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Aufgaben für die deutschen Aufsätze.
Prima: 1. Walther von der Vogelweide, ein deutscher Sänger. Hausaufsatßz.
2. a) Man lebt nur einmal, spricht der Weise, spricht der Tor. b) Bericht Questenbergs an die kaiserliche Hofburg zu Wien, befreffend die Zu- slände m Wallensleins Lager. c) Wodurch ist das Schwanken Wallensteins begründet? Klas- senaufsat.
3. a) Not ist die Wage, die des Freundes Wert erklärt, Not ist der Prüfstein auch von deinem eignen Wert. b) Nicht der ist in der Welt ver- waist, dem Vater und Mutter gestorben, Son- dern der für Herz und Geist Keine Liebe und kein Wissen erworben. Flausaufsatz.
4. a) Welches ist für den Künstler der frucht- barste Augenblick in Uhlands Gedicht„Des Sängers Fluch“? b) Inwiefern und weshalb wich der Künstler der Laokoongruppe von der Dar- stellung Vergils ab? c) Mensch sein, ein Grund zur Demut. Kl.
5. a) Das eben ist der Fluch der bösen Tat, Daß fie, fortzeugend, immer Böses muß ge- bären. b) Woraus erklärt sich der Haß An- tonios gegen Tasso, und wie macht Antonio sein Unrecht wieder gul? Kl.
6. a) Memenio mori, memento vivere, zwei sich ergänzende Lebensregeln. b) Inwiefern ist Herders Wahlspruch„Licht, Liebe, Leben“ der eines jeden füchtigen Menschen? Hausaufsatz.
7. a) Nil sine magno vita labore dedit homini- bus. b) Mit welchem Rechte ruft der Kanzler bei der Leiche Otffokars:„O du mein verirrfer, wackerer Fürst!“? c) Deutsches Leiden in Ver- gangenheit und Gegenwart. Kl.
3. Reifeprüfungsaufgaben. Siehe unten.
Obersekunda: 1. Hildebrand und Hadu- brand.
2. Hagen und Siegfried. Die Gründe für Sieg- frieds Ermordung.
3. Wie Kriemhilde aus der zarten jungfrau zur Valantinne wird.
4. Welche verschiedenen Ausdrucksmittei stehen dem Theater und dem Kino zur Ver- fügung?
5. Warum lesen wir auf dem Gymnasium Stiiücke von Shakespeare?
6. a) Welche Sagenstoffe hat Shakespeare in seinem„Sommernachtstraum“ verarbeitet? b) Auf dem Bahnhof.(Erlebnis oder Schilderung].
7. Die Johanniskirche in Niederlahnstein.
8. a) Hans Sachs als Mittelpunkt der Hand- lung in R. Wagners„Meistersingern von Nürn- berg. b) Kann der Besuch einer Theaterauf- führung durch das Anhören des Sückes im Rundfunk erseßt werden?
Untersekunda: 1. Ein Besuch beim Glockengießer.(Nach Schillers„Lied von der Glocke“]. 3
2. Der Segen der staatlichen Ordnung.
3. a) durch welche Mittel hat Schiller in der „Jungfrau von Orleans“ die götfliche Sendung der Heldin besonders scharf angegeben? b) Worin bestehf der hohe Wert der Gesundheit?
4. Wann tönt die Glocke?
5. Die Wichtigkeit der Wälder.
6. Im Klosterhof.(Beschreibung eines Bildes)].
7. Is die Ermordung Geßlers durch Tell dra- matisch gerechffertigt?
8. Wie kommen alle Tiere durch den Winter?
9. Die Kuh.(Nach der gleichnamigen Novelle von Friedr. Hlebbel)
10. a) Räuber und Gendarmen.(Beschreibung eines Laufspiels. In Briefform). b) Wo Wasser, da Leben.
Obertertia: 1. Der Dorfschmied.
2. Was mir an meiner rheinischen Heimat am besten geföllt.
3. Das Leben im Hafen von Oberlahnstein.
4. Wie ich mir eine Reise im Flugzeug vor- stelle.
5. Wozu brauchen wir Kolonien?
6. a) Die neue Lahnbrücke. b) Ein Gang über den Markt.
7. Herzog Wilhelm von der Normandie und Taillefer.
8. a) Auf welche Weise sucht der graue Un- bekannte Peter Schlemihls Seele zu gewinnen? b) Mein liebstes Buch.
2. Der Rhein bei Oberlahnstein.
Unterfertia: 1. In der Brodenbacher Klamm.
3. Was die Tanne erzählt.
4. Samslagsnachmiffags-Wonne.
5. Ein Erlebnis mit einem Tiere.
6. Mein Heimatsort.
7. Die beiden Sänger. Eine alte Sage, er- zählt im Anschluß an Uhlands Gedicht„Des Sängers Fluch“. Ausführlicher Plan.
3. Was ich einmal werden möchte.


