Jahrgang 
1891
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3. Latein: 7 Stunden.

Nach der Wiederholung der regelmässigen Formenlehre kamen die unregelmässigen Erscheinungen in Deklination und Konjugation, die Adverbia, Konjunktionen und Präpositionen zur Behandlung. Die wichtigsten syntaktischen Regeln wurden nach Ostermanns UÜbungsbuch für V eingeübt, Vokabeln nach desselben Vokabular für V gelernt. Wöchentlich wurde abwechselnd eine Haus- oder Klassenarbeit eingeliefert.

Im Winter: Kerstgens, im Sommer: Dr. Bodewig. 4. Französisch: 5 Stunden.

Die Lektionen 1 69 in der Elementargrammatik von Ploetz wurden mündlich und schriftlich durehgearbeitet; das Hauptgewicht wurde auf Aussprache, Gehörübung und Orthographie gelegt, und der den Lektionen zu Grunde liegende grammatische Stoff wurde bei den Wiederholungen systematisch zusammengefasst. Wöchentlich fertigten die Schüler eine schriftliche Arbeit zu Hause oder in der Klasse an.

Werle. 5. Geschichte und Geographie: 3 Stunden.

a) Geschichte: Mitteilungen aus der Geschichte der Römer, des Mittelalters und der Neuzeit.

b) Geographie: Europa, Deutschland und Preussen, als Wiederholung wurde eine allgemeine Übersicht über die aussereuropäischen Erdteile gegeben.(Daniels Leitfaden).

Hermes. 6. Rechnen: 4 Stunden.

Die gewöhnlichen Brüche und die Decimalbrüche, die Regeldetri in ganzen Zahlen und Brüchen wurden durchgenommen. Wöchentlich eine häusliche Arbeit oder eine Klassen- arbeit.(Lehrbuch: Schellen I).

3 Hiecke. 7. Naturbeschreibung: 2 Stunden.

Im Sommer wurde das Linnésche System an lebenden Pflanzen eingeübt und viele Zeichnungen von einzelnen Pflanzenteilen entworfen. Im Winter wurden die wichtigsten Säugetiere besprochen.

Hiecke. 8. Schreiben: 2 Stunden. Übungen in deutscher und lateinischer Schrift wurden vorgenommen. Hermes. 9. Zeichnen: 2 Stunden. Die Schüler zeichneten nach Vorbildern, welche der Lehrer an der Schultafel entwarf. Hermes. 10. Gesang: vereinigt mit IIIi, IV, VI.