Jahrgang 
1915
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D. Technischer Unterricht.

a) Turnen(fiel im Winter aus).

Gesamtzahl der Schüler im S.: 259, im W.: 230.

Sämtliche Schüler turnten in 5 Abteilungen.

V. Abteilung(VI, V): 3 Stunden. Einfache Frei- und Ordnungsübungen. Verschiedene Gang- arten, Dauerlauf. Leichte Uebungen am Barren, Reck und an Klettergeräten. Freispielen, Turn- spiele. Braß.

IV. Abteilung(Iller, IIIeg, IV): 3 Stunden. Frei- übungen, Haltungs-,Gewandtheits- und Atemübungen, Freispringen, Uebungen am Bock, Pferd, Barren, Reck und an den Klettergeräten, volkstümliche Uebungen, Turnspiele, Turnmärsche.

Reinke.

Ill. Abteilung(IIlig, IIlir): 3 Stunden. Frei- übungen, Haltungs- und Gewandtheitsübungen. Stab- und Hantelübungen. Freispringen, Uebungen am Bock, Kasten, Pferd, Barren, Reck und an den Klettergeräten, volkstümliche Uebungen, Turnspiele, Turnmärsche, Geländespiele. Reinke.

II. Abteilung(Ileg, IIer): 3 Stunden. Frei- übungen, Haltungs- und Gewandtheitsübungen, Stab- und Hantelübungen, Freispringen, Uebungen am

Bock, Kasten, Pferd, Barren, Reck und an den

Klettergeräten, volkstümliche Uebungen, Turnspiele,

Turnmärsche, Wettkämpfe, Celandespicle. 1 einke.

I. Abteilung L. La, IIi): 3 Stunden. Frei- übungen, Haltungs- und Gewandtheitsübungen, Stab- und Hantelübungen, Freispringen, Uebungen am Bock, Kasten, Pferd, Barren, Reck und an den Klettergeräten, volkstümliche Uebungen, Turnspiele, Turnmärsche, Wettkämpfe, Helanacshiele. 1

einke.

Von den Freiübungen haben die orthopädischen Uebungen infolge gesundheitlicher Bestrebungen den weitaus größten Teil eingenommen. In der 3. Turnstunde wurden in den Klassen von Quarta bis Oberprima die volkstümlichen Uebungen und Wettkämpfe gepflegt und bei günstigem Wetter zu einem Spielnachmittage oder zu Wanderungen, Gelände- oder Kriegsspielen diese Klassen vereinigt. Zur Teilnahme waren sämtliche Schüler verpflichtet.

An den Uebungen der Jugendwehr haben 21 Schüler teilgenommen.

b) Zeichnen(fiel im Winter aus).

V. Zeichnen ebener Gebilde und flacher Formen aus dem Gesichtskreise des Schülers in Kohle und Blei, Anlegen derselben mit Farbe. Reinke.

IV. Zeichnen von Blättern, Schmetterlingen, Fliesen, Zweigen, Federn in Kohle und Blei. Uebungen im Treffen der Farben. Einführung in das perspektivische Zeichnen. Zeichnen an der Wandtafel aus dem Gedächtnis. Skizzierübungen.

Reinke.

IIleg u. r. Zeichnen nach einfachen Gegen- ständen, Natur- und Kunstformen, mit Wiedergabe von Licht und Schatten. Freie perspektivische Uebungen im Darstellen von Innenräumen und Gebäudeteilen. Uebungen im Treffen von Farben,

Malen mit Wasserfarben. Skizzierübungen, Wand- tafelzeichnen. Zeichnen aus dem Gedächtnis.

Reinke. IIlig u. r. Dieselben Uebungen wie in IIIa. Dazu Kunstschrift. Reinke. IIr. Dieselben Uebungen wie in III. Dazu Projektion und Perspektive und Kunsesehriſt. einke.

Wahlfreies Zeichnen.

Ile bis I. Zeichnen nach Architekturteilen, Zeichnen von Innenräumen. Skizzierübungen. Uebungen im Malen von Wasserfarben. Gedächtnis- zeichnen. Geometrisches Zeichnen. Projektion, Perspektive. Reinke.

c) Stenographie.

Im Laufe des Sommerhalbjahres unterrichtete der Unterprimaner Franz 14 Schüler in der Gabels- bergischen Stenographie. Zu Beginn des Krieges traten 4 Mitglieder des Vereins in das Heer ein.

gliedern.

Der Verein bestand im Winterhalbjahr aus 10 Mit- Der Untersekundaner Gemmer erteilte den Unterricht.