— 9—
b) Grammatik: 3 St. Die Verba auf mi und die wichtigsten unregelmässigen Verba. Die Präpositionen. Wiederholung und Ergänzung der Lehraufgabe der III2. Ausgewählte Hauptregeln der Syntax im Anschluss an die Lektüre des Xenophon. Wörterlernen. Mündliche und alle 8 Tage schriftliche Uber- setzungen, teils häusliche, teils Klassenarbeiten, im Anschluss an die Lektüre.
5. Französich: 2 St.
a) Lektüre: Ausgewählte Stücke aus dem Ubungsbuche von G. Ploetz. Aus- wendiglernen einiger Gedichte.
b) Grammatik: Die unregelmässigen Zeitwörter; der Gebrauch von avoir und être zur Bildung der umschriebenen Zeiten. Schriftliche und mündliche Uber- setzungen aus dem Ubungsbuche. Sprechübungen in jeder Stunde. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. Michels.
6. Geschichte: 2 St. Deutsche Geschichte vom Ausgange des Mittelalters bis zum Jahre 1740, ins- besondere brandenburgisch-preussische Geschichte. Bodewig. 7. Erdkunde: 2 St. Die physische und politische Erdkunde Deutschlands. Kartenskizzen. Im Sommer: Diefenthal. Im Winter: Brokmann, zuletzt Goerg. 8. Mathematik: 3 St.
Arithmetik: Wiederholung der Bruchrechnung in Anwendung auf Buch- stabenausdrücke. Proportionslehre. Gleichungen ersten Grades mit einer und mehreren Unbekannten. Potenzen mit positiven ganzzahligen Exponenten.
Planimetrie: Kreislehre. Sätze über die Flächengleichheit der Figuren. Konstruktionsaufgaben. Deinet.
9. Naturwissenschaft: 2 St.
Lehre vom Bau des menschlichen Körpers. Unterweisungen über die Gesund-
heitspflege. Mechanik. Deinet.
Untertertia. Ordinarius: Oberlehrer Grandpierre.
1. Religionslehre: 2 St.
a) Katholische: im Sommer vereinigt mit IV, im Winter getrennt. Das erste Hauptstück, vom Glauben, nach dem Diözesankatechismus. Abschluss des Neuen Testamentes nebst ergänzender und vertiefender Wiederholung der gesamten biblischen Geschichte des Neuen Testamentes, insbesondere der Zeit der öffentlichen Lehrthätigkeit Jesu. Erklärung und Einprägung einiger Kirchenlieder und lateinischer Hymnen. Mich eils.


