Jahrgang 
1929
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III. Schüler⸗Statiſtik.

5 5 Am Von den Schülern und Schülerinnen am 15. Mai waren: 58 15. Mai 1928 Im Laufe nach dem Glaubens⸗ nach dem Wohnſitz S die Zahl des Schul⸗ bekenntnis der Eltern S 8 1 53 der jahres ſind 5 S S 8 5 6 83S 5= 5 2 E5 5 6 3 5 6 85 35 25 8 ½ ſSSäler Scüleſ 5h6 in 2 28 23 5 uler rinnen 8.3 P 5 2 2E 2 2 8 2 3 8 3 3 3 3 VI 4*) u. 5 10 9 V 2 17 2 8 11 V 5 u. 6 8 5 1 2 10 5 8 IV 6 u. 7 10 3 1 1 12 1 11 2

IIIb 7 u. 8 6 8[ 12 1 1 6 8 4

IIIa 8 8 9 2 1 16 1 7 10 IIb 9 8 7 14 1 9 6 Zu⸗

ſammmen: 50 41 4 6 81 7 3 46 45

Darunter Schülerinnen: 35 4 2 21 20

*) Von den 19 Sextanern ſind 6 nach dreijährigem Volksſchulbeſuch in die Sexta aufgenommen worden (4 Knaben und 2 Mädchen).

IV. Zur Geſchichte der Anſtalt.

a) Das neue Schulgebäude.

Das abgelaufene Schuljahr nimmt in der Geſchichte unſerer Schule eine ganz beſondere Stellung ein, weiſt es doch ein Ereignis auf, das man ohne Uebertreibung als einen Markſtein in der Entwicklung derſelben bezeichnen kann: den Einzug in das herrliche neue Schulgebäude. Daß die Verhältniſſe im ſeitherigen Schulgebäude nachgerade unhaltbar geworden waren, darüber war man ſich ſchon ſeit Jahren in Nidda vollkommen klar, und ſo hatte man im Gemeinderat den Beſchluß gefaßt, endlich ganze Arbeit zu machen und ein Bauwerk zu errichten, das den Erforderniſſen einer neuzeitlichen Realſchule in jeder Hinſicht genügte. Nachdem im Sommer 1927 die Bauarbeiten tat⸗ kräftig in Angriff genommen worden waren, war das Werk im Herbſt 1928 ſo weit gediehen, daß die Einweihung am 4. November erfolgen konnte.

An den Einweihungsfeierlichkeiten, die von ſchönſtem Wetter begünſtigt vurden. nahmen außer zahlreichen auswärtigen Vertretern und Gäſten viele ehemalige Lehrer und Schüler ſowie zahl⸗ reiche Bewohner Niddas teil. Als Einleitung fand vormittags ein Feſtgottesdienſt in der Turnhalle ſtatt, in welchem Dekan Scriba die Feſtpredigt hielt über das Thema:Wiſſen und Glauben. Die Schüler ſangen:Danket dem Herrn. Um 3 Uhr nachmittags verſammelte ſich die Schule zum letzten Mal vor dem alten Schulgebäude, in dem ſie 33 Jahre zuſammen mit der Volksſchule unter⸗ gebracht war. Nach einem Muſikſtück der Niddaer Feuerwehrkapelle und einem Abſchiedsgedicht, vor⸗ getragen von der Schülerin Liſelotte Koch, widmete der Leiter der Schule, Studiendirektor Lauckhard, dem alten Schulhaus in einem kurzen Rückblick Worte des Abſchieds, dabei das gute Verhältnis zur Volksſchule hervorhebend und auch der Hoffnung auf weiteres gutes Einvernehmen nach der räum⸗ lichen Trennung Ausdruck gebend. Nach dem Geſang der SchülerUnſern Ausgang ſegne Gott

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