Sekunda.
Ordinarius: Oberlehrer Professor Deinet.
1. Religionslehre: 2 St. a) Katholische: vereinigt mit IIeg. Michels. b) Evangelische: vereinigt mit Ileg. Dencker. 2. Deutsch: 3 St. Pensum s. Ileg.
Themate der Aufzüge:
. Welche Charaktereigenschaften zeigen die Schweizer im 1. Auftritte von Schillers Tell?
. Wodurch wird der Mensch zum Müssiggänger?
. Welches ist der Verlauf der Verhandlungen auf dem Rütli?(Klassenaufsatz.)
. Welches ist der Verlauf des Manneslebens nach Schillers Glocke bis zum Zusammen- bruche des häuslichen Glückes?
5.— 10. wie bei IIeg.
—
+= b
Im S.: Bahmer. Im W.: Dröge. 3. Latein: 4 St.
a) Lektüre: 2 St. Caesars de bello Gall. VI und VII mit Auswahl. Ovids Metamorphosen mit Auswahl.
b) Grammatik: 2 St. Wiederholung der Kasus- lehre. Wiederholung und Ergänzung der Tempus- und Moduslehre. Alle 14 Tage eine Uebersetzung in das Lateinische als Klassen- arbeit oder als häusliche Arbeit. In jedem Tertiale eine schriftliche Uebersetzung in das Deutsche als Klassenarbeit.
Grandpierre. 4. Französisch: 4 St.
a) Lektüre: Im Sommer:„Le tour de la Françe en cinq mois“ von G. Bruno(Ausg. von Wilh. Ricken). Im Winter: Pariser Skizzen aus„Les vrais riches“ von François Copèe
(Ausg. von Velhagen& Klasing).
b) Grammatik: Die syntaktischen Hauptgesetze über Artikel, Adjektiv, Adverb, Fürwort, Kasusrektion, Infinitiv, Vergleichungssätze und Negationen.
Schriftliche und mündliche Uebersetzungen nach Ploetz. Uebungsbuch, Ausg. B., Lektion 56— 76 sowie nachahmende Wiedergabe von Gelesenem und Vorerzähltem. Alle 8 Tage eine schriftliche Arbeit. Michels.
5. Englisch: 3 St.
a) Lektüre: Scott, Tales of a Grandfather. (Ausg. von Velhagen& Klasing.) Lesen und Erlernen einiger Gedichte.
b) Grammatik: Fortsetzung und Abschluss des elementaren syntaktischen Kursus, insbe- sondere die Lehre vom Gebrauch der Zeiten und Modi, ferner die notwendigsten Regeln über das Geschlechtswort, Hauptwort, Eigen- schaftswort, Fürwort und Umstandswort.
13—
B. Realprogymnasium.
Die wichtigsten Verhältniswörter. Sprech-
übungen. Alle 8 Tage eine schriftliche Arbeit:
Uebersetzung, Diktat, nachahmende Wieder-
gabe von Gelesenem und Vorerzähltem.
Im S.: Bahmer. Im W.: Scheubel. 6. Erdkunde: 1 St. Dasselbe wie in IIog. Görg. 7. Geschichte: 2 St. Dasselbe wie in IIeg. Görg. 8. Mathematik: 5 St.
Logarithmen. Quadratische Gleichungen. Kon- struktionsaufgaben, auch mit algebraischer Ana- lysis. Trigonometrie. Die einfachen Körper und ihre Berechnung. Anleitung zum perspektivischen Zeichnen. Deinet.
9. Physik: 2 St. Magnetismus. Elektrizität. Akustik. Optik. Deinet. 10. Naturbeschreibung: 2 St.
Die Kryptogamen. Das Wichtigste aus Ana- tomie und Physiologie der Pflanzen. Die Lehre vom Menschen. Einiges aus der Chemie und Mineralogie. Deinet.
Obertertia. Ordinarius: Oberlehrer Prof. Dr. Dencker.
1. Religionslehre: 2 St. a) Katholische: vercinigt mit IIIig. Michels. b) Evangelische: vereinigt mit IIa. Dencker. 2. Deutsch: 3 St. 2. St. Vereinigt mit IIIig. 8. S.: Görg. Im W.: Bräuning. 1 St. allein. Homer in der Uebersetzung von Voss. Vereinigt mit IIIer. Im S.: Grandpierre. Im W.: Diefenthal. 3. Latein: 5 St.
a) Lektüre: 3 St. Caesars de bello Gall. III., IV., V. und VI. Buch mit Auswahl.
b) Grammatik: 2 St. Wiederholung der Formen- und Kasuslehre. Die Hauptregeln der Tempus- und Moduslehre. Uebungen im mündlichen und schriftlichen Uebersetzen nach Ostermanns Uebungsbuch. Alle 14 Tage eine schriftliche Uebersetzung in das Lateinische als Klassen- arbeit oder als häusliche Arbeit. In jedem


