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2. 6. 13. Cassel, Prof. Grandpierre erhält Urlaub bis zu den Herbsiferien.
2. 6. 13. Cassel, dem Kandidaten Dr. Welz wird die Vertretung des Prof. Grandpierre überfragen.
13. 9. 13. Cassel, Prof. Grandpierre wird bis Ostern 1914 beurlaubt.
17. 9. 13. Cassel, Kandidat Dr. Welz wird zum Vertreter des Prof. Grandpierre ernannt.
17. 9. 13. Cassel, Prof. Diefenthal wird bis Ende Dezember beurlaubt.
11. 10. 13. Cassel, Ministerialerlaß betr. Schulfeier am 18. Oktober.
16. 12. 13. Cassel, durch Ministerialerlaß vom 11. 12. 13. erhält Oberlehrer Dröge das Patent als Professor. 4
13. 1. 14. Cassel, Kandidat Ohly wird studienhalber bis Ostern beurlaubi.
13. 1. 14. Cassel, durch Ministerialerlaß vom 29. 12. 13. wird Prof. Dröge der Rang der Räte IV. Klasse verliehen.
24. 2. 14. Cassel, der Ministerialerlaß vom 7. 2. 14. trifft Bestimmungen über die Prüfung im Zeichnen bei Reife- und Schlußprüfungen von Nichtschülern.
24. 2. 14. Cassel, ein Ministerialerlaß trifft Bestimmungen über Ergänzungsprüfungen an höheren Schulen.
27. 2. 14. Cassel, Oberlehrer Bröker wird bis Ende des Schuljahres wegen Krankheitf beurlaubt.
III. Zur Geschichte der Anstalt.
Das Schuljahr begann am 4. April 1913 und endet am 3. April 1914.
Da Prof. Grandpierre, der schon vom 29. Februar bis zum Ende des voigen Schuljahres wegen Krankheit gefehlt hatte, erst am 22. April seinen Dienst wieder aufnahm, so mußte er bis dahin von den Lehrern der Anstalt vertreten werden. Prof. Diefenthal erhielt zur Wiederherstel- lung seiner Gesundheit am 1. 4. 13. einen weiteren Urlaub bis zum 1. 10. 13. Seine Vertretung wurde dem Kandidaten Ohly überfragen.
Dem pädagogischen Seminare wurden zu ihrer Ausbildung überwiesen die Kandidaten des höheren Lehramtes Joh. Althofen, Franz Bruckner, Albert Heuche, Anton jJäger, Aloys Lauth, Fer- dinand Müller und Karl Schmift. Zu Seminarlehrern wurden ernannt die Professoren Schlitt und Görg und der Oberlehrer Dr. Nicolay.
Der Kandidat Auer wurde der Anstalt zur Ableisiung seines Probejahres überwiesen.
Dem Kandidaten Dr. Richter wurde zur Fortsetzung seiner Beschäftigung an dem Lvyceum der Ursulinen zu Coblenz ein weiterer Urlaub von einem jJahre bewilligt.
Vom 11. Mai dn mußte Prof. Grandpierre wiederum wegen Krankheit verfreten werden. Bis zum 5. Juni wurde er wie zu Anfang des Schuljahres von einzelnen Lehrern der Anstalt, vom 5. Juni bis zum Ende des Sommerhalbjahrs durch den Kandidaten Dr. Welz vertreten.
Die Pfingstferien dauerten vom 9. bis 20. Mai.
Das Regierungsjubiläum Sr. Majestät des Kaisers und Königs wurde am 16. Juni durch Schul- goftesdienst, öffenflichen Aktus und gemeinsamen Ausflug der Schüler und Lehrer gefeiert. Die Festrede beim Aktus hielt Prof. Dr. Bodewig. Er sprach iiber die Regierungszeift des Kaisers. Zu der Feier hatte das Königliche Provinzial-Schulkollegium im Auftfrage des Herrn Ministers der An- stalt mehrere Bücher als Prämien für fleißige und brave Schiler übersandt. Außerdem hatffte die Ortsgruppe Lahnstein des deutschen Wehrvereins 26 Exemplare des Schriffchens„25 jahre deutscher Kaiser“ der Schule zur Verfügung gestellt.— Herzlichen Dank dafür!— So konnte eine größere Anzahl Schüler mit einem Preise bedacht werden. Die sieben größeren Bücher wurden am Vormitffage bei der Festfeier in der Aula an die Schüler Haxel(1 1), Schumacher(I 1), Rüdell (I 2), Schuppan(II 1), Kapp(II 29), Gemmer(III 19), und Löbbecke(III 2r) verteilt. Am Nachmitffag machten die Schüler einen Ausflug nach dem Kratzkopfer Hof. Hier wurden 4 kleinere Schriften und die vom Wehrvereine geschenkten 26 Flugschriftchen den Siegern in den Wetispielen iber- geben.


