Jahrgang 
1914
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II. Abteilung(lleg, IIer): 3 Stunden. Frei- übungen, Haltung- und Gewandtheitsübungen, Stab- und Hantelübungen, Freispringen, Uebungen am Bock, Kasten, Pferd, Barren, Reck und an den Klettergeräten, volkstümliche Uebungen, Turnspiele, Turnmärsche, Wettkämpfe, Geländespiele.

i. S: Bohne. i. W.: Reinke. I. Abteilung(lI, le, II: 3 Stunden. Frei-

übungen, Haltung- und Gewandtheitsübungen, Stab- und Hantelübungen, Freispringen, Uebungen am Bock, Kasten, Pferd, Barren, Reck und an den Klettergeräten, volkstümliche Uebungen, Turnspiele, Turnmärsche, Wettkämpfe, Geländespiele.

i. S.: Bohne.

i. W.: Reinke.

Von den Freiübungen haben die orthopädischen Vebungen infolge gesundheitlicher Bestrebungen den weitaus größsten Teil eingenommen. In der

3. Turnstunde wurden in den Klassen von Quarta bis Oberprima die volkstümlichen Uebungen und Wettkämpfe gepflegt und bei günstigem Wetter zu einem Spielnachmittage oder zu Wanderungen, Gelände- oder Kriegsspielen diese Klassen vereinigt. Zur Teilnahme waren sämtliche Schüler verpflichtet. Die freiwillige Pflege der Leibesübungen über- nahm der Gymnasialturnverein, dessen Mitglieder- zahl im Sommer 12 und im Winter 30 betrug. Außerdem bestanden 2 Tennisspielvereine.

Von den 274 Schülern der Anstalt sind 172

Freischwimmer, deren Zahl sich um 13 im Laufe

des Sommers vermehrte.

Aus Anlaß des Gedächtnistages von Preußens Wiedergeburt vor 100 Jahren unternahm die An- stalt ein größeres Kriegsspiel, das mit einer Ge- denkfeier am Grabe des Freiherrn v. u. z. Stein seinen Abschluß fand. i. S.: Bohne.

i. W.: Reinke.

Befreit waren:

vom Turnen überhaupt:

von einzelnen Uebungen:

auf Grund äretlichen eugnisses: im S. 15, im w. 12. im S. 1, im w. 5

aus anderem Grunde:*) im S. 0, im W. o im S. 0, im W. o zusammen: 8 V im S. 15, im W. 12 im S 1. im W. 6 also von der( Gesamtahl der Schuler: im S. 5,5%, im w. 5,4% ſim S. 03, im V W. 1,9 07

b) Zeichnen.

V. Zeichnen ebener Gebilde und flacher Formen aus dem Gesichtskreise des Schülers in Kohle und Blei, Anlegen derselben mit Farbe. i. S.: Bohne.

i. W.: Reinke.

IV. Zeichnen von Blättern, Schmetterlingen, Fliesen, Zweigen, Federn in Kohle und Blei. Uebungen im Treffen der Farben. Einführung in das perspektivische Zeichnen. Zeichnen an der Wandtafel aus dem Gedächtnis. Skizzierübungen.

i. S.: Bohne. i. W.: Reinke.

IIleg u. r. Zeichnen nach einfachen Gegen- Stan des, Natur- und Kunstformen, mit Wiedergabe von Licht und Schatten. Freie perspektivische Uebungen im Darstellen von Innenräumen und

Gebäudeteilen. Uebungen im Treffen von Farben, Malen mit Wasserfarben. Skizzierübungen, Wand- tafelzeichnen. Zeiehnen aus dem Gedächtnis.

: Bonne. i. W: Reinke. IIIig u. r. Pebeiden Uebungen wie in IIIz. Dazu Kunstschrift. i. S.: Bohne. i. W.: Reinke. IIr. Dieselben Uebungen wie in III. Dazu Projektion und Perspektive und Kunstschrift. i. S.: Bohne. i. W.: Reinke. Wahlfreies Zeichnen. IIe bis I. Zeichnen nach Architekturteilen,

Zeichnen von Innenräumen. Skizzier-Uebungen. Uebungen im Malen von Wasserfarben. Gedächtnis- zeichnen. Geometrisches Zeichnen. Projektion,

Perspektive i. S.: Bohne. i. W.: Reinke.

*) Von den auswärts wohnenden Schülern waren 35 von 1 Turnstunde befreit.