und G-Leifer. Einstimmiger Liedgesang. Mo- live. Einführung in das Verstfändnis von In- strumentalmusik durch Vorspielen und Uebung im Auffassen von Instrumentalformen, wie Mär-— schen, Tänzen und liedmäßigen Sätzen.
OQuinita: Die Tonarten bis zu 3 Vorzeichen. Dur- und Molldreiklang. Zweistimmiger Lied- gesang, auch polyphone Sätze. Konsonanz und
OQuarta bis Prima: Die stimmbegabten Schüler dieser Klassen bilden einen gemischten Chor. Vorhehmlich wird das Volkslied ge- pflegt, daneben Chöre von Bach und im ver- flossenen jahre besonders Lieder von Schubert. Homophone und polvphone Säbe.
Die im Stimmbruch befindlichen Schiler er- halten Musikunterricht: Das Wichtigste aus der Harmonielehre. Einstimmige Lieder mit und ohne Klavierbegleitung. Die Entwicklung der Nolenlehre und die wichtigsten Begebenheiten aus der Musikgeschichte.
Dissonanz. Erfassen schwieriger rhythmischer Das Schillerorchester spielte Kompositionen
Motive. Instrumentfalsätze wie in Sexia. Sze- von Bach, Händel, Gluck, Schubert und Beet-
nen aus der Kinderwelt: Schumann. hoven. Es wirkte bei allen Schulfeiern mit. Leibesübungen.
Die Schüler waren in 8 Turn- und 5 Spiel- gruppen geteilt. Gewöhnlich wurde auf dern Schulhofe geturnt, nur bei schlechtem Wetter in der Turnhalle. Im Sommer wurden vorwiegend volkstümliche Ubungen gepflegt, im Winter das Geräteturnen. Für das Nachmittagsspiel wurde der sfädtische Spiel- und Sporiplaß benubt.
Die Schiälerinnen nahmen an dem Turnen (wie an dem Nadelarbeilsunterricht) der Hilde- gardisschule feil.
In der Zeil vom 27. Juni bis 18. September wurde wieder in den Klassen von Quarfa an
aufwärts der Turnunterricht für die des Schwim- mens noch unkundigen Schüler durch Schwimm- unterricht ersehl. Er fand in der Veeller'schen Badeanstalt in der Lahn statt und wurde von Studienrat Nicolav gegeben. Die 36 Schiller, die daran feilnahmen, bildeten 2 Gruppen. 27 schwammen sich frei. Die Schiiler der Klassen von Odarla an sind fast alle Freischwimmer..
Das Turn- und Sportfabzeichen erwarben 15 Primaner und Sekundaner, das Reichsjugend- abzeichen 9.
Kurzschriff.
Der Unterricht in der Einheitskurzschrift wur- de wie in den beiden vorhergehenden jahren von Studienrat Jung in 2 Wochenstunden er- feilt. Die Zahl der Teilnehmer, die zuerst 28
betrug, ging später zurück, weil manche Schü- ler wegen der Nähe des Versetungszeitpunktes ihre ganze Zeit auf die pflichtmäßigen Fächer zu verwenden wünschten.


